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Semikooperatives Aufbauspiel für 3-7 Spieler ab 8 Jahren von Ben Rosset und Matthew O'Malley.

Im 18. Jahrhundert boomten die Bautätigkeiten und der Städtebau und als berühmte Architekten gilt es hier für die Spieler derlei Riesenprojekte geschickt umzusetzen. Die Spieler müssen an zwei Fronten gleichzeitig aktiv sein, nämlich mit den jeweiligen Sitznachbarn verschiedene Stadtzentren generieren und ausbauen. Doch nur wer am Ende die planvollsten und damit punkteträchtigsten Stadtteile angelegt hat, kann gewinnen.


Spielvorbereitung:
Zunächst bestimmen die Spieler die Sitzplätze, da hiermit auch die Abwechslung ins Spiel kommt, immer andere "Partner" zu haben^^. Dafür liegen dem Spiel einige Zufallskarten bei, von denen eine unbesehen gezogen und deren Anweisung befolgt wird (Bsp. "Setzt euch im Uhrzeigersinn alphabetisch dem Nachnamen nach hin.").

Die Punkteübersicht wird tischmittig platziert und die Stadtplättchen im Unterkarton der Schachtel gut, verdeckt, gemischt und in Griffweite aller abgestellt.

Die Spieler stellen zwischen sich jeweils einen Stadtmarker und platzieren deren Pendants an der Punkteübersicht. Jeder Spieler erhält noch eine Übersichtskarte.


Spielziel:
Die höchste Punktzahl zu erreichen!


Spielablauf:
Das Spiel verläuft über 3 Runden und eine jede läuft an sich immer gleich ab, die Spieler ziehen neue Stadtplättchen, suchen sich zwei aus und geben den evtl. Rest weiter.
Dann werden die Plättchen aufgedeckt und je eines in die beiden Stadtbaustellen gelegt, dabei ist zu beachten, dass die Städte am Ende ein 4x4 - Raster haben müssen (12 einfache und 2 Doppel-Plättchen müssen entspr. arrangiert werden im Laufe des Spiels) und die jeweilige Position der Gebäude (auch zueinander) ausschlaggebend für die Wertung ist.

Runde 1:
Alle Spieler ziehen 7 Stadtplättchen aus dem Karton und wählen 2 aus, die sie einsetzen möchten, und legen sie verdeckt vor sich ab. Die restlichen Plättchen legen sie zu ihrer Linken ab und stellen den dortigen Stadtmarker auf die Plättchen, um anzuzeigen, dass sie ihre Wahl getroffen haben - eine Korrektur ist nun nicht mehr möglich.

Wenn die Spieler bereit sind, decken sie dann zugleich ihre ausgesuchten Stadtplättchen auf.
Nun beraten sich die jeweils benachbart sitzenden Spieler, welches Plättchen sie in welche Stadt legen und führen dies danach entsprechend aus.
Die Plättchen müssen so abgelegt werden, dass beide beteiligten Bauherren selbige gut "lesen" können und einmal abgelegte Plättchen dürfen nicht mehr ihre Position verändern. Zudem müssen sie immer ein anderes, stadtzugehöriges, Plättchen an einer Seite berühren.

Liegen hiernach noch Plättchen unter den Stadtmarkern, wird das Prozedere wiederholt, bis nur noch je 1 Plättchen unter einem Stadtmarker liegt - dieses jeweils letzte Plättchen wird aus dem Spiel genommen!
Dann ist Runde 1 beendet und die nächste Runde folgt - es sollten nun in jeder Stadt 6 Plättchen liegen.

Runde 2:
Hier ziehen zu Beginn alle Spieler 3 Doppel-Plättchen und wählen 2 aus, die sie wieder verdeckt vor sich ablegen. Das übrige Plättchen wird linkerhand verdeckt unter den Stadtmarker gelegt und zeigt so die Bereitschaft des Spielers an.

Sind alle Spieler bereit, decken sie ihre Plättchen auf und beraten mit dem linken bzw. rechten Nachbarn, welches Plättchen in welche der beiden Städte gelegt werden soll.
Beim Anlegen gelten die selben Regeln, wie bei den einfachen Plättchen - nicht vergessen: am Ende muss ein 4x4 - Raster entstanden sein!

Am Ende dieser Runde werden die übrigen Doppel-Plättchen aus dem Spiel genommen und es folgt die nächste Runde.

Runde 3:
Diese Runde verläuft genau wie Runde 1 ab, nur, dass diesmal übrige Plättchen unter den rechten Stadtmarker gelegt werden und somit weitere "von links" aufgenommen werden.
Am Ende dieser Runde sollten alle Städte ein 4x4 - Raster haben.


Spielende:
Nach der dritten Runde endet das Spiel und es folgt die Auswertung.
Anhand der Referenzkarte werden nun die Gebäude der Städte gewertet:

- Läden; diese geben nur Punkte, wenn sie in einer geraden Linie miteinander verbunden sind: einzeln 2 Punkte, zwei verbundene 5 Punkte, drei 10 Punkte und vier nebeneinander in gerader Linie geben 16 Punkte.

- Fabriken; in der Stadt mit den meisten Fabriken, ist jede 4 Punkte wert, in der Stadt mit den zweitmeisten Fabriken bringt jede 3 Punkte und in allen anderen Städten sind sie 2 Punkte wert.

- Gaststätten; es gibt 4 unterschiedliche Gaststätten (s. rotes Karosymbol: Musik, Essen, Cocktails, Betten) und für verschiedene Gaststätten in einer Stadt gibt es Punkte: 1 für eine einzelne, 4 Punkte für zwei verschiedene Gaststätten, 9 für drei und 17 für vier Verschiedene.

- Büros; die Büros können irgendwo in der Stadt ausliegen und bringen für ein Büro 1 Punkt, für zwei 3 Punkte, für vier 10 Punkte, für fünf 15 Punkte, für sechs 21 Punkte. Sollte es mehr als 6 Büros in einer Stadt geben, beginnt die Punktezählung wieder bei 1 für die Siebte, usw.
Zusätzlich bringen Büros 1 Punkt extra, wenn sie an einer Gaststätte anliegen!

- Parks; Parks werden gruppenweise gewertet, sie müssen sich also an einer Seite berühren und geben dann für einen Park 2 Punkte, für zwei verbundene Parks 8 Punkte und für drei 12 Punkte. Jeder weitere verbundene Park bringt 1 zusätzlichen Punkt. Mehrere Gruppierungen werden einzeln gewertet.

- Häuser; X Punkte pro Haus, egal, wo das Haus in der Stadt ausliegt. X ist gleich der Anzahl unterschiedlicher Gebäudetypen (ausser dem Haus selbst^^).
Nur, wenn ein Haus neben einer Fabrik liegt, ist es, unabhängig von dieser Regelung, nur 1 Punkt wert!

Haben alle Spieler ihre Gesamtpunktzahl für jede Stadt ermittelt, zählt der niedrigere Punktestand ihrer beiden Städte als ihr Endpunktestand.
Der Spieler mit der höchsten Punktzahl gewinnt!


Varianten:
2 Spieler; beide Spieler bauen an je zwei Städten für sich und durchlaufen jede der Runden aus dem Grundspiel zweimal (1a, 1b, 2a, 2b, 3a, 3b). In der ersten Runde ziehen sie dabei ebenfalls 7 Plättchen und wählen 2 aus, geben den Rest dann aber an den Gegenspieler, der davon 2 wählt, usw., bis nur noch je 1 übrig bleibt.
Bei der Endwertung werden die Punkte beider Städte zusammengezählt und gelten als Endstand, wer den höheren Punktestand vorweist, gewinnt!

Automas; dem Spiel liegt auch noch eine extra Anleitung für das Solitärspiel bei, welche wiederum in einfacher und normaler Variante gespielt werden kann.
Dabei werden zwei Spieler simuliert (die "Automas"), so dass der Solitärspieler sich mit jedem eine Stadt teilt, die beiden Simulierten aber ebenfalls eine Stadt: "Automacity".
Hierfür werden die Wertungsregeln entsprechend abgeändert und die Abläufe variiert bzw. erweitert. So entwickelt sich in der "normalen" Version ein fast eigenständiges Spiel, das sogar einen Kampagnenmodus gestattet.


Fazit:
"B2C" ist ein äusserst interessantes Aufbauspiel der etwas anderen Art. Hier müssen die Spieler nicht nur ungewöhnlich zwei voneinander unabhängige Städte hochziehen, sondern genau abwägen, wo sie ihre Schwerpunkte legen und zugleich darauf achten, wie ihre Nachbarn dabei agieren. Schliesslich soll die eigene Stadt ordentlich Punkte einbringen, aber dem Nachbarn eben nicht zu viele^^.

Der Spielzugang ist dabei relativ einfach und der Spielablauf ebenso kurzweilig, da alle doch mehr oder weniger gleichzeitig aktiv sind und so nie ein Leerlauf entsteht.
Das Material ist wertig produziert, nur die Gestaltung ist ein bisschen nüchtern, so sind zwar die Plättchen recht detailliert gezeichnet, aber insgesamt machen die Auslagen nicht einen so auffälligen Eindruck, hier ging es deutlich mehr um die Spieltechnik, denn um die Optik^^.

Diese ist auch durchaus gelungen, so konnten viele Testrunden unterhaltsam absolviert werden, allerdings tritt nach mehreren Spielen doch allmählich ein Wiederholungsfaktor auf, da letztenendes nicht soooo viele Varianten für das punkteträchtige Plättchenauslegen existieren.
Bis dies eintrifft, kann das Spiel dennoch überzeugen, vor allem, wenn man es in verschiedenen Besetzungen qusi immer "neu" spielt.
Die Solo-Varianten überzeugen da schon langanhaltender, denn hier ist die Herausforderung um einiges größer und mit dem entsprechenden Ehrgeiz folgen hier viele, viele Spielrunden!

Rundum liegt hier aber ein solides Spiel mit interessanter Mechanik, Idee und Umsetzung vor, welches man sich unbedingt anschauen sollte.



weiterführende Hinweise:
- Verlag: Morning Players (Stonemaier Games)
- BGG-Eintrag: https://boardgamegeek.com/boardgame/168435/between-two-citie...
- HP: https://morning-family.com/games/between-two-cities
- Anleitung: deutsch, englisch
- Material: sprachneutral
- Fotos: http://www.heimspiele.info/HP/?p=19986
- Online-Variante: -
- Ausgepackt: http://www.heimspiele.info/HP/?p=14506
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