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Pascal vE
Germany
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Ein therapeutisches Schätzspiel für 3-7 Spieler ab 13 Jahren.

Die nackte Wahrheit soll über die Mitspieler herausgefunden werden und dazu werden viele intime, peinliche, ungewöhnliche, direkte und auch ganz alltägliche Feststellungen aufgetan und die jeweiligen Spieler hierzu eingeschätzt. Wem wird dies am besten gelingen und wieviel will man wirklich wissen^^?


Spielablauf:

Die Spieler erhalten jeweils in ihrer gewählten Farbe Bewertungskarten von 1-X (Mitspielerzahl minus 1), d.h. bei 4 Spielern, erhalten alle die Karten 1, 2 und 3.
Die Eigenartkarten werden als gemischter Nachziehstapel verdeckt abgelegt und jeder Spieler erhält hiervon X (Mitspielerzahl) Karten - bei 4 Spielern also 4 Karten. Zuvor einigt man sich noch darauf, welche Aussagenreihe man von den Karten zum Spielen wählt: die Aussagen der schwarzen oder weißen Sprechblase.
Die gelben und lilafarbenen Punktechips bilden einen Vorrat.

Das Spiel verläuft über 4 Runden und dabei gibt es in den ersten 3 Runden je 2 Phasen: Verteilen von Eigenartenkarten und eine Bewertung.

In Phase 1 verteilt jeder Spieler an jeden Mitspieler eine Karte mit einer Eigenart ("Kommt vom Fischen oder Jagen immer ohne Beute wieder."; "Kümmert sich nie um seine Haare."; "Hält sich für unschlagbar im Bett."), die er diesem am ehesten zuordnen würde. So bleibt danach 1 Karte übrig, welche entfernt wird, da man sich selbst keine Karte zuspielt.

In Phase 2 werden diese Karten schliesslich bewertet. Hier beginnt ein freiwilliger Spieler^^ und legt seine ihm zuvor zugeteilten Karten offen aus und liest sie vor - dabei sind die ausliegenden Karten von links nach rechts als nummeriert anzusehen, d.h. ganz links liegt die Karte 1, rechts von dieser folgt Karte 2, usw.
Nun müssen die Mitspieler mi Hilfe ihrer Bewertungskarten entscheiden, welche Eigenart sie am zutreffendsten finden.
Dazu legen sie verdeckt die Zahlenkarten (1-X, s.o.) aus, die zu der ihrer Meinung nach ausliegenden Karte passt.
Der Patient^^ (aktive Spieler), macht bei der Bewertung selbst auch mit!

Anschliessend decken alle Spieler ihre Karten auf und stellen fest, welche Eigenart am häufigsten gewählt wurde. Die Spieler, die dies richtig mit eingeschätzt haben, erhalten alle 1 Punkt. Der "Patient" nimmt die so gewählte Eigenartkarte zu sich und die restlichen Karten werden aus dem Spiel genommen.
Es folgt der nächste Spieler nach dem gleichen Prozedere.

So verlaufen die drei ersten Runden nach gleichem Schema.
In der vierten und abschließenden Runde, etnfällt die erste Phase und es wird gleich die zweite Phase gespielt.
Jeder Spieler sollte nun (wieder) drei Eigenartkarten vor sich liegen haben, die die Mitspieler jedem am passendsten zugeteilt hatten. Diese drei Eigenarten werden nun nochmals gewertet, um die ultimative Eigenart des (aktiven) Spielers zu offenbaren *G*.

Der "Patient" legt also die drei Karten offen in die Tischmitte, liest alle drei nochmal vor und die Mitspieler bewerten diese nun ein letztes Mal.
Die Eigenart, die nun am häufigsten gewählt wird, sollte die Entsprechendste sein^^ und alle daran mitwirkenden Spieler erhalten diesmal 2 Punkte.

Wurde dies für jeden Mitspieler durchgeführt, zählen alle ihre Punkte zusammen und der Spieler mit dem meisten Punkten gewinnt.


Fazit:

Hier liegt ein nettes Partyspiel vor, wobei die vorgegebenen Eigenarten teilweise etwas arg schwierig den (meisten) teilnehmenden Personen zuzuordnen sind, aber im großen und ganzen kann das Spiel mit den bekannten (und teils sehr alten) ähnlichen Spielen - wie Therapy, Eine Chance für die Liebe, Privacy, Wahrheit oder Lüge, uvm. - ganz gut mithalten.
Diese doch eigene Spielmechanik des rundenweise Herausfilterns der letztendlich eigentlichen Eigenart der Spieler^^, setzt das Spiel hier sogar von den gleichen Genrevertretern etwas ab und wenn die Mitspieler allesamt ein dickes Fell haben und sich bewußt auf dieses Charakter-Einschätzen einlassen, macht das Spiel in jeder Rundengröße Spass.
Wer aber so gar nicht mit derlei "Ausfrage"spielen zurechtkommt, sollte das Weite suchen^^.
Die Spieldauer ist angenehm übersichtlich. Material und Aufmachung wirken etwas trist und die Alterseinschränkung ab 13 Jahren könnte auf 16 angehoben werden - je nach Lebenserfahrung der Mitspieler.
Unter dem Strich bleibt eine Empfehlung für Fans des Genres auf der Suche nach neuem "Futter", alle anderen schauen bei einem Probespiel erst einmal zu.




[Wir danken dem Heidelberger Spielverlag für das Testexemplar!]
 
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