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Doppel-Erweiterung für "Zug um Zug" für 2-5 Spieler ab 8 Jahren von Alan R. Moon.

Die Spieler müssen nach wie vor ihre Waggons entlang von Stadtstrecken platzieren, um Zielkarten zu erfüllen. Allerdings wird es diesmal dadurch erschwert, dass sie zunächst Streckenberechtigungen kaufen und die nötige Technologie erfinden müssen, um in Großbritannien vorwärts zu kommen.

In Pennsylvania, der zweiten Karte dieser Erweiterung, geht es dann darum
Anteile von Gesellschaften zu erhalten, die an den Strecken beteiligt sind, um bei Spielende zusätzlich Punkte zu erhalten.


Spielvorbereitung:
Für die GB-Karte werden noch 35 Waggons und der Zählstein, jeweils in der Wunschfarbe der teilnehmenden Spieler, aus dem Grundspiel benötigt.
Die Zählsteine werden von den Spielern auf Feld "0" der Punkteleiste gestellt und jeder Spieler erhält eine Lokomotiv-Karte zu den vier zufälligen Waggonkarten vom gemischten Nachziehstapel auf die Hand.
Ferner werden vom Nachziehstapel 5 Karten offen als Auslage neben diesen gelegt.
Die Technologiekarten ("Konzession für Wales", "Konzession für Irland/Frankreich", "Konzession für Schottland", "Stoker", "Dampfkessel mit Überhitzer", "Schiffsschrauben", "Booster", "Kesselisolierung", "Dampfturbinen", "Doppeltraktion", "Wegerecht", "Dampfstrahlpumpen", "Wassertender", "Riskante Verträge", "Ausgleichshebel", "Dieselantrieb") werden sortiert und als Stapel neben dem Spielplan abgelegt.
Die 57 neuen Zielkarten werden gemischt und als Nachziehstapel beiseite gelegt, wobei jeder Spieler noch 5 Karten zur Wahl erhält, von denen er 3 behalten muss und die anderen beiden unter den Stapel zurückgibt.

Für die Pennsylvania-Karte werden 45 Waggons, 1 Zählstein und die (110) Waggonkarten aus dem Grundspiel benötigt. Die Zählsteine werden von den Spielern auf Feld "0" der Punkteleiste gestellt und jeder Spieler erhält vier zufällige Waggonkarten vom gemischten Nachziehstapel auf die Hand. Ferner werden vom Nachziehstapel 5 Karten offen als Auslage neben diesen gelegt.
Die Anteilsscheine werden nach den Gesellschaften und dort nach Zahlen sortiert (1 oben, darunter die 2, usw.) und als Stapel zur Seite gelegt.
Die 50 neuen Zielkarten werden gemischt und als Nachziehstapel beiseite gelegt, wobei jeder Spieler noch 5 Karten zur Wahl erhält, von denen er 3 behalten muss und die anderen beiden unter den Stapel zurückgibt.


Spielziel:
Die meisten Punkte zu erhalten!


Spielablauf:
Wie gehabt legen die Spieler Waggonkarten aus, wenn sie eine gleichfarbige Strecke mit ihren Waggons bestücken können und versuchen so (insgeheim) ihren Zielen nachzugehen, um am Ende die meisten Punkte zu erhalten - pro Strecke erhalten sie aber auch schon, gemäß Tabelle, während ihrer Züge Punkte.

In Großbritannien dürfen die Spieler anfänglich aber nur Strecken befahren, die nur aus 1 oder 2 Teilen bestehen! Um Strecken der Länge 3 oder 4/5/6 nutzen zu können, müssen sie erst die entsprechende Technologie kaufen ("Stoker", "Dampfkessel mit Überhitzer").
Und um die vielversprechenden, weiten Strecken nach Schottland, Wales, Irland und/oder Frankreich bereisen zu können, benötigen sie die entsprechenden Konzessionen!
Erschwert wird das Streckenplanen auf einer Insel natürlich durch das umgebende Wasser und so muss jeder, der nach Irland oder Frankreich Verbindungen aufbauen will, Fähren benutzen und für diese muss ebenfalls erst eine Technologie erfunden werden ("Schiffsschrauben").
Doppelstrecken dürfen hier bei 3 und 4 Spielern komplett genutzt werden, bei 2 Spielern immer nur jeweils eine der beiden Strecken. Ferner dürfen 4 beliebige Waggonkarten gegen 1 Waggonkarte (auch Lokomotive) getauscht werden und wenn in der Auslage einmal drei Lokomotiven nach Auffüllen derselben zum Liegen kommen, werden alle drei entfernt.

In Pennsylvania verläuft alles eher normal, wie im Grundspiel, nur, dass es hier gilt Anteilsscheine zu sammeln. Die meisten Strecken haben an ihrem Verlauf die Logos von Gesellschaften abgebildet und der Spieler, der hier eine Strecke verlegt, kann sich einen Anteilsschein einer dieser Gesellschaften nehmen und verdeckt vor sich ablegen.
Um die hier ebenfalls zu findenden Fährstrecken zu nutzen, benötigt es nur eine Lokomotivkarte pro auf der Strecke abgebildeter Lokomotive.


Spielende:
Das Spiel geht, wie bekannt, in die letzte Runde, sobald ein Spieler nur noch 1 oder 2 Waggons übrig hat und am Ende kommt es zu einer Schlusswertung.

Für die GB-Karte gibt es keinen "Globetrotter" oder "Längste Strecke" - Bonus. Die Siegpunkte aller erfüllten Zielkarten werden zusammengerechnet und der Spieler, der nun die meisten Punkte vorweisen kann, gewinnt!

Die P-Karte erlaubt den "Globetrotter"-Bonus (15 Punkte), für denjenigen, der die meisten Zielkarten erfüllen konnte. Die Anteilsscheine werden nun von den Spielern aufgedeckt und wer die meisten Anteile (mind. 1) an einer Gesellschaft besitzt, erhält hier auch die meisten Punkte (s. Tabelle). Bei einem Gleichstand erhält der Spieler mehr Punkte, der "früher" investiert hat (s. Anteilsscheinzahlen).
Es gewinnt der Spieler mit der höchsten Gesamtpunktzahl.


Varianten:
GB: fortgeschrittene Technologie-Karten; die oben schon genannten Karten sollen erst mit dieser Variante ins Spiel kommen, da sie das Geschehen noch etwas taktischer gestalten. Wir empfanden sie aber als nicht zu umständlich und behielten sie von Anfang an im Spiel.

Pennsylvania: 2er-Spiel; hierbei gibt es einen neutralen dritten Spieler, der jedes Mal, wenn ein Spieler einen Anteilsschein erhält, ebenfalls einen bekommt. Am Ende des Spiels werden die Anteilsscheine des neutralen Spielers bei der Wertung mit berücksichtigt.


Fazit:
Hier wird uns wieder eine äusserst gelungene Erweiterung für Zug um Zug geliefert. Die große britische Karte bietet nicht nur die langersehnten Strecken der Insel, sondern auch frische Ideen, die das ZuZ-Geschehen ordentlich aufmischen. Nun muss auf viel mehr zur gleichen Zeit geachtet werden und wehe dem, der nicht praktisch vorausschaut und sich dann streckenmäßig einkesseln läßt^^. Wobei dies mit der richtigen Technologie ("Wegerecht") eh nicht mehr passieren kann!
Insgesamt bleibt der Spielablauf dabei aber ZuZ-typisch und nach wie vor für alle Spielertypen erreich- und spielbar.

Die Pennsylvania-Karte ist dabei eine nette Dreingabe und bietet mit der alternativen Anteilsschein-Wertung eine feine Abwechslung zum Zielkartenpunktesammeln.

Auch wenn einiges aus dem Grundspiel benötigt wird, liefert diese Erweiterung einen schweren Karton ab, denn die vielen neuen Ziel- und Waggon- sowie Technologie- und Anteilsscheinkarten und das wieder mal sehr stabile Spielbrett sind ihr Geld durchaus wert.

Alle Fans der ZuZ-Reihe werden sowieso zuschlagen müssen, aber auch die eher bedächtig zugreifenden Spieler sollten unbedingt eine Proberunde absolvieren und sich spätestens dann überzeugen lassen !



weiterführende Hinweise:
- Verlag: Asmodee
- BGG-Eintrag: https://boardgamegeek.com/boardgameexpansion/182078/ticket-r...
- HP: http://www.asmodee.de/ressources/jeux_versions/zug-um-zug-ve...
- Anleitung: deutsch, englisch, französisch, italienisch, spanisch, holländisch, polnisch, finnisch, dänisch, norwegisch, schwedisch
- Material: sprachneutral
- Fotos: http://www.heimspiele.info/HP/?p=15866
- Online-Variante: -
- Ausgepackt: -
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