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Subject: Chronik des Krieges (Full SPOILERs!) rss

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Laos the Lurking
Germany
Würzburg
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WARNING

The following text (just in German) is a complete SPOILER of the whole game Risk legacy.

WARNUNG

Der folgende Text ist ein vollständiger SPOILER von Risiko Evolution. Nur weiter lesen, wenn du die ersten 15 Partien fertig gespielt hast!


Der Text in einer übersichtlicheren Version (mit Bildern und Farbcodierung) ist auch hier zu finden:

https://www.dropbox.com/sh/pgbq65aebwp73pb/AAAB7ipzGkBK9GiQ5...

Wer ihn lesen will, sollte also vielleicht einen Blick dort riskieren ;-)


Die Chronik des Krieges

Achtung! Wer das Spiel RISIKO EVOLUTION (RISK LEGACY) noch nicht selbst durchgespielt hat, sollte NICHT weiterlesen: Absolute SPOILER-GEFAHR!!!
Allen anderen: Viel Spaß beim Lesen meiner kleinen Legacy-Chronik


16.03.2012 (Spiel 1-4)
Jahr 1 - Die Ankunft

Der Planet ist noch jung und unbefleckt, als die ersten Kolonialisten eintreffen. In Südafrika beginnt die Sahara-Republik ihren Erkundungsgang, die Enklave des Bären siedelt sich im Nordwest-Territorium an und in Peru taucht ein kleiner Stoßtrupp von Imperialen Balkaniern auf.
Schnell schwärmen die Fraktionen aus, um sich wertvolle Gebiete und strategisch wichtige Knotenpunkte zu sichern. Und kaum sind die ersten Kontinente besetzt, kommt es zu Kriegshandlungen an den Grenzgebieten. Besonders heiß umkämpft ist zu dieser frühen Zeit die schmale Landzunge, die Mittelamerika mit Venezuela verbindet. Im Norden plagt die Besatzer schon bald chronischer Munitionsmangel, während sich die Balkanier im Süden in ihrem neu errichteten Bunker verschanzen.
Fernab dieses Stellungskrieges kann sich die Sahara-Republik fast unbemerkt den entscheidenden Vorteil verschaffen und erringt durch strategische Ressourcen-Verwaltung ihren ersten Sieg.

Doch kaum ist dieser erste Triumph gefeiert, tritt ein weiterer Mitspieler auf den Plan: Die Khan Industrie erreicht den Planeten und nimmt die Länder rund um Indonesien in Beschlag.

Die nunmehr vier Fraktionen beginnen nun endgültig mit dem Wettstreit um die Vorherrschaft des Planeten. Anfangs noch etwas unsicher und ziellos, zeichnen sich doch schnell Tendenzen ab. So bleibt die Sahara-Republik überwiegend auf ihrem noch namenlosen braunen Ankunftskontinent und gründet in Madagaskar die Hauptstadt Tropica. Nur das in Nordeuropa erbaute Laos zeugt von gelegentlichen Expansionsversuchen der Republikaner.
Die etwas später angekommenen Mitglieder der Khan Industrie bauen ihre Machtposition in Indonesien weiter aus und stampfen in den Nachbarländern die zwei Kleinstädte Moers und Krefeld aus dem Boden. Immer wieder strömen ihre Truppen auch in die Weiten des grünen Kontinents, können dort aber bisher nicht dauerhaft Fuß fassen.
Wesentlich dramatischer gestaltet sich der Werdegang der Balkanier: Sie werden nach einem gebrochenen Bündnis mit der Enklave des Bären von selbigen buchstäblich überrannt und verlieren zuletzt ihren Heimatkontinent an die rabiaten Tiermenschen. Diese taufen sogleich den neu gewonnenen Kontinent auf Sparta und machen so klar, wessen Revier dort in Zukunft sein wird.
Angeschlagen durch den überraschenden Angriff ihrer Ex-Verbündeten sind die Balkanier so sehr geschwächt, dass sie sogar für kurze Zeit vollkommen von der Bildfläche verschwinden.

Doch die Zeichen stehen auf Rache. Bald schon wird ein neues Schiff der Imperialen Balkanier erwartet, und Gerüchten zufolge sind sie stärker als je zuvor. Die bisherigen Sieger im Wettlauf um die Macht (Sahara-Republik und Enklave des Bären) müssen sich auf einiges gefasst machen. Denn es gibt noch viel zu entdecken, und besonders die Kontrolle über ressourcenreiche Länder wie Indonesien, Peru oder das Nordwest-Territorium könnte Armeen auf den Plan rufen, wie sie diese Welt noch nie gesehen hat.


18.03.2012 (Spiel 5-8)
Jahr 2 - Die Rückkehr der Bären

In den frühen Stunden des zweiten Kriegsjahres ist es ruhig geworden um die Enklave des Bären. Diese Ruhe nutzen die Truppen der Khan Industrie und holen zum entscheidenden Schlag gegen ihre Widersacher aus. Mit ihrer stählernen Armee marschieren sie in das Reich der Sahara-Republik ein und stürmen deren Hauptquartier in Madagaskar. Tropica wird eingenommen - die Industriellen bejubeln ihren ersten entscheidenden Sieg auf dem neuen Planeten.
Doch nur kurze Zeit darauf wendet sich das Blatt: Die Balkanier mobilisieren all ihre Macht und bringen das Kräftegleichgewicht deutlich ins Wanken. Mit einem starken Stoßtrupp rücken sie von Westen her bis zur Verteidigungslinie der Industriellen in Südostasien vor. Von China aus starten die Balkanier ihren Angriff, dem die Khan Industrie trotz neu erbauter Bunkeranlage nicht lange standhalten kann. Südostasien fällt - und kurz darauf Indonesien, Neuguinea, Ost- und Westaustralien: Sieg für die Balkanier.

Just in diesem Moment überraschen die bis dahin durch Abwesenheit glänzenden Bären durch einen Blitzangriff, erobern in nur einem Zug den kompletten braunen Kontinent und sichern sich ihren dritten Eintrag in der Ruhmeshalle der Gewinner. Fassungslosigkeit bei den anderen Fraktionen.

Das Feuer ist nun wieder voll entfacht. Neue Städte erheben sich aus dem Boden, Sparta wird mehr und mehr zu einer kontinentalen Bunkeranlage der Enklave des Bären. Doch auch die Khan Industrie kann sich nach ihrer herben Niederlage wieder fangen und baut ihr Fort in und um Indonesien weiter aus.
Die Sahara-Republik gibt ihre Heimat in Madagaskar, durch einen Munitionsmangel geschwächt, vorerst auf und siedelt sich in Skandinavien an. Dort sammeln die Republikaner ihre Truppen und bauen mit Hilfe einiger Söldner allmählich ihre Armee auf.

Fast die einzigen Schlachten liefern sich jedoch die sehr geschwächten Truppen von Bären und Balkaniern, die ihre Blutfehde wieder aufgenommen haben. Ständig wechselt die Kontrolle über Mittelamerika zwischen den beiden Streitmächten hin und her.

So kann die Sahara-Republik fast ungestört mit ihren gesammelten Ressourcen eine ausreichend starke Armee rekrutieren, die in die Hauptquartiere der geschwächten Enklave und der Balkanier einmarschiert und so ihren dritten Sieg erringt.

Gegen Ende des zweiten Kriegsjahres ist der Planet nun mit zahlreichen Städten besiedelt. Besonders die kleineren Kontinente haben sich zu wertvollen Ballungsräumen von Ressourcen und Befestigungen entwickelt.
Lediglich der große grüne Kontinent im Nordosten ist noch nahezu unbefleckt. Vielleicht wird er in zukünftigen Tagen Schauplatz der großen Schlachten sein.



19.03.2012 (Spiel 9-12)
Jahr 3.1 - Der Überbringer atomaren Feuers

Ein neuer Konkurrent erscheint auf der Bildfläche: Als fünfter Anwärter auf die Vorherrschaft des Planeten erreichen Die Mechanischen den Planeten und errichten in Südafrika ihr Hauptquartier.
Die Republikaner haben sich unterdessen in ihre Hauptstadt Ka‘a auf dem blauen Kontinent zurückgezogen, wo sie sich eine neue Heimat erhoffen.
Die Khan Industrie verschanzt sich wie gewohnt still und leise auf ihrer Inselgruppe und sammelt ihre Truppen, wohingegen sich Bären und Balkanier (auch wie üblich) an der Grenze zwischen ihren Lieblingskontinenten die Rübe einschlagen. Doch niemand ahnt, welch grausames Ausmaß dieser „Gewohnheits-Krieg“ nun annehmen wird. Während die anderen Fraktionen überwiegend mit sich selbst beschäftigt sind, kommt es zwischen den berüchtigten Kontrahenten zu einer entscheidenden Konfrontation in Sparta. Pranken treffen auf Rüstungen, Kugeln zerschmettern Knochen, und in einem Anflug von Wahnsinn zünden die Krieger der Enklave drei Atomsprengköpfe. Sparta erbebt unter der gewaltigen Explosion. Die Truppen im Detonationsgebiet Brasilien werden von der Explosion zerfetzt. Selbst die angrenzenden Gebiete bekommen die verheerende Wirkung der Druckwelle zu spüren. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht beendet der Anführer der Bären, der „Überbringer atomaren Feuers“, seinen Angriff - und hinterlässt Brasilien mitsamt der verwüsteten Hauptstadt Anti-Tom in einer nuklearen Sperrzone.

Der Planet steht unter Schock. Die allgegenwärtige Unsicherheit können schließlich die Industriellen nutzen: Sie brechen aus ihrem „Kontinental-Bunker“ hervor, erstürmen die HQs von Republikanern und Mechanischen, fahren ihren zweiten Sieg ein und taufen ihren Kontinent auf Fox Town.
Doch ein Sieg allein ist noch längst kein Garant für dauerhafte Macht.

Im Sommer dieses Jahres steht plötzlich wieder alles auf Neuanfang. Die Balkanier, nach Zerstörung ihrer Hauptstadt in Brasilien nun endgültig in den gelben Kontinent zurückgedrängt, machen eine widerwärtige Entdeckung: In den verstrahlten Ländern Spartas haben sich Mutanten ausgebreitet, die mit madigem Fleisch und Müllwagen das frühere Hoheitsgebiet der Enklave unsicher machen. Doch zumindest in diesem Jahr sollen die Mutanten keine ernstzunehmende Bedrohung für den Planeten darstellen. Sie werden von Balkaniern und Mechanischen in Schach gehalten und schließlich sogar aus Sparta vertrieben.

Wesentlich gefährlicher werden die Balkanier selbst. Gestärkt durch die Kontrolle des gelben Kontinents dringen sie immer wieder in die Heimat der Sahara Republik vor und treiben sie bald an den Rand der Vernichtung. Doch gerade als die Balkanier das Ressourcen-reiche Nordeuropa ausbeuten wollen, rücken die Mechanischen vor, um das wertvolle Gebiet aus den Händen des Imperiums zu entreißen. Die Schlacht spitzt sich zu, bis schließlich beide Seiten nur noch eine kampffähige Truppe übrig haben. Mit zwei gleichsam miserablen Angriffen (beide Würfel 1) scheint das Imperium soeben noch davon zu kommen. Doch die Mechanischen setzten ihre einzige Rakete ein und wenden den Kampf noch zu ihren Gunsten. Nur wenig später holen sie sich mit einer Armee von 33 Bataillonen den Sieg in diesem Krieg.
Doch das dritte Kriegsjahr hält noch weitere Überraschungen bereit...


Jahr 3.2 - Der Alien-Sympathisant

Die Enklave des Bären hat sich vorerst zurückgezogen und überlässt das Jahresende den übrigen 4 Fraktionen. In Südafrika scheinen die Mechanischen ihre Heimat gefunden zu haben, in den Weststaaten freuen sich die Imperialen Balkanier über die Abwesenheit ihres Erzfeindes und Republikaner sowie Anhänger der Khan Industrie bleiben ihren Hauptstädten Ka’a und Bazinga treu.
Von den ständigen Grenzkämpfen mit der Enklave befreit, weiten die Balkanier ihr Imperium rasch auf den Nachbarkontinent Sparta aus. Mit stetig wachsenden Ressourcen werden sie zunehmend zur ernsten Bedrohung für die anderen Fraktionen. Doch kurz bevor das Imperium zum entscheidenden Vernichtungsschlag ausholt, stürmen die Mechanischen unerwartet das Lager der Khan Industrie und schnappen dem Imperium den Sieg vor der Nase weg. Als Belohnung geben Sie dem braunen Kontinent den Namen Kronville.

In den letzten Stunden des dritten Jahres ist es ruhiger geworden, da nun auch die Mechanischen abgetaucht sind. Republikaner und Balkanier sichern die Grenzen ihrer Kontinente, die Khan Industrie verschanzt sich wie gewohnt in Fox Town. Doch als sich die Industriellen im grünen Kontinent ausbreiten, vereinbaren Republikaner und Balkanier einen Nicht-Angriffspakt und stürmen in einem groß angelegten zwei Fronten-Krieg auf die Khan-Truppen los. Zurückgedrängt in Fününü’s Bunkeranlage verschanzt sich die restliche Armee der Industriellen vor dem Seeweg zu ihrem Hauptquartier. Dann kommt es zum Showdown vor Fox Town: Ein letztes Aufgebot der Sahara-Republik stürmt auf den Bunker zu. Es wird eine für beide Seiten verlustreiche Schlacht. Am Ende überleben ein paar letzte Khan-Truppen den Sturm auf die Bunkeranlage. Doch das Schicksal der Khan Industrie ist längst besiegelt.

Mit einem ähnlichen Ausmaß an Größenwahn, der schon den Führer der Bären zum Einsatz des atomaren Erstschlags verführte, bringt der Herrscher der Balkanier eine Streitmacht von 36 Truppen auf den Plan ... und bringt damit eine ungeahnte Lawine der Zerstörung ins Rollen.
Denn ehe er seine Armee aufstellen kann, beginnt das Meer östlich von Spartas Küsten zu brodeln. Nein, westlich von... zwischen Kronville und Foxtown... Moment: doch östlich von Sparta! Oder? ... nun zwischen den Oststaaten und Westeuro... südlich... oberhalb der... neben... nörd... wes . . .
Nach einer gefühlten Ewigkeit landen sie schließlich doch östlich von Sparta mitten im Ozean: Aliens. Eine Insel von der Größe Neuguineas verbindet plötzlich über Seewege Argentinien mit Westaustralien. Beeindruckt von der sich auftürmenden Armee der Balkanier bieten die „Besucher“ dem Imperium ihre Insel als Invasionsstartpunkt und eine 10 Truppen umfassende Alien-Armee als Unterstützung an.

Foxtown erzittert als die 46 Bataillone fassende Streitmacht aus Aliens und Balkaniern an den Ufern Westaustraliens ankommt. Doch was nun folgt ist ein bemerkenswertes Beispiel des Widerstands. Die jeweils nur mit einer Einheit besetzten Länder Foxtowns und die verbleibenden Truppen im Hauptquartier und im Bunker Südostasiens bieten der gewaltigen Übermacht lange genug die Stirn, um sie gut auf die Hälfte ihrer ursprünglichen Stärke zu dezimieren! Ein unglaublicher Verlust für das Imperium!! Doch trotz ihrer Tapferkeit werden die Anhänger der Khan Industrie letztlich vom Planeten gefegt. Nur die Sahara-Republik kann dank der guten Vorarbeit der Industriellen in den noch namenlosen blauen und grünen Kontinenten überleben. Nichtsdestotrotz erringt das Imperium mit diesem Feldzug seinen Sieg durch Erfüllen einer globalen Mission: 4 Gebiete über Seestraßen zu erobern.



20.03.2012 (Spiel 13)
Jahr 4 - Mutants vs. Aliens

Das mächtige Bündnis zwischen Aliens und Balkaniern ist zerrüttet. Die Invasoren aus dem All nehmen den Platz der Khan Industrie in Fox Town ein und sichern sich durch Kontrolle der Alien-Insel ihre Truppenversorgung. Auf der anderen Seite der Welt kehren die Mutanten in das verwüstete Sparta zurück und übernehmen erneut die Aufgabe der Bären, den Balkaniern die Stirn zu bieten. Diese verfolgen eine neue Strategie: Regelmäßig erobern sie ein kaum verteidigtes Gebiet, um so an neue Ressourcen zu gelangen und ihre Streitmacht im Herzen von Anti-Tom² zu stärken.

Doch die Welt sieht zunächst eine andere Gefahr. Alien-Truppen schießen plötzlich wie Pilze aus dem Boden. Als die Invasoren dann auch noch Laos in Schutt und Asche legen, steigt ihre Macht weiter und bringt zum ersten Mal Mutanten mit Menschen und Mechanischen in einem Bündnis zusammen. Die genetisch Veränderten attackieren die Alien-Insel und brechen nach einigen Verlusten schließlich durch die Verteidigung der Space Invaders. Von der anderen Seite aus nehmen sich Mechanische und Republikaner die berühmte Bunkeranlage in Südostasien vor.
Als so die Bedrohung durch die Aliens minimiert ist, wächst die Gefahr eines Durchbruchs der Balkanier-Armee, die jeden Moment mit ihren gesammelten Ressourcen eine unaufhaltsame Streitmacht rekrutieren könnte. Vom Anführer der Aliens auf dieses Problem aufmerksam gemacht, lassen die Menschen und Mechanischen von selbigen ab, um sich im nächsten Schritt um die Balkanier zu kümmern.

Aber dazu kommt es nicht mehr. Mit einem raffinierten Schachzug erkennen die Mutanten ihre Sieges-Chance, fallen in das geschwächte und von Umweltschäden belastete Fox Town ein und erobern im selben Atemzug das ebenfalls verseuchte Skandinavien samt HQ der Republik. Triumph!


26.03.2012 (Spiel 14-15)
Jahr 5 - Die Ära der Aliens

Die Kriege um die neue Welt nehmen an Fahrt auf. Aliens und Mutanten bekriegen sich erneut auf der Südhalbkugel und ringen um die Kontrolle der, für die Invasoren machtbringenden Alieninsel. Von Norden her erschweren die Balkanier den Mutanten jedoch den Feldzug gegen die Besucher. Ständig versuchen sie, in das mäßig bewachte Sparta einzufallen - meist jedoch zerschellen ihre Attacken bereits am Bunker in Venezuela.

Sahara-Republik und Mechanische bleiben relativ unbeteiligt in ihren Heimatkontinenten und versuchen ihre Grenzen zu schützen. Ein ungeschriebenes Abkommen sichert den beiden Parteien dabei regelmäßigen Ressourcen-Nachschub, da sie stets ihrem „Gegner“ eine ungeschützte Einheit im Mittleren Osten zurücklassen.
Als die Aliens durch die Kontrolle ihrer Insel an Macht gewinnen, beschließen Republikaner und Mechanische, die Sicherung ihrer Kontinente zurückzustellen und gemeinsam die Mutanten von Osten her beim Kampf gegen die Aliens zu unterstützen. Vereint rücken sie zur Festungsanlage bei Fününü vor, die schon in früheren Jahren verlustreiche Schlachten erlebte. Dem Ansturm des Bündnisses können die Außerirdischen nur unter großen Verlusten standhalten. Ehe die Mechanischen zum entscheidenden Schlag nachsetzen, erschüttert ein Aufstand in den Kleinstädten auf der ganzen Welt das Gleichgewicht der Macht: Die Aliens verlieren mit einem Mal die Kontrolle über drei von Foxtowns Gebieten - und damit einen wertvollen Truppen-Bonus.
Auch im Südwesten sieht es schlecht aus für die Invasoren, als die Mutanten kurzfristig die Alien-Insel einnehmen.
Aufatmen bei den übrigen Fraktionen. Man wiegt sich in Sicherheit.
Doch dieses Gefühl ist trügerisch. Schnell haben die Aliens ihre Insel zurückerobert und sammeln ihre Truppen zum finalen Ansturm. Mit neuer Kraft nutzen sie die Schwächung der Mutanten durch die andauernde Auseinandersetzung mit dem Imperium und dringen ins angeschlagene Sparta ein.
Dort bringen sie Meins unter ihre Kontrolle und erfüllen so die Mission, 6 Städte zu besetzen. Als unmittelbar danach das Mutanten-Hauptquartier fällt, ist der Sieg endgültig errungen.

Die zweite Jahreshälfte wird nun zeigen, welche Fraktion den Aliens wirklich etwas entgegenzusetzen hat. Republikaner und Mechanische beginnen das Halbjahr traditionsgemäß in ihren Heimatkontinenten, während es die Mutanten weiter in den Norden zieht: Sie errichten ihr HQ nun in den Weststaaten, was offenbar ihre ärgsten Rivalen zu vertreiben scheint. Denn sehr zum Unmut der Republik errichten die Imperialen Balkanier ihre Kommandozentrale mitten in Westeuropa!

Die Republik sieht sich zum Handeln gezwungen, greift mit ihrer ersten Armee das Lager des Feindes an - und scheitert bei der Vernichtung der Rivalen. Kriegslustig wie nie zuvor nutzen die Balkanier ihr neues Startgebiet sogleich, um auch den Mechanischen in den Rücken zu fallen. Sie schmettern ein Loch in die Besatzung von Kronville und entreißen gleich darauf den Mutanten (ihren hassgeliebten Ex-Nachbarn) von Nordafrika aus die Kontrolle über das Fallout-Gebiet. Erzürnt durch das Eindringen in ihre Heimat, holen bald darauf die Mechanischen zum Gegenschlag aus - und vernichten die letzte Truppe der Balkanier.

Doch die Ruhe vor den Unruhestiftern währt nicht allzu lange. Schon am nächsten Morgen kehrt das Imperium mit neuem Eifer in Ostkanada zurück, wo es endlich wieder seiner Lieblingsbeschäftigung folgen kann: Mutanten zur Weißglut treiben.

Bei all den Rivalitäten bleiben auch die Aliens nicht außen vor. Sie werden regelmäßig von den Mutanten unter Druck gesetzt und müssen viel Kraft zur Verteidigung ihrer Insel aufbringen. Kurzzeitig befürchten die Fraktionen sogar einen Durchbruch der Mutanten und damit einen Sieg dieser Müll-Menschen. Doch trotz gesammelter Ressourcen bringen diese nicht genügend Schlagkraft auf, um den Krieg noch zu gewinnen.

Stattdessen reiten die Aliens mit einem Mal auf einer Welle des Glücks der Herrschaft entgegen. Sie verbuchen durch unvorhergesehene Ereignisse zusätzliche Truppen, zerstören ganz nebenbei Kaldenhausen mit ihrem Kampfschiff und sammeln wertvolle Ressourcen. Als sich dann ein Stoßtrupp nach Rumeln beamt, setzen die Außerirdischen ihre Kriegsmaschinerie in Gang und stürmen mit ihrer extraterrestrischen Armee das HQ der Mutanten in den Weststaaten. Die beachtliche Armee marschiert daraufhin in den blauen Kontinent ein, wo sie, trotz Einsatz einiger Raketen der übrigen Fraktionen, das Lager der Sahara-Republik übernimmt und schließlich mit Eroberung des Balkanier HQs in Westeuropa den Sieg erringt. Der eroberte Kontinent wird daraufhin Pandora getauft.



Dieser Sieg besiegelt das Ende dieser Chronik. Die neue Welt ist gezeichnet von den Spuren der zahllosen Kriege zwischen den Fraktionen. In Kronville konnten sich die Mechanischen etablieren und ihr Heimatgebiet Südafrika mit einem Bunker befestigen.
Die Sahara-Republik hat nach dem Standortwechsel von Madagaskar nach Skandinavien kein Glück mehr gehabt. Laos wurde von den Aliens zerstört und Ka’a wird von einer Umweltseuche geplagt. Dennoch fühlen sich die Republikaner mit ihrer neuen Heimat verbunden und werden sie sicher nicht so schnell aufgeben.
Die Imperialen Balkanier haben fast den schwersten Stand. Durch die Blutfehde mit Bären bzw. Mutanten haben sie meist einen schwierigen Start, ihre Bürde als Alien-Sympathisant erschwert das Besetzen leerer Städte und ein wirklich lukratives Heimatgebiet wird schwer zu finden sein. Dennoch erwiesen sich die unvorhersehbaren Aktionen dieser Fraktion oft als kriegsentscheidend. Es wird sicher spannend zu sehen, welchen Weg die Balkanier noch gehen werden.
Die Enklave des Bären ist in den letzten Jahren den Mutanten gewichen. Selbige haben im vom Fallout verwüsteten Sparta eine perfekte Heimat gefunden, die wohl ohnehin keine andere Fraktion dauerhaft besetzen könnte.
Und schließlich sind da noch die Aliens, die sich im Kontinental-Bunker der Khan Industrie eingenistet haben. Sie haben sich als DIE Bedrohung der neuen Zeit herausgestellt. Es wird starke Bündnisse und tapfere Krieger brauchen, um den Siegeszug der Invasoren zu stoppen.

Die Zukunft der Erde 3458 ist noch ungewiss. Doch eines ist sicher: Ihre Geschichte endet keineswegs mit dieser Chronik. Während ich diese Worte hier schreibe, planen die Fraktionen wahrscheinlich schon ihre nächsten Schlachten. Und diese könnten schrecklicher werden als denn je. Denn in den letzten Stunden des letzten Jahres haben die Pioniere eine uralte Macht entfesselt, die die Geschicke auf Erde 3458 maßgeblich beeinflussen wird.

Die Kriege haben gerade erst begonnen...





 
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