An introduction to Math Trades in German
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This GeekList serves as a guide to Math Trades in German. It focuses on the periodical German Math Trade but of course, most of the information given in this list can be applied to any Math Trade here on BGG.
The contents of this list have been previously posted in the trade forum but I decided to switch to the GeekList format to allow more flexibility and user interaction.




Inhalt dieser Seite:

+ Einleitung "Was ist ein Math Trade?"

+ Regelwerk eines Math Trades mit Kommentaren

+ "How to..." - Grundlegende Tipps für Neulinge

+ FAQ (Gesammelte Fragen & Antworten aus dem Forum)

+ Gesammelte "Tips des Monats"

+ Wunschlistenerstellung für Eilige



Weitere nützliche Links:

+ BGG Wiki: Math Trades
+ BGG Wiki: Trade Maximizer

+ Online Want List Generator (OLWLG)
+ BGG Wiki: Online Want List Generator (OLWLG)
+ Online Want List Generator (OLWLG) discussion thread
+ BGG Wiki: Online Want List Generator (OLWLG) for Organizers
+ Online Want List Generator (OLWLG) for Organizers Discussion Thread

+ Video Serie: Rahdo Runs Through►►► Math Trades
+ Video: Math Trades, Part 1. How to find Math Trades and add items
+ Video: Math Trades, Part 2. Adding items via the OnLine Want List Generator (OLWLG)
+ Video: Math Trades, Part 3. Editing your want list in the OLWLG
+ Video: Math Trades, Part 4. Using Duplicate Protection in the OLWLG
+ Video: OLWLG - Adding Games to a Trade
+ Video: OLWLG - Creating and submitting your want lists

+ European Math Trades Guild
+ BGG Forum: Trades
+ Math Trade Announcements Thread

+ BGG Trade Manager
+ Mozilla Firefox Add-on CheckBoxMate




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1. Board Game: Outside the Scope of BGG [Average Rating:6.75 Overall Rank:2634]
Benjamin Pachner
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Update 18.07.2014: Unwesentliche Korrekturen und Ergänzungen

Was ist ein Math Trade?

Kurz gesagt: Ein Math Trade ist ein Tausch, der zwischen beliebig vielen Personen mit beliebig vielen Angeboten und Wünschen gleichzeitig stattfindet. Der Math Trade läuft nicht permanent, sondern ist eine zeitlich begrenzte Aktion und führt am Ende Angebot und Nachfrage zusammen. Sein Hauptvorteil im Vergleich zu einem direkten 1:1-Tausch liegt darin, dass man nicht auf jeweils beidseitig passende Tauschangebote angewiesen ist, sondern in der Regel über Umwege getauscht wird.

Ein einfaches Beispiel:

Spieler A möchte sein Agricola abgeben und wünscht sich dafür Die Burgen von Burgund.
Spieler B würde Die Burgen von Burgund hergeben, allerdings nur für ein Civilization.
Spieler C braucht sein Civilization nicht mehr, hätte aber sehr gerne Agricola.

Ein direkter Tausch könnte hier nicht zustande kommen, da die Wünsche der potentiellen direkten Tauschpartner nicht zusammen passen. Ein Tausch im Kreis (oder in diesem Fall anschaulicher: im Dreieck) würde jedoch alle glücklich machen: C schickt Civilization an B, B schickt Die Burgen von Burgund an A und A schickt Agricola an C. Jeder ist sein Spiel losgeworden und hat im Gegenzug seinen Wunsch erhalten.

Bei drei Personen mit jeweils einem Angebot ist das noch recht einfach, bei beliebig vielen Personen mit jeweils beliebig vielen Angeboten hilft uns eine Software, der TradeMaximizer. Hier kommt die namensgebende Mathematik in den Math Trade. Der TradeMaximizer versucht die Angebote und Wünsche aller Teilnehmer so zu kombinieren, dass möglichst viele Angebote den Besitzer wechseln. Dabei müssen natürlich immer geschlossene Tauschketten (Trade Loops) entstehen, so dass jeder Teilnehmer für jedes abzugebende Angebot auch etwas von seiner zugehörigen Wunschliste zugeteilt bekommt.
Man bekommt für jedes erfolgreich getauschte Angebot immer etwas, was man sich zuvor ausdrücklich dafür gewünscht hat.

Der zentrale Punkt eines Math Trades ist also, dass einem die umständliche Suche nach passenden Tauschpartnern abgenommen wird - einerseits weil man gar nicht mehr auf direkt passende Partner angewiesen ist und andererseits weil diese Arbeit letztlich eine Software übernimmt.

Außerdem führt ein Math Trade als zeitlich begrenzte Aktion auch Angebot und Nachfrage überhaupt erst zusammen: Zunächst bietet jeder Teilnehmer ganz unverbindlich alles an, was er ggf. im Tausch hergeben würde. Zu diesem Zeitpunkt muss man sich weder festlegen, gegen was man ein Angebot letztlich tauschen würde, noch, ob man es überhaupt tauschen möchte.

Erst nachdem alle Angebote gesammelt wurden, wählt jeder Teilnehmer für jedes seiner eigenen Angebote aus, was er im Tausch dafür akzeptieren würde. Findet man für ein eigenes Angebot nichts, wofür man es eintauschen würde, dann behält man es. Und da man für jedes eigene Angebot eine eigene Wunschliste erstellt, besteht ebenfalls keine Gefahr, beispielsweise ein teures Spiel hergeben zu müssen und nur ein billiges dafür zu bekommen - es sei denn, man hätte sich das billige Spiel vorher explizit für das teure Spiel gewünscht.
Es besteht kein Risiko, etwas zu bekommen, was man sich nicht vorher ausdrücklich gewünscht hat - oder etwas hergeben zu müssen, wofür man nichts Gleichwertiges bekommt.



Wie läuft ein Math Trade ab?

Ich erläutere in diesem Abschnitt die Grundzüge des Ablaufs ohne zu sehr auf Details einzugehen. Die ganze Prozedur läuft über einen Zeitraum von 2-3 Wochen und gliedert sich in folgende Schritte:

1. Die Liste der Angebote wird eröffnet, die sogenannte Tradelist, Trade GeekList, Tauschliste oder einfach Angebotsliste. Hier auf BGG hat sie das Format einer GeekList, da sich damit recht einfach klar abgegrenzte Angebote hinzufügen lassen und es die Möglichkeit gibt, zu jedem Angebot direkt Fragen oder Kommentare abzugeben.

2. Jeder Teilnehmer fügt der Angebotsliste seine eigenen Angebote* hinzu, die er zu tauschen bereit wäre. Diesen Zeitraum werde ich im Folgenden als Angebotsphase bezeichnen.
*Ich verwende absichtlich den neutralen Begriff Angebot, da ein Angebot z.B. auch aus mehreren Spielen und/oder anderen Artikeln bestehen kann.

3. Nach einem vorher festgelegten Zeitraum (in der Regel 1-2 Wochen) endet die Angebotsphase. Die Angebotsliste wird geschlossen und die Angebote können danach nicht mehr ergänzt oder verändert werden. Ab diesem Zeitpunkt sind die Angebote und deren Beschreibung bindend. Sollte man ein Angebot nicht wie beschrieben aufrechterhalten können, bleibt einem nur die Möglichkeit, es gar nicht zu tauschen. Änderungen sind nach diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich.

4. Eine Liste mit den offiziellen Namen (official names) und einer Zusammenfassung der einzelnen Angebote wird erstellt. Diese Namen benötigt man für die Erstellung der Wunschlisten. Wenn man den OLWLG (Online Want List Generator) verwendet, wird einem dieser Schritt nicht bewusst begegnen, da er in diesem Fall im Hintergrund automatisch abläuft.

5. Jeder Teilnehmer stellt für jedes seiner eigenen Angebote eine individuelle Wunschliste zusammen, die angibt, welche der anderen Angebote er im Tausch akzeptieren würde. Man bekommt also für jedes einzelne Angebot immer nur etwas, was man sich zuvor auch ausdrücklich dafür gewünscht hat - oder man behält sein Angebot und bekommt auch nichts dafür. Wenn einem z.B. nichts gefällt, man es sich anders überlegt hat oder man ein eingestelltes Angebot aus anderen Gründen nicht mehr erfüllen kann, gibt man für sein Angebot einfach eine leere Wunschliste ab und bleibt damit natürlich auch auf seinem Angebot sitzen.

6. Nach einem vorher festgelegten Zeitraum (in der Regel 5-7 Tage) wird die Phase für die Erstellung und Änderung der Wunschlisten beendet. Spätestens bis zu diesem Zeitpunkt müssen alle Teilnehmer ihre endgültigen Wunschlisten an den Organisator des Math Trades übermittelt haben.

7. Der Organisator trägt alle Wunschlisten zusammen und füttert damit die Software für die Auswertung des Math Trades. Die Wunschlisten werden anschließend zusammen mit dem Ergebnis veröffentlicht, so dass jeder Teilnehmer das Ergebnis selbst nachvollziehen kann.
Das Ergebnis ist eine Liste mit den berechneten Tauschketten ('Trade Loops'), die einem sagt, wer welches Angebot an wen zu schicken hat.

8. Die an einem Tausch beteiligten Teilnehmer nehmen jeweils Kontakt zueinander auf, erfragen Versandadressen und verschicken ihre Spiele.


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Regelwerk eines Math Trades mit Kommentaren

Update 18.07.2014: Kommentare an die aktuelle Version des Regelwerks angepasst. Maßgebliche Änderung: Das Löschen von Angeboten während der Angebotsphase ist nun erlaubt. Formulierungen vereinheitlicht. Fehlende Punkte ergänzt.


Das folgende Regelwerk stammt aus dem German Math Trade April 2014:


Quote:
Forum für Fragen, Kommentare, Tipps und Plaudereien zu diesem Spieletausch:
German Math Trade April 2014 Discussion Thread

Jeder Math Trade hat seinen eigenen Diskussionsfaden im Trade Forum auf BGG. Dies ist (ggf. nach der Angebotsliste selbst) der erste Ort, an dem du auf Subscribe klicken solltest um zukünftig unter Subscriptions über neue Beiträge informiert zu werden. Im Diskussionsforum sind jeweils alle neuen Informationen als erstes verfügbar. Außerdem werden dort Fragen am schnellsten beantwortet und es gibt immer wieder neue und nützliche Tipps und Tricks zu lernen.


Quote:
Anleitungen, Erklärungen, FAQ, Tipps & Tricks, weiterführende Links sowie eine um Hinweise und Anmerkungen ergänzte Version dieser Regeln:
An introduction to Math Trades in German

Diese liest du gerade.


Quote:
Roter Text = Textstelle wurde seit dem letzten Trade geändert.

Zur besseren Übersicht für alte Hasen: Wer die Regeln des letzten Math Trades schon kennt, muss jeweils nur die rot markierten Stellen lesen um zu schauen, was sich geändert hat.


Quote:
Mit dem Einstellen von Angeboten erklärt ihr euch mit den folgenden Regeln einverstanden, lest sie daher sorgfältig und vollständig:

Mitmachen = An die Regeln halten



1. Zeitlicher Ablauf

Quote:
1a) Angebote können bis Sonntag, 20.04.2014, 20:00 Uhr hinzugefügt werden (Angebotsphase). Anschließend wird eine Zusammenfassung mit den official names aller Angebote veröffentlicht. Diese werden für die Erstellung der Wunschlisten benötigt, sofern man nicht den OLWLG verwendet.

Dies gibt den Zeitraum für die Angebotsphase vor, also den Zeitraum, in dem jeder seine Angebote erstellen und der Angebotsliste hinzufügen kann. Obwohl es in diesem Zeitraum möglich ist, vorhandene Angebote noch zu verändern, sollte davon möglichst wenig Gebrauch gemacht werden (siehe dazu die Erläuterungen zu Punkt 4a).
Die official names sind die eindeutigen Bezeichnungen, die nach der Angebotsphase jedem Angebot zugeordnet werden. Sie bestehen aus einer Kombination der laufenden Nummer des jeweiligen Angebots mit einer Abkürzung des zugehörigen Titels (z.B. 0001-PUERTO oder 0123-DSVC - die führenden Nullen gehören immer mit dazu). Der Grund für diese Kombination liegt darin, dass sich somit bei manuell erstellten Wunschlisten Tippfehler und Zahlendreher leichter (bzw. überhaupt erst) erkennen lassen. Außerdem können sich die laufenden Nummern der Angebote in der Angebotsliste verschieben, falls Angebote gelöscht werden. Die Nummern aus der Angebotsliste alleine wären daher nicht eindeutig.


Quote:
1b) Die Wunschlisten müssen per OLWLG oder GeekMail bis Sonntag, 27.04.2014, 20:00 Uhr übermittelt werden. Es erfolgt in jedem Fall eine Bestätigung der Wunschlisten per GeekMail (sofort und automatisch generiert bei Nutzung des OLWLG, ansonsten manuell nach der Überprüfung der Wunschlisten auf formale Fehler).

Dies gibt den Zeitrahmen für die Abgabe der Wunschlisten vor, der in der Regel auch exakt eingehalten wird. Ich versuche, etwa 24 Stunden vor Ablauf der Frist eine Erinnerung an die Teilnehmer zu verschicken, von denen ich bis dahin noch keine Wunschlisten bekommen habe.
Die Bestätigungs-GeekMail vom OLWLG bekommst du immer automatisch und sofort. Auch nach jeder bestätigten und übertragenen Änderung deiner Wunschlisten bekommst du entsprechend auch eine neue Bestätigungs-GeekMail.
Die Bestätigungen für die manuell erstellen Wunschlisten verschicke ich immer erst, nachdem ich die Listen einmal "im Leerlauf" in die Tauschsoftware gefüttert habe um nachzusehen, ob sie Fehler produzieren. Da ich dafür immer erst einige Listen ansammele, kann das ein paar Tage dauern.


Quote:
1c) Die Auswertung und Veröffentlichung der Ergebnisse erfolgt in der Regel innerhalb einer Stunde nach Ende der Wunschlisten-Abgabefrist. Jeder Teilnehmer hat dann 24 Stunden lang die Gelegenheit, die Ergebnisse zu überprüfen und eventuelle Fehler oder Unregelmäßigkeiten zu melden. Technische Fehler oder Fehler, die dem Organisator bei der Auswertung unterlaufen, können zu einer korrigierten Auswertung mit veränderten Ergebnissen führen. In diesem Fall startet auch eine weitere 24-Stunden-Frist zur Überprüfung der korrigierten Ergebnisse. Fehler, die einem Teilnehmer bei der Erstellung seiner Wunschlisten unterlaufen, rechtfertigen keine korrigierte Auswertung (vgl. Punkt 6d).

Die Auswertung des Math Trades ist normalerweise recht schnell erledigt. Den größten Teil der Zeit benötige ich um sicherzustellen, dass ich keine Fehler gemacht und nichts vergessen habe. Da sich aber trotzdem immer mal ein Fehler einschleichen kann, gibt es nach jeder Veröffentlichung der Ergebnisse eine Frist von 24 Stunden, in der jeder Teilnehmer seine Ergebnisse kontrollieren sollte. Falls ein Fehler korrigiert werden muss und eine neue Auswertung des Trades nötig ist, beginnt danach auch eine weitere 24-Stunden-Frist. Dies ist notwendig, da durch die starke Verzahnung der Tauschvorgänge bei jeder noch so kleinen Änderung gleich sehr viele Teilnehmer betroffen sein können. Es ist daher wichtig, dass jeder Teilnehmer in den Tagen der Auswertung zumindest einmal am Tag die Möglichkeit hat, die Ergebnisse kontrollieren zu können.



2. Erlaubte Angebote

Quote:
2a) Das Anbieten von Produkten aus anderen Bereichen als Brettspiele (z.B. Rollenspiele, Videospiele, Bücher, DVDs, Gutscheine, Geld, GeekGold) ist erlaubt, sofern nichts davon geltende Gesetze, Verordnungen, gesetzliche Bestimmungen, Regeln oder Bescheide verletzt. Artikel ohne Jugendfreigabe sind nicht zulässig.

Im Prinzip darfst du anbieten, was du willst, solange es legal ist. Der Schwerpunkt sollte natürlich auf Spielen liegen.
Bargeld und Gutscheine sind erlaubt, da sie einerseits Teilnehmern mit einer kleinen Spielesammlung die Möglichkeit geben, ihr Sortiment zu erweitern und andererseits Teilnehmer mit bereits übervollen Regalen die Chance bekommen, Spiele zu tauschen ohne dafür gleich viele Spiele wieder zu bekommen.


Quote:
2b) Spielepakete, Zugaben ("Sweetener") sowie "Wähle X aus Y"-Angebote sind erlaubt, solange aus der Beschreibung eindeutig hervorgeht, was man bekommt bzw. woraus man wählen darf. Insbesondere darf das Angebot nicht durch Dritte oder durch andere vom Empfänger nicht plan- oder vorhersehbare Umstände beeinflusst werden.

Verboten sind beispielsweise Angebote wie "Wähle 3 der Spiele, die in meinem anderen Angebot XY nicht gewählt wurden" oder "Du bekommst 1 Spiel zusätzlich, wenn ich insgesamt mehr als 5 Tauschvorgänge erziele" oder "Du bekommst 1 EUR pro °C Außentemperatur".


Quote:
2c) Für Nutzer, die zum ersten Mal teilnehmen oder ein Trade Rating kleiner als 10 haben, gilt ein Limit von 5 Angeboten.

Da es bei einem Math Trade viele Dinge zu beachten gibt, sollen neue und unerfahrene Teilnehmer sich zunächst einmal mit einer überschaubaren Anzahl von Angeboten in die Tauscherei einfinden. Von der benötigten Zeit für die Erstellung der Wunschlisten bis hin zu den entstehenden Versandkosten gibt es viele Faktoren, bei denen man sich leicht verschätzen kann.
5 erfolgreich getauschte Angebote in einem Math Trade führen übrigens in der Regel systembedingt schon zu 10 Trade Rating Punkten. Im Idealfall wäre damit schon bei der zweiten Teilnahme keine Beschränkung mehr vorhanden. Der Wert wurde allerdings bewusst so gewählt, dass dies nicht wahrscheinlich ist. Andererseits müssten die 10 Trade Rating Punkte auch nicht aus Math Trades stammen. Wer mit 10 oder mehr Punkten zum ersten Mal teilnimmt, hat tatsächlich nur bei der Erstteilnahme eine Beschränkung.



3. Angebotsbeschreibungen

Quote:
3a) Für jedes angebotene Spiel sind folgende Angaben zu machen:

Titel:
Verlag:
Version/Erscheinungsjahr: (falls nicht eindeutig)
Sprache: (falls nicht Deutsch)
Zustand:

Außerdem ist darauf zu achten, das zur jeweiligen Ausgabe passende Bild zu verwenden.

Wenn dieser Punkt für dich nicht selbstverständlich ist, solltest du deine Teilnahme noch einmal überdenken. Natürlich möchte jeder Teilnehmer möglichst genau wissen, was ihn erwartet, bevor er sich ein Angebot wünscht. Das betrifft nicht nur den möglichst genau zu beschreibenden Zustand der Spiele, sondern ggf. auch Informationen über die angebotene Version/Sprache/Ausgabe. Optimal wäre die Einbindung von Fotos der angebotenen Spiele.


Quote:
3b) Alle Artikel sind auf Vollständigkeit zu prüfen, sofern sie geöffnet sind, und der Zustand ist möglichst detailliert zu beschreiben.

Bei geöffneten Spielen wird erwartet, dass der Inhalt auf Vollständigkeit überprüft (= nachgezählt!) wurde. Fehlende Teile, Schäden und Gebrauchsspuren - auch an der Schachtel - sind möglichst detailliert anzugeben. Optimal wäre - wie gesagt - die Einbindung von Fotos.


Quote:
3c) Ab dem Ende der Angebotsphase sind die Beschreibungen aller Angebote bindend und können nicht weiter ergänzt oder verändert werden. Maßgeblich und verbindlich ist der Inhalt der Angebotsbeschreibung (= des GeekList Items ohne Kommentare) zu diesem Zeitpunkt.

Kommentare zu den jeweiligen Angeboten sind auch nach dem Ende der Angebotsphase weiterhin möglich um Fragen zu stellen oder noch offene Fragen zu beantworten. Diese werden jedoch nicht mehr in den OLWLG mit aufgenommen und sind daher sehr leicht zu übersehen. Außerdem wäre es durch Kommentare möglich, dass wichtige Informationen zum Angebot erst geliefert werden, nachdem einige Teilnehmer bereits ihre Wunschlisten fertiggestellt haben. Um dies zu verhindern, ist im Zweifelsfall der zum Ende der Angebotsphase fixierte Inhalt der Angebotsbeschreibung (d.h. der Inhalt des GeekList Items ohne zugehörige Kommentare) verbindlich für beide Parteien. Auf diese Angabe muss sich ein Interessent verlassen können und an diese Angabe muss der Anbieter sich halten. Sollte dies dem Anbieter nicht möglich sein (weil beispielsweise etwas vergessen, übersehen oder nachträglich beschädigt wurde), so ist von einem Tausch des betroffenen Angebots abzusehen und eine leere Wunschliste dafür abzugeben.



4. Ändern/Ergänzen/Löschen von Angeboten

Quote:
4a) Vorhandene Angebote sollen nicht grundlegend geändert oder um Artikel reduziert werden, da einige Teilnehmer ihre Wunschlisten frühzeitig anfertigen und eine solche Änderung vielleicht nicht bemerkt wird. Besser ist es, ein neues Angebot mit dem aktualisierten Inhalt zu erstellen und das ursprüngliche Angebot ungetauscht zu lassen (-> leere Wunschliste) oder zu löschen.

Eigentlich selbsterklärend. Sollte man ein Angebot derart ändern oder ergänzen müssen, dass es im Wert verschlechtert oder signifikant geändert wird, sollte man sicherheitshalber ein neues Angebot dafür verfassen und das ursprüngliche Angebot löschen. So vermeidet man, dass es schon jemand auf seine Wunschlisten gesetzt hat und die Änderung nicht bemerkt. Dies betrifft z.B. das Entfernen von Zugaben, die Verschlechterung des angegebenen Zustands (falls. z.B. Schäden oder fehlende Teile erst später bemerkt wurden), das Ändern der Angaben für Sprache oder Ausgabe eines Spiels usw.


Quote:
4b) Kommentare zu einem Angebot gelten nicht als Teil der Angebotsbeschreibung, da sie auch nach Ende der Angebotsphase noch verändert und ergänzt werden können. In Kommentaren gegebene Informationen zu einem Angebot sind daher zusätzlich rechtzeitig im Angebotstext selbst zu ergänzen. Fragen zu einem Angebot sollen möglichst frühzeitig gestellt werden.

Im Prinzip eine Wiederholung und Ergänzung von 3c). Ich hatte das Gefühl, dass dies sowohl unter "Angebotsbeschreibungen" als auch unter "Ändern/Ergänzen/Löschen von Angeboten" erwähnt sein sollte.


Quote:
4c) Nach dem Ende der Angebotsphase sollen keine Angebote mehr aus der Angebotsliste gelöscht werden, da dies die Nummerierung der Liste verändert und diese dann nicht mehr mit der Nummerierung im OLWLG übereinstimmt. Sollte sich nach dem Ende der Angebotsphase die Beschreibung eines Angebots als falsch oder unzureichend herausstellen, so ist von einem Tausch dieses Angebots abzusehen (-> leere Wunschliste).

Das Löschen eines Angebots verändert die Nummerierung aller nachfolgenden Angebote in der Angebotsliste. Passiert dies nach dem Ende der Angebotsphase, so stimmt die fortlaufende Nummerierung der Angebotsliste nicht mehr mit der Nummerierung der Liste im OLWLG und der Zusammenfassung überein. Rein technisch ist das zwar kein Problem, allerdings sind Verwirrung und Fehler vorprogrammiert.



5. OLWLG (On-Line Want List Generator)

Quote:
5a) Die Verwendung des OLWLG wird allen Teilnehmern empfohlen.

Der OLWLG ist ein Thema für sich und wird bei Gelegenheit an anderer Stelle etwas ausführlicher behandelt. Er ist definitiv zu empfehlen, da er einem eine Menge an Arbeit ersparen kann. Die Verwendung setzt aber gute Englischkenntnisse und eine hohe Frustrationstoleranz in Bezug auf Benutzerfreundlichkeit und intuitive Bedienbarkeit voraus.


Quote:
5b) Für Artikel ohne eigenen Eintrag auf BGG/RPGG/VGG (Spielepakete, Nicht-Spiele-Artikel, nicht separat gelistete Erweiterungen, Zubehör etc.) ist ein generisches Item wie z.B. Outside the Scope of BGG oder Miscellaneous Game Accessory zu verwenden. Der Beschreibung ist ein entsprechender altname tag hinzuzufügen, da diese Angebote sonst im OLWLG nicht unterscheidbar sind.

Dies dient der Übersicht im OLWLG. Da die Darstellung dort stark vereinfacht ist, kann es schnell in die Irre führen, wenn man beispielsweise Agricola als Angebotstitel wählt, aber tatsächlich nur sein selbst gebackenes Agricola-Fimo-Gemüse anbietet. Bei Artikeln ohne eigenem Datenbankeintrag ist daher als Angebotstitel eines der unten genannten generischen Items zu wählen.
Da es ebenfalls nicht förderlich ist, dutzende Angebote mit dem identischen Titel Outside the Scope of BGG in der Übersicht zu haben, wird OLWLG bei diesen Angeboten den generischen Titel durch den im altname tag angegebenen Namen ersetzen.

Hier ist noch anzumerken, dass der altname tag tatsächlich nur mit ganz bestimmten generischen Datenbankeinträgen funktioniert. Namentlich sind das

5985 Miscellaneous Game Accessory
18291 Unpublished Prototype
18785 Miscellaneous Game Magazine
22104 Miscellaneous Game Merchandise
22427 Miscellaneous Game Book
23953 Outside the Scope of BGG
31693 Miscellaneous Miniatures Game Accessory
33456 Miscellaneous Card Game Accessory
94718 Memorabilia, Programs, Catalogs and Other Sundry RPG Related Material
97962 Outside the Scope of VGG

Als Beispiel für das erwähnte Agricola Fimo-Gemüse würde ich also statt Agricola einen der oben genannten Einträge wählen und im Beschreibungstext folgende Zeile einbauen:

+altname+ Agricola Fimo-Gemüse -altname-

Der OLWLG wird dann "Agricola Fimo-Gemüse" als Titel anzeigen.


Quote:
5c) Bei Spielepaketen und Zugaben sollen alle zusätzlichen Artikel soweit möglich per Geek Link (Insert Geek Link -> Board Game) eingefügt werden, da der OLWLG sie sonst nicht korrekt erfasst. Nicht im Angebot enthaltene Artikel dürfen nicht auf diese Art verlinkt werden, da der OLWLG sie sonst fälschlicherweise als Zugaben auflisten wird.

Der OLWLG erkennt und verarbeitet Geek Links (= Verweise auf die BGG Datenbank) und bereitet die Übersicht entsprechend grafisch auf. Wenn man in einem Angebot nur "Puerto Rico und Funkenschlag" schreibt, wird dies als Text im OLWLG weitgehend untergehen (im Titel jedes Angebots kann man ja nur jeweils ein Spiel auswählen). Schreibt man hingegen "Puerto Rico und Funkenschlag", wird der OLWLG diese Links erkennen, verarbeiten, verlinken, mit Zusatzinformationen versehen, farbig hervorheben usw.
Aus dem gleichen Grund dürfen nicht enthaltene Spiele auch nicht auf diese Weise verlinkt werden. Schreibt man z.B. "Das hier angebotene Agricola Fimo-Gemüse kann auch prima in Puerto Rico verwendet werden", dann wird es im OLWLG so aussehen, als gehörten die Spiele Agricola und Puerto Rico zum Angebot dazu.


Quote:
5d) Der OLWLG synchronisiert sich nicht automatisch mit der Angebotsliste. Neue oder geänderte Angebote werden daher nicht sofort in den OLWLG übernommen. Der OLWLG bietet die Möglichkeit, sich per GeekMail über jeden Synchronisationsvorgang informieren zu lassen.

Eher ein Hinweis als eine Regel. Da jedoch immer wieder danach gefragt wird, steht es jetzt an etwas prominenterer Stelle. Die Angebotsliste wird während der Angebotsphase in der Regel mehr Angebote haben als im OLWLG angezeigt werden. Wenn du neue Angebote hinzugefügt hast, werden diese nicht sofort im OLWLG zu sehen sein - auch dann nicht, wenn du sie über den OLWLG hinzugefügt hast. Der OLWLG kann zwar in die Angebotsliste schreiben, aber er wird den aktuellen Stand nur auf Befehl komplett einlesen (synchronisieren). Ich versuche dies etwa ein Mal am Tag zu veranlassen - in der Regel etwas seltener zu Beginn und etwas häufiger gegen Ende der Angebotsphase.



6. Wunschlisten

Quote:
6a) Wunschlisten sind einzeilig und müssen folgendes Format haben:

(Benutzername) NameDeinesArtikels : NameWunsch1 NameWunsch2 NameWunsch3 ... NameWunschN

Der OLWLG wird die Wunschlisten automatisch richtig formatieren.

Siehe dazu "Wie erstelle ich meine Wunschlisten?" sowie den Abschnitt "Wunschlisten" in den FAQ.


Quote:
6b) Wunschlisten können vor Ablauf der Frist aus 1b) beliebig oft ergänzt und geändert werden. Um im OLWLG bereits übermittelte Wunschlisten zu ändern, müssen diese nach dem Speichern der Änderungen ("Save Changes") erneut übermittelt werden ("Submit Your Lists Here!" -> "Submit My Wants"). Man erhält dann auch eine neue Bestätigungsmail.

Eher ein Hinweis als eine Regel, da dies eine beliebte Fehlerquelle beim Umgang mit dem OLWLG ist. Der Schritt "Submit Your Lists Here!" -> "Submit My Wants" wird insbesondere nach einer Änderung an bereits übermittelten Wunschlisten leicht vergessen, da man vermeintlich schon mit "Save Changes" seine Änderungen bestätigt hat. "Save Changes" speichert aber die Änderungen nur im OLWLG, für die Übermittlung zum Organisator des Math Trades muss unbedingt abschließend noch einmal der Schritt "Submit Your Lists Here!" -> "Submit My Wants" durchgeführt werden.


Quote:
6c) Bargeld oder Gutscheine dürfen nicht gegen Angebote getauscht werden, die selbst Bargeld oder Gutscheine enthalten. GeekGold darf nicht gegen Angebote getauscht werden, die selbst ausschließlich GeekGold enthalten.

Als Beispiel: 10 EUR anbieten und sich 20 EUR dafür wünschen ist nicht erlaubt. 100 GG anbieten und sich 200 GG dafür wünschen ist nicht erlaubt. Der Schwerpunkt soll auf dem Tausch von Spielen liegen, nicht auf miniaturisierten Finanzmarktgeschäften, Glücksspiel oder Geldwäsche.


Quote:
6d) Für jede abgegebene Wunschliste gilt: Der Teilnehmer verpflichtet sich, die in seiner Wunschliste aufgeführten Angebote im Tausch für sein eigenes Angebot zu akzeptieren. Sollte dem Teilnehmer bei der Erstellung der Wunschlisten ein Fehler unterlaufen sein, kann dieser nach der Auswertung nicht mehr korrigiert werden. Alle Wunschlisten und Angebotsbeschreibungen sind daher vor dem Ende der Abgabefrist sorgfältig zu überprüfen.

Jeder ist für das verantwortlich, was er als seine Wunschlisten abgibt. Durch die starke Verzahnung der Tauschvorgänge können bei jeder noch so kleinen Änderung gleich sehr viele Teilnehmer betroffen sein. Es ist daher nicht möglich, Fehler in den Wunschlisten nachträglich zu korrigieren - auch nicht durch den Verzicht auf einen Tausch. Da es keine direkten Tauschpartner gibt, würde dies immer auch unbeteiligten Teilnehmern schaden.


Quote:
6e) Die vollständigen Wunschlisten mit zugehörigen Benutzernamen werden nach der Auswertung des Math Trades veröffentlicht.

Die abschließende Veröffentlichung aller Wunschlisten ist notwendig, damit jeder Teilnehmer den Math Trade selbst auswerten lassen und somit das Ergebnis überprüfen kann. Außerdem ermöglicht es im OLWLG jede Menge statistischer Spielereien.


7. Technisches

Quote:
7a) Zur Ermittlung der Ergebnisse wird TradeMaximizer 1.3a mit official names und folgenden Optionen verwendet: allow-dummies linear-priorities require-colons require-usernames

Der TradeMaximizer ist kostenlos zu benutzen und mit den am Ende des Math Trades veröffentlichten Wunschlisten und den hier genannten Optionen kann jeder Teilnehmer den Math Trade selbst auswerten lassen und wird das gleiche Ergebnis erhalten.


Quote:
7b) Für die Abwicklung der Tauschvorgänge soll der BGG Trade Manager benutzt werden.

Siehe dazu "Wie funktioniert der BGG Trade Manager?" sowie den Abschnitt "Trade Manager" in den FAQ.



8. Versand

Quote:
8a) Die Versandkosten innerhalb Deutschlands trägt der Absender. Wer als Empfänger über keine deutsche Postadresse verfügt oder nur mit Insel- oder anderen Zuschlägen beliefert werden kann, muss bereit sein, die Differenz zu den üblichen Versandkosten selbst zu zahlen.

Einer der Gründe für einen deutschen Math Trade war die Minimierung der Versandkosten. Teilnehmer aus anderen Ländern sind zwar immer willkommen, müssen sich jedoch darauf einstellen, zweifach Versandkosten zu zahlen: ihre eigenen Versandkosten nach Deutschland sowie den Mehrpreis für den Versand ins Ausland für die Artikel, die sie aus Deutschland erhalten. Dies gilt auch für Standorte innerhalb Deutschlands, die nur mit Zuschlägen beliefert werden können.


Quote:
8b) Geld-Angebote müssen als Option mindestens eine Zahlungsart beinhalten, die für den Empfänger gebührenfrei ist. Andernfalls müssen die entstehenden Gebühren dem angegebenen Betrag zuvor aufgeschlagen werden.

Die Regel "Die Versandkosten innerhalb Deutschlands trägt der Absender" gilt übertragen auch für Dinge, die nicht mit der Post verschickt werden. SEPA-Überweisungen sind (meines Wissens nach fast ausnahmslos) kostenlos für den Empfänger. Bei PayPal liegt das Problem darin, dass es mit deutschen PayPal-Accounts nicht möglich ist, die Gebühren als Absender selbst zu übernehmen. Die Option My payment is for: Friends and Family, die je nach Land einen kostenlosen Transfer oder zumindest die Übernahme der Gebühren durch den Absender ermöglicht, ist hier nicht vorhanden (siehe auch PayPal AGB). Du hast daher die Wahl: Bietest du mindestens eine für den Empfänger kostenlose Option an (z.B. die einfache SEPA-Überweisung), dann ist deine Pflicht damit erfüllt. Wählt der Empfänger trotzdem PayPal, zahlt er auch die Gebühren. Bietest du allerdings ausschließlich PayPal als Option an, dann ist es an dir, die Gebühren auszurechnen und dem zu zahlenden Betrag vorher aufzuschlagen.


Quote:
8c) Alle Teilnehmer werden dazu angehalten, versicherte Versandoptionen zu wählen.

Versicherten Versand gibt es bei DHL ab 4,99 EUR und bei Hermes ab 3,60 EUR (Stand 01.07.2014). Bei deutlich kleineren Artikeln sind natürlich auch die Warensendung oder der Brief der Deutschen Post eine Option. Diese sind jedoch unversichert bzw. erreichen mit "Einschreiben"-Zusatz ebenfalls schnell das Preisniveau der Pakete.


Quote:
8d) Auf stabile Versandverpackung ist zu achten. Dazu gehört in der Regel eine stabile Umverpackung mit zusätzlicher Polsterung. Auch das Spielmaterial sollte innerhalb des Kartons unbeweglich sein.

Papier um ein Spiel wickeln genügt nicht! Auch ein gepolsterter Umschlag führt oft zu eingedellten Spielekartons. Einfache Faustregel: Der Sturz vom Küchentisch ist das Mindeste, was das Paket wegstecken muss. Wer einem Transportunternehmen mal beim Verladen und Zustellen von Paketen zugesehen hat, der weiß, dass ein Wurf über 2 m Entfernung aus dem LKW auf den Boden durchaus zur Tagesordnung gehört. Alles, was sich innerhalb eines Pakets frei bewegen kann, kann dabei auch Schaden anrichten bzw. beschädigt werden.


Quote:
8e) Der Versand der Spiele soll innerhalb von 7 Tagen nach Veröffentlichung und Bestätigung der endgültigen Ergebnisse erfolgen. Wer seine Spiele wegen Urlaub o.ä. erst später versenden kann, möge dies bitte vorher in der Beschreibung der Angebote angeben.

Sollte sich doch einmal eine ungeplante Verzögerung ergeben, ist eine gute Kommunikation wichtig. In der Regel haben es die Teilnehmer nicht eilig und solange man weiß, dass es nicht vergessen geht, kommt es dann auf ein paar Tage nicht an.



9. Letztes Wort

Quote:
9a) Einzelne Angebote können vom Tausch ausgeschlossen werden - insbesondere falls sie nicht den Regeln entsprechen, Unklarheiten verursachen, der Teilnehmer ein schlechtes Trade Rating hat o.ä. Diese Angebote werden dann wie Angebote mit leerer Wunschliste behandelt.

Im Zweifelsfall habe ich am Ende lieber den einen oder anderen Tausch weniger als hinterher unzufriedene Teilnehmer.


Quote:
9b) Das letzte Wort hat der Organisator des Math Trades.

Sollte es doch mal zu unterschiedlichen Interpretationen der Regeln kommen, entscheidet derjenige, der die Regeln verfasst hat.



I. Beispiele

Quote:
Beispiel einer Wunschliste mit duplicate protection sowie einer leeren Wunschliste (für ein Angebot, das man nicht tauschen möchte):

(cuazzel) %dummyname : 0815-ABCD 0314-ABCD 0271-ABCD
(cuazzel) 0001-PUER : 0112-FIRE 0911-PAND %dummyname 0753-ROME 0300-SPAR
(cuazzel) 0007-BOND :

Siehe dazu "Wie erstelle ich meine Wunschlisten?" sowie den Abschnitt "Wunschlisten" in den FAQ.


II. Sonstiges

Quote:
Mailing-Liste
Für alle, die auch über zukünftige Math Trades von mir informiert werden wollen, habe ich eine Mailing-Liste (per GeekMail) angelegt. Wer eingetragen werden möchte, schicke mir einfach eine kurze Nachricht.

Mit mehr als 6-8 Mails pro Jahr hast du nicht zu rechnen: 6 für meine eigenen Math Trades und hin und wieder weise ich auch mal auf andere vielleicht interessante Aktionen hin.


Quote:
Viel Spaß!

Viel Spaß!


Quote:
%Options%
Deadline-Offers: 11 August 2012, 20:00 +0200
Deadline-Wants: 18 August 2012, 20:00 +0200
%End%

Dies sind Angaben, die der OLWLG verwendet um die Fristen einzulesen.

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3. Board Game: Outside the Scope of BGG [Average Rating:6.75 Overall Rank:2634]
Benjamin Pachner
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"How to..." - Grundlegende Tipps für Neulinge

Update 18.07.2014: Kleinere Überarbeitungen und Ergänzungen


Wie füge ich meine Angebote der Angebotsliste hinzu?

Anmerkung: Diese Anleitung beschreibt das Vorgehen ohne Nutzung des OLWLG.

+ Klick auf Add Item unten im Header (= der obere Kasten mit dem Einleitungstext und den Regeln) der Angebotsliste
+ Klick auf Board Game (sofern es sich um ein Brettspiel handelt)
+ Bei Board Game den Namen eingeben; die Suche startet automatisch und beginnt Vorschläge zu liefern. BGG kennt nahezu alle deutschen Titel.
+ Bei ImageID nachsehen, ob das automatisch ausgesuchte Bild deiner Version des Spiels entspricht. Dies wird es oft nicht tun, da in der Regel die US-Versionen als Standardbild festgelegt sind. Mit einem Klick auf die Lupe lässt sich ein anderes Bild wählen*.
+ Im Feld Comments den Artikel möglichst genau beschreiben: Ausgabe, Verlag, Sprache und ganz besonders der Zustand des Spiels sollte hier nicht zu kurz kommen (mehr dazu in den Regeln und Kommentaren dazu). Für Formatierungen stehen oberhalb des Kommentarfeldes die üblichen Werkzeuge zur Verfügung, die sich auf markierten Text anwenden lassen. Auch Bilder und nahezu alle anderen Elemente aus der BGG Datenbank lassen sich hier einfügen. Beispielsweise lassen sich weitere Spiele verknüpfen mit einem Klick auf Insert Geek Link -> Board Game.
+ Klick auf Preview um sich anzusehen, was man erschaffen hat.
+ Klick auf Save sobald man damit zufrieden ist.

Eigene Einträge können während der Angebotsphase jederzeit durch einen Klick auf Edit angepasst und verändert werden. Davon sollte jedoch nur in möglichst geringem Ausmaß Gebrauch gemacht werden (mehr dazu in den Regeln und Kommentaren dazu).

*Statt über die Miniaturansicht nach dem passenden Bild zu suchen, kann man dies auch über die Image Gallery des entsprechenden Spiels tun. In der Einzelansicht jedes Bildes findet sich immer links oben die ImageID. Diese Nummer fügt man einfach in das Feld ImageID ein und spätestens nach einem Klick auf Preview sollte dann das gewählte Bild zu sehen sein. Ähnlich lassen sich auch weitere Bilder im Text einbinden: Auf Insert Geek Image klicken (das zweite Kamera-Symbol in der Formatierungsleiste) und die zuvor herausgesuchte ImageID eingeben.

Video-Anleitungen (englisch) zu diesem Thema sind in der Einleitung (dem Header) dieser GeekList verlinkt.



Wie erstelle ich meine Wunschlisten?

Anmerkung: Diese Anleitung beschreibt das Vorgehen ohne Nutzung des OLWLG.

Die Wunschlisten sind nichts weiter als Textzeilen. Sie sind jeweils einzeilig und haben folgendes Format:

(Benutzername) NameDeinesArtikels : NameWunsch1 NameWunsch2 NameWunsch3 ... NameWunschN

Die Namen der Angebote (official names) sind die eindeutigen Bezeichnungen, die nach dem Ende der Angebotsphase jedem Angebot zugeordnet und als Liste inklusive einer knappen Zusammenfassung (summary) veröffentlicht werden. Sie bestehen aus einer Kombination der laufenden Nummer des jeweiligen Angebots mit einer Abkürzung des zugehörigen Titels (z.B. 0001-PUERTO oder 0123-DSVC - die führenden Nullen gehören immer mit dazu). Der Grund für diese Kombination liegt darin, dass sich somit bei manuell erstellten Wunschlisten Tippfehler und Zahlendreher leichter (bzw. überhaupt erst) erkennen lassen. Außerdem können sich die laufenden Nummern der Angebote in der Angebotsliste verschieben, falls Angebote gelöscht werden. Die Nummern aus der Angebotsliste alleine wären daher nicht eindeutig.

Wunschlisten von mir könnten z.B. so aussehen:

(cuazzel) 0050-ZUG : 0010-CAY 0103-POW 0088-EUP 0020-BAT 0127-IMP 0095-STA
(cuazzel) 0051-ARK :
(cuazzel) 0052-TAD : 0010-CAY 0103-POW 0088-EUP
(cuazzel) 0053-SPA : 0004-TWI


Das bedeutet, dass ich mein Angebot mit der Item-Nummer 50 für die Angebote mit den Nummern 10, 103, 88, 20, 127 und 95 hergeben würde. Mein Angebot mit der Nummer 51 will ich doch lieber behalten, also lasse ich die Wunschliste leer. Für mein Angebot mit der Nummer 52 würde ich immerhin noch die 10, 103 und 88 akzeptieren und für mein Angebot Nummer 53 kommt im Tausch nur die Nummer 4 in Frage.


Priorities: Wie lege ich fest, was ich lieber haben möchte?

Die Reihenfolge der gewünschten Angebote nach dem Doppelpunkt gibt die Priorität an, d.h. was ich früher nenne, möchte ich auch lieber haben. Zusätzlich hat man die Möglichkeit, ein Semikolon einzufügen um einen größeren Abstand zu signalisieren.
Das alles wird allerdings erst dann berücksichtigt, wenn der TradeMaximizer mehrere mögliche Kombinationen findet, die Anzahl der Tauschvorgänge zu maximieren. Der Einfluss der Prioritäten ist daher außerordentlich gering. Man sollte seine Wunschlisten immer so auslegen, dass man auch mit dem letzten genannten Artikel noch vollkommen zufrieden wäre. Sich weitere Angebote zu wünschen, um überhaupt etwas zu tauschen, ist sehr verlockend. Es lohnt aber weder die Mühe noch die Versandkosten, wenn man letztlich etwas bekommt, was man gar nicht unbedingt haben wollte.


Duplicate Protection: Wie verhindere ich, mehrere identische Angebote zugeteilt zu bekommen?

Oft werden einige Spiele mehrfach angeboten. In der Regel genügt einem aber ein einziges Exemplar. Für diesen Fall gibt es die Duplicate Protection.

Dazu erstellt man sich eine Dummy-List mit dem Format

(Benutzername) %BeliebigerName : NameDuplikat1 NameDuplikat2 NameDuplikat3...

und fügt %BeliebigerName an Stelle der echten Namen in seine Wunschlisten ein. TradeMaximizer sorgt dann dafür, dass man insgesamt maximal ein Angebot aus jeder Dummy-List bekommt.

Beispiel: Angebot 0815-PUERTO und Angebot 1234-PUERTO sind beide das Spiel Puerto Rico. Das hätte ich zwar gerne, aber nicht gleich doppelt. Also baue ich mir eine Dummy-List für Puerto Rico

(cuazzel) %puertoricodummyliste : 0815-PUERTO 1234-PUERTO

und füge statt 0815-PUERTO 1234-PUERTO meine Dummy-Liste %puertoricodummyliste in meine Wunschlisten ein:

(cuazzel) 0050-ZUG : 0010-CAY %puertoricodummyliste 0020-BAT 0127-IMP 0094-STA
(cuazzel) 0052-TAD : 0010-CAY %puertoricodummyliste 0020-BAT


Somit wünsche ich mir zwar für meine beiden Angebote ein Puerto Rico, stelle aber sicher, dass ich nicht beide jeweils gegen ein Puerto Rico tausche und am Ende zwei Puerto Rico besitze.


Was kommt überhaupt auf die Wunschlisten? Die Qual der Wahl

Um herauszufinden, ob man eine "gute" Wunschliste erstellt hat, schlage ich immer folgendes Vorgehen vor: Man schaut sich auf jeder Wunschliste den Artikel an, den man am wenigsten gerne bekommen würde. Dann überlegt man sich, ob man sich trotzdem freuen würde, wenn man ihn bekommt und dafür das entsprechende eigene Angebot hergeben muss. Kann man diese Frage klar mit "ja" beantworten, ist man fertig. Andernfalls sollte man den Artikel direkt wieder von der Liste streichen und den Vorgang wiederholen.
Die Versuchung ist groß, noch schnell etwas zu den Wunschlisten hinzuzufügen und sich zu denken "wäre zwar nicht so toll, aber auch noch ganz okay". Was dann jedoch meistens passiert ist, dass man genau diese Artikel bekommt. Passiert das mehrfach, dann ist man ganz schnell nur noch begrenzt zufrieden mit dem eigenen Ergebnis. Daher lieber am Ende einen Tausch weniger haben als einen, mit dem man nicht wirklich zufrieden ist. Es lohnt weder die Mühe noch die Versandkosten, wenn man letztlich etwas bekommt, was man gar nicht unbedingt haben wollte.



Wie funktioniert der Online Want List Generator (OLWLG)?

Für den OLWLG habe ich noch keine deutsche Anleitung verfasst, ich verweise daher auf die (englischsprachigen) Video-Anleitungen, die in der Einleitung zu dieser GeekList verlinkt sind.



Wie erkenne ich unseriöse Teilnehmer?

Natürlich ist man auch hier darauf angewiesen, dass sich jeder an die Regeln hält. Wer skeptisch ist, sollte sich bei seinen Wünschen am BGG-Profil der jeweiligen Anbieter orientieren. Je umfangreicher ein Profil ist, desto aktiver ist der betreffende Teilnehmer bei BGG und desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er über einen Math Trade seinen Ruf oder seinen Account riskieren wird.

Der erste Blick fällt natürlich immer auf den Avatar des jeweiligen Nutzers, z.B. dieser hier:

Benjamin Pachner
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Die ersten drei Zeilen (Name, Benutzername, Land/GeekMail/Optionen) sind der Standard, wobei neu angemeldete Nutzer hier zusätzlich ein blau-grünes "BGG Newuser"-Abzeichen tragen. Für alles andere (Avatar, GeekBadge, ÜberGeekBadge, Microbadges) hat der Nutzer schon GeekGold investiert, die BGG-Währung, die wiederum über Aktivitäten auf BGG zu erhalten ist. Nutzer, die zusätzlich das Patron-Abzeichen unterhalb des Avatars tragen, unterstützen BGG auch finanziell. Als erste grobe Faustregel gilt hier also tatsächlich: Je mehr Schmuck, desto besser.
Ein Klick auf den Benutzernamen oder den Avatar führt zur Profilseite des Nutzers, wo es weitere wichtige Dinge zu kontrollieren gibt:
- Das Trade Rating (rechte Spalte unter Games): BGG verfügt über einen Trade Manager mit Bewertungssystem, wie man es auch von eBay & Co. kennt. Hier sollten sich also im Idealfall schon viele positive Bewertungen angesammelt haben. Durch einen Klick auf die Bewertungspunkte kann man sich die einzelnen Kommentare anzeigen lassen.
- Das Marketplace Rating (rechte Spalte oberhalb des Trade Ratings): Wer im BGG Marketplace Spiele verkauft, bekommt auch hier Bewertungen. Leider werden diese sehr oft vergessen, da hier die Bewertungsfunktion noch besser versteckt ist als im Trade Manager. Doch wenn Bewertungen vorhanden sind, schadet es sicher nicht, auch dort ein Auge darauf zu werfen.
- Der Gesamteindruck über den Nutzer: Wie lange ist er schon angemeldet und wie aktiv ist er? Für letzteres lohnt ein Klick auf Contributions und GeekStuff in der Profil-Menüleiste: Wie viel GeekGold hat der Nutzer gesammelt, wie viele Thumbs hat er bekommen, wie viele Beiträge gehen auf sein Konto?



Wie funktioniert der BGG Trade Manager?

Anmerkung: Diese Anleitung beschreibt das Vorgehen ohne Nutzung des OLWLG.

Zur Abwicklung der errechneten Trades wird der BGG Trade Manager benutzt (zu erreichen über das Menü My Geek -> Trades. Hier kann man den Status eines Tauschvorgangs nachhalten, Versandadressen übermitteln und letztlich eine Bewertung abgeben.

1. Um Spiele über den Trade Manager tauschen zu können, müssen diese zunächst von den jeweiligen Tauschpartnern als For Trade markiert werden. Dies kann über die Spalte Status in der eigenen Collection (Menü My Geek -> Collection) geschehen oder im Abschnitt User Information auf der Seite des jeweiligen Spiels. Bei nicht veränderten Standardeinstellungen ist dieser Abschnitt auf der Seite eines Spiels jeweils ganz unten zu finden und lässt sich durch einen Klick auf Add a copy to your collection oder Record information aufklappen.

2. Nun klickt man entweder im Trade Manager auf Propose A Trade und gibt dann den Benutzernamen des Tauschpartners ein oder man besucht das Profil des Tauschpartners und klickt dort in der rechten Spalte unter Games auf Propose A Trade With This User.

3. Im nächsten Schritt zeigt einem der Trade Manager eine Übersicht, die nach der Darstellung der Tauschpartner und ihrer Trade Ratings für beide Tauschpartner alle als For Trade markierten Spiele auflistet. Hier wählt man die zu tauschenden Spiele aus, wobei im Falle eines Math Trades in der Regel nur einer der beiden Teilnehmer Spiele verschicken wird. Für den Empfänger nichts auszuwählen, ist daher völlig in Ordnung. Weiter unten ist noch die eigene Adresse anzugeben (notwendig, wenn man etwas bekommt) sowie die Gültigkeitsdauer des Tauschangebots. Am Ende folgt ein Klick auf Preview und auf der nächsten Seite auf Submit Offer Beide Tauschpartner werden über den Tausch per GeekMail informiert.

4. Im weiteren Verlauf sollte der Tauschpartner das Angebot akzeptieren und ggf. seine Adresse über den Trade Manager übermitteln. Durch einen Klick auf View Your Trades im Trade Manager bekommt man jederzeit eine Übersicht über seine Aktivitäten. Hier lassen sich beispielsweise alle Tauschvorgänge anzeigen, die noch nicht als versandt markiert sind (Requires Your Shipping) oder für die noch keine Bewertung abgegeben wurde (Requires Feedback From You). Durch einen Klick auf Details hinter einem Tauschvorgang gelangt man stets auf die Übersichtsseite mit allen Daten zum jeweiligen Tauschvorgang.

Man sollte dabei immer im Hinterkopf behalten, dass der Trade Manager eigentlich für einen direkten Tausch konzipiert wurde. Das führt dazu, dass bei Math Trades meistens einer der Tauschpartner einen "leeren" Tausch durchführt, da er nichts direkt zurück schickt, sondern seinerseits wieder an eine ganz andere Person versendet, wofür er wiederum einen eigenen Trade einrichtet usw. Es werden also von den jeweiligen Empfängern Shipping Infos generiert, obwohl gar nichts verschickt wurde sowie von den Versendern Bewertungen abgegeben, obwohl keine Gegenleistung erbracht wurde außer ein Spiel zu empfangen.
Gerade der letzte Punkt wird gerne diskutiert, da man durch Math Trades effektiv für einen Tausch in der Regel gleich zwei positive Bewertungen bekommt: eine vom Empfänger des eigenen Spiels und eine von der Person, die einem selbst etwas geschickt hat. Einige Teilnehmer geben in letzterem Fall eine neutrale Bewertung ab. Dies wird jedoch nicht gerne gesehen, da "neutral" in diesem Bereich fast immer als "negativ light" interpretiert wird. Weitgehend üblich ist es, eine positive Bewertung mit einem Vermerk wie "empty part of a math trade" abzugeben. Wenn einem die auf diese Art entstehende Bewertungsinflation jedoch suspekt ist, würde ich eher dazu raten, die Bewertung ohne Gegenleistung tatsächlich einfach gar nicht abzugeben statt "neutral" zu wählen.

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4. Board Game: Outside the Scope of BGG [Average Rating:6.75 Overall Rank:2634]
Benjamin Pachner
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FAQ (Gesammelte Fragen & Antworten aus dem Forum)

Update 19.07.2014: Regeländerungen eingearbeitet und damit begonnen, neue Fragen hinzuzufügen.


--- Allgemeines zu Math Trades ---

F: Was passiert, wenn ich Spiele von stark unterschiedlichem Wert anbiete? Kann es dann sein, dass ich für ein wertvolles Spiel nur ein billiges Kartenspiel erhalte?
A: Nein, das kann dir nicht passieren. Für jedes einzelne deiner Angebote gibst du eine eigene individuelle Wunschliste ab. Wenn die Wunschlisten für deine hochwertigen Spiele also nur ebenfalls hochwertige Spiele enthalten, kannst du auch nur diese dafür bekommen. Gleichzeitig kannst du dir für Spiele von geringem Wert gefahrlos andere preiswerte Spiele wünschen. Solange du keine billigen Spiele auf die Wunschlisten deiner wertvollen Spiele setzt, werden dir dafür auch keine solchen zugeteilt.

F: Wenn ich mir ein Spiel X wünsche, das mehrfach angeboten wird, z.B. einmal originalverpackt und einmal mit Gebrauchsspuren, ist es dann Zufall, welches ich bekomme?
A: Nein, denn du wünschst dir nicht nur allgemein das Spiel X, sondern ein ganz bestimmtes Angebot. Wenn du dir nur das Angebot mit dem originalverpackten Spiel X wünschst, kannst du auch nur dieses bekommen. Setzt du jedoch beide Angebote (neu und gebraucht) auf eine Wunschliste, dann hast du keinen weiteren Einfluss darauf, welches davon du ggf. bekommst.

F: Kann ich für ein Spiel, das ich gerne haben möchte, unterschiedliche Angebote machen, so dass sich dessen Besitzers aussuchen kann, was er möchte?
A: Das passiert ganz automatisch, da jeder Teilnehmer seine Wünsche immer aus der kompletten Angebotsliste zusammenstellt. Insofern gibt es keine Angebote für ein bestimmtes Spiel. Auch wenn du es auf ein bestimmtes Spiel abgesehen hast, ist die Wahrscheinlichkeit, dass dessen Besitzer von dir etwas bekommt, sehr gering. Er wird seine eigenen Wunschlisten erstellen und ob diese auch deine Angebote enthalten oder nicht, kann dir ganz egal sein. Wichtig ist nur, dass irgendwer sich deine Angebote wünscht, damit für dich überhaupt ein Tausch möglich ist.

F: Wie viele der Angebote werden bei einem Math Trade üblicherweise tatsächlich getauscht?
A: Die Tauschquote schwankt, wobei sich weder ein jahreszeitlicher Zusammenhang noch ein genereller Trend erkennen lässt (und auch keiner, der mit Regeländerungen zusammenhängen könnte). Hier die Daten seit 08/2009:

2009-08 229 of 508 items (45,1%)
2009-10 35 of 199 items (17,6%)
2009-12 163 of 476 items (34,2%)
2010-02 161 of 645 items (25,0%)
2010-04 106 of 414 items (25,6%)
2010-06 111 of 437 items (25,4%)
2010-08 95 of 456 items (20,8%)
2010-10 41 of 383 items (10,7%)
2010-12 78 of 450 items (17,3%)
2011-04 91 of 432 items (21,1%)
2011-08 17 of 253 items (6,7%)
2011-10 215 of 829 items (25,9%)
2011-12 219 of 973 items (22,5%)
2012-02 309 of 1140 items (27,1%)
2012-04 137 of 888 items (15,4%)
2012-06 133 of 895 items (14,9%)
2012-08 85 of 752 items (11,3%)
2012-10 881 of 2567 items (34,3%)
2012-12 77 of 808 items (9,5%)
2013-02 132 of 686 items (19,2%)
2013-04 109 of 636 items (17,1%)
2013-06 122 of 619 items (19,7%)
2013-08 60 of 637 items (9,4%)
2013-10 728 of 2033 items (35,8%)
2013-12 176 of 880 items (20,0%)
2014-02 175 of 1058 items (16,5%)
2014-04 147 of 878 items (16,7%)


F: Warum hat jeder Math Trade ein neues Thema im Forum? Wäre es nicht besser, nur ein Thema weiterzuführen?
A: Viele Fragen und Anmerkungen im Forum beziehen sich auf konkrete Angebote des jeweiligen Trades oder aktuelle Probleme. Darüber hinaus werden dort häufig Wünsche geäußert, welche Spiele man gerne unter den Angeboten sehen würde. Und nicht zuletzt gibt es dort auch immer alle aktuellen Updates zum laufenden Tausch. All diese Beiträge werden mit dem Ende des Trades wertlos und würden in einem fortgeführten Thema im besten Fall nur stören, wahrscheinlich aber eher verwirren. Wiederholte Fragen und andere Informationen von dauerhaftem Nutzen versuche ich in diese FAQ zu übertragen.


--- Angebote & Angebotsliste ---

F: Kann ich auch Rollenspiele / Videospiele anbieten?
A: Ja, der Tausch ist auf BGG für alle drei Bereiche (Boardgames, Role Playing Games, Video Games) freigegeben; einfach nach Add item nicht Boardgame wählen, sondern RPG item bzw. Video Game.

F: Wie biete ich DVDs / Bücher / etc. an?
A: Für alles, was nicht mit einem eigenen Datenbankeintrag von BGG abgedeckt wird, soll ein generisches Item wie Outside the Scope of BGG verwendet werden. Außerdem soll in diesem Fall ein altname tag eingefügt werden. Weitere Informationen dazu findest du in den Regeln und Kommentaren dazu.

F: Wie ist das mit den Versandkosten bei Geld-Angeboten? Muss ich die Versandkosten, die ich sonst für ein Spiel hätte, meinen Geld-Angeboten aufschlagen?
A: Die Versandkosten trägt immer der Absender. Wenn keine Versandkosten anfallen, weil Geld z.B. überwiesen wird, dann sind einfach keine Versandkosten zu bezahlen. Das bedeutet nicht, dass sie in irgendeiner Form irgendwo ausbezahlt werden. Sie fallen nur einfach nicht an.

F: Wenn ich ein Geld-Angebot im Tausch bekomme, selbst aber ein Spiel verschicke und dafür die Versandkosten zahlen muss, ist das nicht unfair? Schließlich habe ich ja letztlich deutlich weniger Gald übrig.
A: Wenn du das unfair findest, darfst du dir das entsprechende Geld-Angebot nicht wünschen. Natürlich verringert sich für dich der Ertrag um deine Versandkosten. Das ist aber auch so, wenn du ein Spiel bekommst. Ob du nun Geld im Wert von 20 EUR bekommst und 5 EUR Versandkosten zahlst oder ob du ein Spiel im Wert von 20 EUR bekommst und 5 EUR Versandkosten zahlst - letztendlich verringert sich der Wert dessen, was du bekommst, in jedem Fall um die für dich anfallenden Versandkosten. Diesen Faktor musst du bei der Erstellung deiner Wunschlisten berücksichtigen.

F: Sind die PayPal-Gebühren, die der Empfänger zahlt, nicht auch eine Art Versandkosten und somit eigentlich vom Absender zu zahlen?
A: Das sehe ich auch so und daher wird dies inzwischen von den Regeln abgedeckt.

F: Einige Anbieter schreiben, dass sie innerhalb Deutschlands die Versandkosten übernehmen. Was ist mit den restlichen Angeboten?
A: Der kostenlose Versand innerhalb Deutschlands gehört zu den Grundregeln. Wenn zu Versandkosten nichts angegeben ist, ist daher ebenfalls kostenloser Versand innerhalb Deutschlands vorauszusetzen.

F: Warum sind manche Angebote, auch von deutschen Teilnehmern, in englischer Sprache verfasst?
A: Vermutlich wurden diese Angebote einfach per Copy & Paste aus einem anderen (internationalen) Math Trade übernommen. Im Einzelfall kann das aber nur der jeweilige Anbieter beantworten.

F: Für mein Angebot wird das falsche Bild angezeigt. Wie kann ich es ändern?
A: Das angezeigte Bild eines Items lässt sich ändern, indem man entweder im Bearbeitungsmodus (-> Edit) rechts neben dem Feld ImageID auf die kleine Lupe klickt und dann das passende Bild auswählt oder (falls einem diese Ansicht zu klein ist) man sich die ImageID selbst sucht und in das Feld einträgt. Dazu sucht man sich das passende Bild über die Image Gallery auf der Seite des jeweiligen Spiels. In der Einzelansicht jedes Bildes wird immer links oben die ImageID angezeigt - einfach diese Nummer kopieren und in das Feld ImageID einfügen.
Ähnlich lassen sich auch weitere Bilder im Text einbinden: Auf Insert Geek Image klicken (das zweite Kamera-Symbol in der Formatierungsleiste) und die zuvor herausgesuchte ImageID eingeben.

F: Ich hatte mir die Nummern interessanter Angebote aus der Angebotsliste notiert, doch plötzlich stimmen einige nicht mehr. Warum?
A: Das passiert, wenn Angebote wieder aus der Angebotsliste gelöscht werden. Alle nachfolgenden Angebote verschieben sich dann um entsprechend viele Positionen. Deine notierten Nummern sind daher vermutlich ab einer bestimmten Position alle um 1 (oder mehr, je nachdem wie viele Angebote gelöscht wurden) zu hoch.



--- Wunschlisten ---

F: Was hat es mit den Wunschlisten auf sich, die einige Teilnehmer im Forum posten? Ich dachte, die Wunschlisten erstellt man erst nachdem alle Angebote da sind?
A: Das stimmt. Forumsbeitrage wie "Meine Wunschliste: ..." oder "Ich wünsche mir ..." haben nichts mit den Wunschlisten für den Math Trade zu tun, die man nach dem Ende der Angebotsfrist erstellt. Im Forum werden nur gerne "Wunschlisten" mit Spielen genannt, die man gerne unter den Angeboten sehen würde. Diese Wunschlisten sind nur als Ermutigung zu verstehen, die entsprechenden Spiele anzubieten.

F: Kann ich innerhalb einer Dummy-Liste Prioritäten setzt, wenn ein Spiel zwar mehrfach, aber in unterschiedlichem Zustand angeboten wird?
A: Leider nein, alle Wünsche innerhalb einer Dummy-Liste werden immer als exakt gleichwertig behandelt.

F: Ich habe dir meine Wunschlisten per GeekMail geschickt, warum habe ich keine Bestätigungsmail bekommen?
A: Wahrscheinlich bin ich einfach noch nicht dazu gekommen, die Listen auf Fehler zu überprüfen. Ich verschicke die Bestätigung immer erst, nachdem ich die Listen einmal "im Leerlauf" in die Tauschsoftware gefüttert und nachgesehen habe, ob sie Fehler produzieren.

F: Ich habe meine Wunschlisten schon abgeschickt, kann ich sie während der Abgabefrist noch einmal ändern?
A: Ja, das ist kein Problem. Solange die Frist nicht abgelaufen ist, kannst du deine Wunschlisten beliebig oft ändern und neu abgeben. Wenn du nicht den OLWLG benutzt, wäre ich jedoch dankbar, wenn davon nicht zu oft Gebrauch gemacht wird, da ich jedes neue Set an Wunschlisten auch erneut auf Fehler überprüfen muss. OLWLG-Nutzer sollten unbedingt die Hinweise dazu in den Regeln und Kommentaren beachten.



--- OLWLG ---

F: Gibt es für den OLWLG eine Anleitung auf deutsch?
A: Bisher ist mir keine bekannt.

F: Meine Angebote tauchen im OLWLG nicht auf, was habe ich falsch gemacht?
A: Der OLWLG synchronisiert sich nicht automatisch mit der Angebotsliste, sondern muss von Zeit zu Zeit manuell dazu gebracht werden. Ich versuche dies etwa ein Mal am Tag zu veranlassen - in der Regel etwas seltener zu Beginn und etwas häufiger gegen Ende der Angebotsphase.

F: Ich möchte meine Wunschlisten im OLWLG erstellen. Was ist der Unterschied zwischen "Step 3" und "Step 4"?
A: In Step 3 sucht man sich in der Listenansicht aus, was man überhaupt haben will. Man kann dort auch schon die Spiele markieren, die man dafür hergeben würde und jedem Wunsch einen Wert zuordnen. Übersichtlicher geht letzteres aber in der tabellarischen Ansicht in Step 4. Dort werden nur noch die Angebote angezeigt, die man in Step 3 bereits ausgewählt hat. Man kann jederzeit zwischen beiden Schritten wechseln, einige Funktionen wie das Erstellen von Dummy-Listen oder die Übermittlung der Wunschlisten sind allerdings nur aus Step 4 möglich.

F: Wonach richtet sich die Sortierung der Zeilen in "Step 4"?
A:

F: Wie kann ich ein Angebot wieder aus der Ansicht in "Step 4" entfernen?
A:

F: Sind auch "Non-duplicate protected dummys" erlaubt?
A: Ja, die kannst du gerne verwenden. Sie sind nur OLWLG-intern und werden letztlich vor der Übermittlung der Wunschlisten wieder in das normale Wunschlisten-Format umgewandelt. Man spart sich damit nur Klick-Arbeit, indem man die Dummy-Liste mit gleichwertigen Wünschen füllt und in die Wunschlisten dann nur den Dummy einfügen muss. Mit der Duplicate Protection hat das nur gemeinsam, dass es im OLWLG gleich dargestellt wird. Es ist jedoch keine zusätzliche Funktion des TradeMaximizers. Dieser bekommt davon gar nichts mit.

F: Ich habe in "Step 4" tausende von Checkboxen, kann ich mir die ganze Klick-Arbeit irgendwie vereinfachen?
A: Du könntest gleichwertige Wünsche in Non-duplicate protected dummys zusammenfassen. Das reduziert die Zahl der Checkboxen, die du verwenden musst. Es vergrößert aber die Tabelle an sich.
Ansonsten kann ich für klickfaule Firefox-Nutzer die Firefox-Extension CheckBoxMate empfehlen. Damit lassen sich Checkboxen flächenweise bearbeiten, indem man einfach einen großen Kasten um alles zieht, was markiert werden soll.

F: Ich habe im OLWLG meine Wunschlisten gespeichert aber keine Bestätigungsmail bekommen. Was habe ich vergessen?
A: Speichern (Save Changes) alleine genügt im OLWLG nicht. Wenn man mit seinen Wunschlisten fertig ist, muss man noch oben die auf Schaltfläche Submit Your Lists Here! und dann auf Submit My Wants klicken. Erst dann werden die Wunschlisten übermittelt. Das wird gerne vergessen, besonders nachdem man Änderungen vorgenommen hat. Auch dann ist dieser Vorgang zu wiederholen und man wird eine aktualisierte Bestätigungsmail bekommen.

F: Ich habe meine Wunschlisten schon per OLWLG übertragen, kann ich sie während der Abgabefrist noch einmal ändern?
A: Ja das ist kein Problem. Solange die Frist nicht abgelaufen ist, kannst du deine Wunschlisten beliebig oft ändern und neu abgeben. Einfach die Änderungen im OLWLG wie gewohnt speichern und - nicht vergessen - noch einmal auf Submit Your Lists Here! -> Submit My Wants klicken. Du bekommst dann auch eine neue Bestätigungsmail.

F: Im OLWLG steht bei einigen Usern in grüner Schrift Germany. Was steckt da dahinter?
A: In den USA werden Versandkosten oft nach der Postleitzahl (und damit nach der tatsächlichen Entfernung) berechnet. Deshalb bietet der OLWLG für Nutzer aus den USA die Möglichkeit, die eigene Postleitzahl anzugeben um somit die Distanzen und Versandkosten ermitteln zu können. Für Nutzer außerhalb der USA kann in das Feld Zipcode you ship from auf der Startseite des OLWLG statt einer Postleitzahl die Länderkennung angegeben werden, um zumindest das Land kenntlich zu machen. Für Deutschland kann man dort DEU eintragen, wenn man möchte, dass dies angezeigt wird.



--- Trade Manager ---

F: Ich möchte den Trade Manager für die Tauschabwicklung benutzen. Wie sage ich ihm, was ich tauschen möchte? / Warum zeigt er mir meine zu tauschenden Spiele nicht an?
A: Damit der Trade Manager weiß, was du tauschen möchtest, musst du die entsprechenden Spiele zunächst als For Trade markieren. Dies kann über die Spalte Status in der eigenen Collection (Menü My Geek -> Collection) geschehen oder im Abschnitt User Information auf der Seite des jeweiligen Spiels. Bei nicht veränderten Standardeinstellungen ist dieser Abschnitt auf den Seiten der jeweiligen Spiele ganz unten zu finden und lässt sich ggf. durch einen Klick auf Add a copy to your collection oder Record information ausklappen.

F: Wer schlägt nach der Veröffentlichung der Ergebnisse jeweils den Tausch vor? Derjenige, der etwas bekommt, oder derjenige, der etwas verschickt? Oder ist das egal?
A: Im Grunde genommen ist das völlig egal. Es wird allgemein als höflich empfunden, die Tauschvorgänge für die Spiele einzuleiten, die man selbst abzugeben hat. Da viele Teilnehmer ihre Spiele auch zunächst noch als For Trade markieren müssen, ist es auch der praktikablere Weg, dass sich jeder um seine abzugebenden Spiele kümmert.

F: Soll man Trades, bei denen man nur etwas bekommt, auch als "shipped" markieren?
A: Das bleibt ganz deinem Ordnungssinn überlassen. Machst du es nicht, wird der Trade Manager weiterhin Requires Your Shipping: xx trade(s) anzeigen. Da man von BGG nicht über neue Bewertungen benachrichtigt wird, nutzen viele Teilnehmer die überflüssige Versandbenachrichtigung als Rückmeldung, wenn die Spiele angekommen sind.

F: Was für ein Feedback gebe ich für Trades, bei denen ich nur etwas bekommen habe?
A: Weitgehend üblich ist es, eine positive Bewertung mit einem Vermerk wie "empty part of a math trade" abzugeben. Die Frage wird allerdings gerne diskutiert, da man durch Math Trades effektiv für einen Tausch in der Regel gleich zwei positive Bewertungen bekommt: eine vom Empfänger des eigenen Spiels und eine von der Person, die einem selbst etwas geschickt hat. Einige Teilnehmer geben in letzterem Fall eine neutrale Bewertung ab. Dies wird jedoch nicht gerne gesehen, da "neutral" in diesem Bereich fast immer als "negativ light" interpretiert wird. Wenn einem die auf diese Art entstehende Bewertungsinflation jedoch suspekt ist, würde ich eher dazu raten, die Bewertung ohne Gegenleistung tatsächlich einfach gar nicht abzugeben statt "neutral" zu wählen.

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Gesammelte "Tips des Monats"


Synchronisation des OLWLG mit der eigenen Collection auf BGG

Vor jedem Trade empfiehlt es sich, die eigene Collection auf BGG neu mit OLWLG zu synchronisieren (Link [resync BGG collection data now] auf der OLWLG Hauptseite). Nur so werden Dinge wie die farbliche Hervorhebung von Spielen auf der eigenen Wunschliste aktuell sein. OLWLG führt keine automatische Synchronisation mit eurer auf BGG verwalteten Sammlung durch.


Kopieren von eigenen Angeboten aus vergangenen Trades im OLWLG

Nach einem Klick auf das erste Icon unterhalb des jeweiligen Trades im OLWLG ("Add/offer games in this math trade", die kleine Kiste mit dem grünen "+") bekommt man ganz oben ein Dropdown-Menü präsentiert "Want to add items from a previous math trade?". Hier wählt man einen der vergangenen Trades aus und kann dann jedes eigene Angebot aus diesem Trade inkl. Formatierung etc. mit nur einem Klick in den aktuellen Trade übernehmen.


Reihenfolge der Sortierung im OLWLG

Die Reihenfolge, in der OLWLG in Step 4 (die Tabellenansicht) die Wünsche sortiert, richtet sich nach folgenden Kriterien:

1. Der Zahlenwert, der in Step 4 in das kleine Textfeld rechts des jeweiligen Angebots eingetragen werden kann. Ein hoher Zahlenwert entspricht einer oberen Position in der Tabelle und damit einer vorderen Position in der Wunschliste. Auch negative Werte sind möglich; kein eingetragener Wert entspricht 0. Durch die Eingabe von "delete" kann ein Wunsch komplett aus der Tabelle entfernt werden.

2. Die Anzahl der markierten Boxen in der jeweiligen Reihe, d.h. die Anzahl der eigenen Artikel, die man für ein Angebot hergeben würde. Je mehr man für ein Angebot bereit wäre zu tauschen, desto wertvoller wird es eingestuft.

3. Die Anzahl der BGG Nutzer, die das Spiel als Want in Trade markiert haben.

4. Die Anzahl der BGG Nutzer, die das Spiel auf ihrer Wishlist haben.

Die eigenen Artikel werden in der gleichen Weise sortiert mit Ausnahme von Punk 1 (manuelle Sortierung ist dort noch nicht möglich).


Anbieten mehrerer identischer Artikel

Für das Anbieten mehrerer identischer Artikel gibt es die Möglichkeit, nur ein GeekList-Item zu erstellen und die Option

%Options%
Copies: n
%End%


einzufügen, wobei n die Zahl der identischen Angebote darstellt, die man tauschen möchte. Dieses Item wird dann bei der Erstellung der Zusammenfassung n-fach aufgefächert, was dann in der Zusammenfassung z.B. für n=2 so aussieht:

0685-AN1E-COPY1 ==> "Alt Name: 10 EUR" (from cuazzel) [copy 1 of 2]
0685-AN1E-COPY2 ==> "Alt Name: 10 EUR" (from cuazzel) [copy 2 of 2]


Die Nummerierung der Angebote bleibt also identisch mit der Angebotsliste, die Unterscheidung der einzelnen Kopien erfolgt durch die angehängten "-COPYn".

Vorteile:
- Eine kürzere Angebotsliste, in der man nicht über n identische Angebote hinweg blättern muss.
- Weniger Kästchen, die im OLWLG zu markieren sind (weniger Spalten für den Anbieter bzw. weniger Reihen für Interessenten).
- Automatische Duplicate Protection für auf solche Art vervielfältigte Angebote bei Nutzung des OLWLG zur Erstellung der Wunschlisten

Nachteile:
- Automatische Duplicate Protection (s.o.) bedeutet auch, dass es für OLWLG-Nutzer nicht möglich ist, sich gezielt mehrere der auf diese Art angebotenen Artikel zu wünschen. Besonders bei Geld- oder Gutschein-Angeboten kann das die Erfolgsquote reduzieren.
- Als Anbieter muss man das Auffächern des eigenen Angebots in mehrere einzelne Wunschlisten für die eigene Duplicate Protection bedenken. Da man nur eine Wunschliste erstellt, kann dies dazu verleiten, die Duplicate Protection zu vernachlässigen, denn üblicherweise entsteht durch eine Wunschliste nur ein Tausch. Hier wird allerdings die Wunschliste n-fach dupliziert, so dass andere identische Angebote auch n-fach ertauscht werden können, selbst wenn sie vermeintlich nur auf einer einzigen eigenen Wunschliste standen.
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6. Board Game: Outside the Scope of BGG [Average Rating:6.75 Overall Rank:2634]
Benjamin Pachner
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Wunschlistenerstellung für Eilige

Update 18.07.2014: Kleinere Korrekturen, neue OLWLG-Funktionen ergänzt

Mit wachsender Zahl der Angebote dauert es zunehmend länger, sich alle Angebote eines Math Trades in Ruhe anzuschauen. Wer dafür die Zeit nicht hat, aber dennoch gerne teilnehmen möchte um keine guten Angebote zu verpassen, findet hier eine praktikable Methode, mit der sich bei der Zusammenstellung der Wunschlisten viel Zeit sparen lässt.

Die Voraussetzung ist, dass man seine Collection auf BGG pflegt. Insbesondere sollte man interessante Spiele regelmäßig auf die eigene Wishlist setzen. Sofern man dies bisher nicht getan hat, steht hier natürlich zunächst einmal etwas zusätzliche Arbeit an.

Um ein Spiel auf die eigene Wishlist zu setzen, sucht man zunächst auf der Seite des entsprechenden Spiels den Abschnitt User Information. Sofern man BGG in der Standardeinstellung nutzt, ist dieser Block ganz unten auf der jeweiligen Seite zu finden. Dort klickt man auf Record Information:



In dem sich öffnenden Fenster setzt man anschließend einen Haken bei Wishlist. Zusätzlich kann man angeben, wie sehr man sich das Spiel auf einer Skala von 1 bis 5 wünscht. Diese Stufen werden später im OLWLG in unterschiedlichen Farben bzw. Farbsättigungen dargestellt:




Alternativ kann dies auch bei Nutzung der BGG Suchfunktion direkt in den Suchergebnissen in der Spalte Status erledigt werden, ohne die Seite eines Spiels extra zu öffnen:





Die gesamte eigene Wishlist lässt sich jederzeit über das Menü My Geek aufrufen:




Auch von hier aus gibt es natürlich auch wieder die Möglichkeit, Spiele hinzuzufügen. Nach einem Klick auf Add a Game




öffnet sich ein Fenster, in welchem man den Namen des gesuchten Spiels eingeben kann. Die Suche startet automatisch und nachdem man den richtigen Eintrag ausgewählt hat,




muss nur noch die Priorität festgelegt und der Eintrag mit Add bestätigt werden:






Eine so gepflegte Collection muss nun (am besten jeweils vor einem neuen Math Trade) dem OLWLG zugänglich gemacht werden, da dieser sich grundsätzlich nicht automatisch aktualisiert. Dazu benutzt man auf der Hauptseite des OLWLG nach dem Login die Verknüpfung resync BGG collection data now:



Der OLWLG wird daraufhin das eigene Profil von BGG abrufen und entsprechend aktualisieren. Dieser Vorgang kann je nach Umfang einige Sekunden in Anspruch nehmen:



Klickt man nun bei einem beliebigen im OLWLG gelisteten Math Trade auf das Lupen-Symbol ("Look for all offered games that are on your BGG collection want, wish, etc lists"), bekommt man die vom OLWLG Step 3 gewohnte Listenansicht des Trades, allerdings beschränkt auf die Spiele, die man zuvor entsprechend in seine BGG Collection aufgenommen hat.



Auf diese Weise kann man auch einen Math Trade mit mehreren tausend Angeboten schnell auf die Spiele reduzieren, an denen man ein besonderes Interesse hat.

In der Standardeinstellung des OLWLG werden die Spiele auf der Wishlist in unterschiedlichen Gelbtönen dargestellt mit dem kräftigsten Gelbton für die höchste Wishlist-Priorität 1 und einem sehr blassen Gelbton für die niedrigste Wishlist-Priorität 5.

Die Einstellung dafür, was genau der OLWLG bei Verwendung der Lupenfunktion anzeigen soll und in welchen Farben, findet sich unter Your OLWLG Profile:




Hier lassen sich einzelne Merkmale zur Ansicht hinzufügen oder ausblenden. Für wish list kann darunter auch die maximum wish list priority eingestellt werden. Dies ist beispielsweise nützlich, wenn man die Wishlist-Prioritäten wörtlich so nutzt, wie sie von BGG vorgegeben sind. Priorität 5 ist nämlich beschriftet mit "Don't buy this", also dem Gegenteil einer Wunschliste. Außerdem kann man hier auch die farbliche Hervorhebung der verschiedenen Merkmale individuell anpassen:




Der OLWLG bietet ähnliche Filterfunktionen für Gutscheine ("Look for gift certificates being offered") und GeekGold ("Look for geek gold being offered"). Für Geld-Angebote gibt es diese Filterfunktion nicht, da diese in US-Trades üblicherweise untersagt sind. Möchte man Geld-Angebote ebenfalls in der gefilterten Ansicht sehen, empfiehlt es sich, auch BGG-Einträge wie Outside the Scope of BGG, Miscellaneous Game Accessory, etc. in die eigene Wishlist aufzunehmen, da diese in der Regel für Geld-Angebote verwendet werden.



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