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Terraforming Mars» Forums » Reviews

Subject: Deutsche Rezension von Terraforming Mars rss

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Malte Kühle
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Für die bebilderte Version schaut hier vorbei: https://brettspielnews.com/2016/10/04/terraforming-mars/

Ein Spiel für 1 – 5 Spieler

Terraforming Mars ist eine der diesjährigen Neuheiten des Schwerkraft-Verlages. Ursprünglich auf Kickstarter finanziert, bekommt man hier eine komplett deutsche Version inklusive der Erweiterung „Zeitalter der Konzerne“, die aus einem zusätzlichen Kartendeck besteht.

Spielmaterial und -aufbau

Beim Auspacken des Spiels fallen sofort die glänzenden Würfel ins Auge, die zum Anzeigen der Ressourcen dienen. Kleine, bronzefarbene Würfel symbolisieren 1 Ressource, mittelgroße, silberfarbene Würfel 5 Ressourcen und die großen, goldenen Würfel 10 Ressourcen. Neben den verschiedenen Terraform-Plättchen, kleinen, transparenten Würfeln in Spielerfarbe und einer riesigen Menge Karten fällt auch der schön gestaltete Spielplan ins Auge.

Die Gestaltung der Karten ist sicherlich Geschmackssache, hier gibt es teilweise Fotos, oder fotoähnliche Grafiken, teilweise Zeichnungen.

Jeder Spieler erhält ein Spielertableau, auf dem er alle seine Rohstoffe verwaltet. So sammelt er in den dafür vorgesehenen Feldern die entsprechenden Ressourcen und zeigt auf der Leiste darunter die aktuelle Produktion der entsprechenden Ressource an. In der Einstiegsvariante startet jeder Spieler mit 42 Megacredits (M€) und einer Produktion jeder Ressource von 1. Zusätzlich startet jeder Spieler mit einer Auswahl von 10 Karten. Der Terraformwert jedes Spielers liegt zu Beginn des Spiels bei 20. Der Terraformwert stellt das Basiseinkommen eines Spielers da. Außerdem entspricht er am Spielende den Siegpunkten, die ein Spieler zu Beginn der Schlusswertung hat.

Sämtliche Plättchen und Ressourcen werden neben dem Spielplan bereitgelegt und das Spiel kann beginnen.

Spielablauf

In einer unbestimmten Anzahl Runden versuchen die Spieler nun, den Mars zu besiedeln. Jeder Spieler kontrolliert einen Konzern, der durch Entwicklungen, Bauwerke und Terraforming des Planeten versucht, die meisten Siegpunkte zu erzielen. Um den Mars erfolgreich zu besiedeln, müssen 3 sogenannte Parameter angepasst werden: Die Temperatur muss auf +8 Grad Celsius angehoben werden (wir starten bei -30 C°), der Sauerstoffgehalt muss auf 14 % angehoben werden (wir starten bei 0%) und es muss genug Wasser vorhanden sein – im Spiel bedeutet dies, dass 9 Ozeane auf dem Mars platziert werden müssen. Wenn diese 3 Bedingungen erfüllt sind, endet das Spiel und der Spieler mit den meisten Siegpunkten gewinnt.

Eine Runde läuft (abgesehen von der ersten Runde) immer gleich ab:

Phase 1: Startspielerwechsel

Der nächste Spieler im Uhrzeigersinn wird neuer Startspieler

Phase 2: Karten erhalten

Alle Spieler erhalten 4 Karten. Diese können sie ansehen und beliebig viele davon behalten, allerdings kostet jede Karte, die man behalten möchte, 3 M€. (In der ersten Runde erhalten die Spieler 10 Karten und können davon beliebig viele für je 3 M€ erwerben.)

Phase 3: Aktionsphase

Die Aktionsphase ist logischerweise das Herzstück des Spiels. Hier sind die Spieler reihum am Zug und wer am Zug ist, kann eine oder zwei der folgenden Aktionen ausführen:

- Standard-Projekt ausführen: Dies sind verschiedene Aktionen, die alle Spieler jederzeit ausführen können, wie z.B. für einen bestimmten Geldbetrag ein Feld terraformen oder die Energieproduktion zu steigern.

- Meilenstein oder Auszeichnung finanzieren: Hier können die Spieler für die Schlusswertung Punkte Sammeln. Meilensteine müssen bereits erreicht sein und bringen dem Spieler, der sie zuerst bezahlt am Ende des Spiels Siegpunkte, während Auszeichnungen am Ende dem Spieler Punkte bringen, der die Bedingungen erfüllt, unabhängig davon, wer sie bezahlt hat.

- Die Temperatur erhöhen: Für 8 gesammelte Wärme-Ressourcen kann man die Temperatur auf dem Mars um 2 C° erhöhen.

- Eine Grünfläche bauen: Für 8 gesammelte Pflanzen-Ressourcen kann man eine Grünfläche auf dem Mars bauen und dadurch zusätzlich den Sauerstoffgehalt um 1% erhöhen.

- Eine Karte spielen oder die Aktion einer Karten nutzen: Diese Aktion ist der Hauptmechanismus des ganzen Spiels. Die Karten unterteilen sich in 3 Arten: Rote Karten, die einmal gespielt und dann verdeckt gesammelt werden. Grüne karten, die einmal gespielt werden und dann offen gesammelt werden, da die auf ihnen abgedruckten Symbole im weiteren Spielverlauf relevant sind. Blaue Karten, die zwar auch einen Soforteffekt haben können, im weiteren Spielverlauf aber entweder einen dauerhaften Effekt oder eine zusätzliche Aktion zur Verfügung stellen. Um eine Karte zu spielen müssen zwei Dinge beachtet werden: Zum Einen müssen die entsprechenden Kosten in M€ gezahlt werden (hierbei kann man eventuelle Rabatte durch Ressourcen erhalten), zum Anderen muss die genannte Bedingung (so vorhanden) erfüllt sein. Dies kann z.B. ein Mindest- oder Maximalgehalt an Sauerstoff oder eine gewisse Anzahl an bestimmten Symbolen auf ausgespielten Karten sein. Wenn man eine karte ausspielt führt man den Soforteffekt aus. Hier gibt es alles, was man sich vorstellen kann. Das Spiel enthält 200 individuelle Karten! Man kann Städte bauen, Produktionen erhöhen, Tiere oder Mikroorganismen sammeln, anderen Spielern Ressourcen oder Produktionen zerstören, Karten günstiger bekommen, und, und, und.

Nachdem alle Spieler gepasst haben, endet die Aktionsphase

Phase 4: Produktionsphase

Alle Spieler produzieren Ressourcen entsprechend ihres jeweiligen Produktionswertes. Überschüssige Energie aus der aktuellen Runde wird zuvor in Wärme umgewandelt.

Spielende


Die Runde, in der alle globalen Parameter erfüllt werden, wird zu Ende gespielt und nach der Produktionsphase können alle Spieler noch vorhandene Pflanzen in Grünflächen umwandeln. Dann gibt es eine Schlusswertung. Punkte gibt es für:

- Den Terraformwert
- Grünflächen auf dem Mars (1 eigene Grünfläche = 1 Punkt)
- Städte auf dem Mars (Jede an eine eigene Stadt angrenzende Grünfläche gibt 1 Punkt)
- Meilensteine
- Auszeichnungen
- Punkte auf den Karten

Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.

Fazit

Terraforming Mars hat mich komplett begeistert. Dafür gibt es mehrere Gründe:

Das Thema ist in diesem Spiel so genial und realistisch umgesetzt, wie ich es schon lange nicht mehr erlebt habe. Normalerweise ignoriere ich atmosphärische Begleittexte auf Karten grundsätzlich, aber bei Terraforming Mars lese ich sie immer wieder gerne und muss oft laut lachen. Die verschiedenen Kartentypen unterstützen ebenfalls das Thema grandios, wenn ich zum Beispiel Haustiere habe, die mit jeder Stadt mehr werden oder kleine, fiese Viren, die sich mit jeder Lebensform ausbreiten, dann macht das einfach Spaß.

Das Spielmaterial ist hervorragend. Kritiker mögen sich über die recht dünnen Spielertableaus beschweren aber ganz ehrlich: Die lege ich zu Beginn des Spieles auf meinen Platz und dann bleiben sie da liegen. Wozu sollen die aus dicker Pappe sein? Die schönen, glänzenden Würfel machen echt was her und haben bis jetzt jeden Mitspieler begeistert. Hier hoffe ich nur, dass der Lack auch viele Partien aushält. Die Karten sind alle individuell illustriert und benannt, und nur ganz wenige Karten haben den gleichen Effekt (bewusst sind mir bis jetzt nur 2 aufgefallen). Mir persönlich gefällt der Stil der Grafiken auf den Karten, da sie das Gefühl eines „realistischen“ Szenarios bestens unterstützen. Der Spielplan schafft den Spagat aus Funktionalität und Übersichtlichkeit und mit den Übersichtskarten können sich auch Einsteiger perfekt durch das Spiel navigieren.

Das Spielgefühl überzeugt mich (und bis jetzt auch alle Mitspieler) vollkommen! Sowohl zu zweit als auch zu viert macht es Spaß und der Wiederspielreiz ist durch zusätzliche Karten und mögliche Regelvariationen enorm. Die Tatsache, dass es so viele verschiedene Karten gibt, die einem verschiedene Strategien und Entscheidungen zur Verfügung stehen, lässt mein Spielerherz aufgehen. Natürlich ist eine gewisse Abhängigkeit von den gezogenen Karten nicht zu leugnen aber gerade hier schafft es Terraforming Mars, durch genügend Variationen keine Ausweglosigkeit aufkommen zu lassen. Wer natürlich von Anfang bis Ende eines Spiels alles komplett unter Kontrolle haben will, sollte das Spiel erstmal antesten. Die Spieldauer ist mit ca. 2 Stunden (unabhängig von der Spielerzahl) recht üppig, trotzdem hatten wir nie das Gefühl, so lange gespielt zu haben. Dadurch, dass ein Spieler maximal 2 Aktionen pro Zug machen kann, ist auch die Downtime sehr gering, sodass man nicht das Gefühl hat, ewig nicht am Zug zu sein.

Alles in allem kann ich Terraforming Mars trotz seines momentan recht stolzen Preises von 60€ vorbehaltlos jedem Empfehlen, der auf kartengetriebene Spiele mit Ressourcenmanagement steht.
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Florian Ruckeisen
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Mich brauchst du von dem Spiel nicht mehr zu überzeugen, aber dennoch: sehr schön geschrieben.

For any non-German readers: He thoroughly loves it.
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Malte Kühle
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Snapshot wrote:
Mich brauchst du von dem Spiel nicht mehr zu überzeugen, aber dennoch: sehr schön geschrieben.

For any non-German readers: He thoroughly loves it.


Danke!
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Jürgen Knödel
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Essen
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Schön beschrieben!

Ich war mir nicht sicher ob sich das Spiel für unsere Gruppe eignen würde,
doch es enthält alle Aspekte die wir mögen.
Wird gleich noch bestellt.

Danke für die Rezi
 
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Gringe Commander
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Kann ich mich leider nicht anschliessen.
Das Spiel zieht sich wie Kaugummi und die Interaktion mit den Mitspielern geht gegen Null. Resourcen sind für nichts wirklich wichtig und sind halt nur höherwertiges Geld mit 2-3 fachem Wert.
Es läuft eigentlich nur darauf hinaus, das man Glück beim Ziehen der Karten hat.
 
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Malte Kühle
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GringeCommander wrote:
Kann ich mich leider nicht anschliessen.
Das Spiel zieht sich wie Kaugummi und die Interaktion mit den Mitspielern geht gegen Null. Resourcen sind für nichts wirklich wichtig und sind halt nur höherwertiges Geld mit 2-3 fachem Wert.
Es läuft eigentlich nur darauf hinaus, das man Glück beim Ziehen der Karten hat.


Nun, Geschmäcker sind verschieden. Ich habe es mittlerweile bestimmt mit 15 verschiedenen Spielern gespielt und niemand fand es zäh. Das Ressourcen nicht wichtig sind, und es nur auf Glück hinausläuft, spricht als Aussage allerdings eher dafür, dass du es entweder falsch gespielt oder nicht verstanden hast.

Edit: In deinem Kommentar sprichst du von 4 Stunden für ein 4-Spieler Spiel. Da habt ihr wirklich irgendwas nicht verstanden.
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Örjan Almén
Sweden
Karlstad
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You've only got one thing wrong there, This game is NOT Kickstarter financed! It's fully financed by the publishers. Otherwise a great review!

I agree fully that it's just a wonderful game, as long as you actually try to interact with other players instead of building in your own corner trying to avoid the massive interaction the board offers at a maximum.
 
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Florian Ruckeisen
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Vblade wrote:
In deinem Kommentar sprichst du von 4 Stunden für ein 4-Spieler Spiel. Da habt ihr wirklich irgendwas nicht verstanden.

Nicht unbedingt, ich hab tatsächlich auch schon 3,5 h und 4 h für 4p-Spiele mit Corporate Era und Drafting gebraucht - eben mit Spielern, die noch nicht oft gespielt haben (also für sie neue Karten erstmal eingehend studieren mussten) und die sich ihre Züge seeehr genau überlegt haben. laugh Dass dabei gleichzeitig aber "null Interaktion mit den Mitspielern" vorhanden sein soll, passt tatsächlich nicht zusammen - wenn jeder bloß Multiplayer Solitaire spielt, sollte man wirklich nicht so lange brauchen.

Bei GringeCommander hab ich allerdings eh nicht den Eindruck, dass er sich von seiner Meinung noch abbringen lassen will.
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Gringe Commander
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Vblade wrote:

Edit: In deinem Kommentar sprichst du von 4 Stunden für ein 4-Spieler Spiel. Da habt ihr wirklich irgendwas nicht verstanden.


4:20Std. inkl. Erklärung, wobei mein Kollege es ein paar Tage vorher mit seinen 2 Kindern gespielt hat (2 1/2 Stunden fürs Erstspiel zu dritt). Liegt vielleicht auch daran, das die Runde sehr genau bei jeder Karte erstmal nachgerechnet hat, ob sie sich wirklich lohnt Aber unter 3.1/2Std bei 4 und 5 Spielern sehe ich das nicht.

Resourcen sind nicht unwichtig, den sie sind Einkommen, aber leider eben nicht mehr. Wäre es nicht schön, wenn man zB für ein Weltraumprojekt wirklich 5 Titan brauchen würden, und diese nicht mit 15 Geld ersetzten kann. So sind die Resourcen nur eine andere Form von Geld. Würde auf einer Karte statt '+2 Titan' einfach '+6€' stehen, äre der Effekt der selbe.
 
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Malte Kühle
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orjanalmen wrote:
You've only got one thing wrong there, This game is NOT Kickstarter financed! It's fully financed by the publishers. Otherwise a great review!

I agree fully that it's just a wonderful game, as long as you actually try to interact with other players instead of building in your own corner trying to avoid the massive interaction the board offers at a maximum.


Thanks! I thought, it was Kickstarter, because Schwerkraft did a lot of Germen editions of KS games!
 
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Malte Kühle
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GringeCommander wrote:
Vblade wrote:

Edit: In deinem Kommentar sprichst du von 4 Stunden für ein 4-Spieler Spiel. Da habt ihr wirklich irgendwas nicht verstanden.


4:20Std. inkl. Erklärung, wobei mein Kollege es ein paar Tage vorher mit seinen 2 Kindern gespielt hat (2 1/2 Stunden fürs Erstspiel zu dritt). Liegt vielleicht auch daran, das die Runde sehr genau bei jeder Karte erstmal nachgerechnet hat, ob sie sich wirklich lohnt Aber unter 3.1/2Std bei 4 und 5 Spielern sehe ich das nicht.

Resourcen sind nicht unwichtig, den sie sind Einkommen, aber leider eben nicht mehr. Wäre es nicht schön, wenn man zB für ein Weltraumprojekt wirklich 5 Titan brauchen würden, und diese nicht mit 15 Geld ersetzten kann. So sind die Resourcen nur eine andere Form von Geld. Würde auf einer Karte statt '+2 Titan' einfach '+6€' stehen, äre der Effekt der selbe.


Naja gut, es gibt auch Spieler, die spielen 1,5 Std an Qwixx. Das muss dann jeder selber wissen. Wir haben es immer in 2 Stunden geschafft. Und Ressourcen sind eigentlich immer "wie Geld", bei den meisten Spielen, bei denen man Ressourcen kaufen kann. Der Unterschied ist, dass man Ressourcen auf den verschiedensten Wegen erlangt, Geld aber eben nicht. Von daher ist die Argumentation nicht schlüssig.

Unabhängig davon, darf aber jeder seine Meinung haben. Ich kann verstehen, wenn einem TM nicht gefällt, ich selber finde es allerdings sehr gut. Den Messe-Hype kann ich auch nicht verstehen, für das Geld hätten sich die Leute meiner Meinung nach eher um Fest für Odin schlagen sollen. Ich finde jedoch wichtig, dass man differenziert kritisiert und deine Kritik macht für mich leider inhaltlich keinen Sinn
 
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R. D.
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Ich bin nur selten in den BGG - Foren, insofern ist das folgende wirklich als Frage und nicht als Vorwurf gemeint. Ist es normal, daß in einer Rezension eines übersetzen Spieles der Verlag der Originalversion mit keiner Silbe erwähnt wird?
Der kleine schwedische Verlag Fryxgames macht seit Jahren gute Spiele, jetzt landen sie endlich mal einen internationalen Erfolg und werden ignoriert. Auch unter Spielefreaks höre ich im Zusammenhang mit Terraforming-Mars immer wieder nur Stronghold und Schwerkraft. Woran liegt das?
 
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Carsten Reuter
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Ich sehe nicht, dass Fryxgames auch nur ansatzweise ignoriert wird. Hier bei BGG und auf den Schachteln aller Versionen sind die Namen der beteiligten Fryxbrüder gelistet, ebenso deren Logo.

Zudem wird in einem populären Beitrag ausdrücklich Fryxgames zu dem Spiel gratuliert und mit keinem Wort Stronghold Games oder Schwerkraft-Verlag erwähnt:
https://www.boardgamegeek.com/thread/1660416/congratulations...
Offenbar erkennt die Community sehr wohl, wer hier verantwortlich für das Spieldesign ist.

Was die Rezension hier betrifft, ist die Nennung des Schwerkraft-Verlags genau zutreffend. Maltes Bericht liegt nun einmal die deutsche Ausgabe zugrunde und das hat er korrekterweise hervorgehoben. Es ist ja nicht auszuschließen, dass einzelne Punkte, die er kritisiert, nur auf die deutsche Version zutreffen. Es kann von ihm nicht erwartet werden, dass er alle Versionen abgleicht.
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Malte Kühle
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DerDiplomat wrote:
Ich sehe nicht, dass Fryxgames auch nur ansatzweise ignoriert wird. Hier bei BGG und auf den Schachteln aller Versionen sind die Namen der beteiligten Fryxbrüder gelistet, ebenso deren Logo.

Zudem wird in einem populären Beitrag ausdrücklich Fryxgames zu dem Spiel gratuliert und mit keinem Wort Stronghold Games oder Schwerkraft-Verlag erwähnt:
https://www.boardgamegeek.com/thread/1660416/congratulations...
Offenbar erkennt die Community sehr wohl, wer hier verantwortlich für das Spieldesign ist.

Was die Rezension hier betrifft, ist die Nennung des Schwerkraft-Verlags genau zutreffend. Maltes Bericht liegt nun einmal die deutsche Ausgabe zugrunde und das hat er korrekterweise hervorgehoben. Es ist ja nicht auszuschließen, dass einzelne Punkte, die er kritisiert, nur auf die deutsche Version zutreffen. Es kann von ihm nicht erwartet werden, dass er alle Versionen abgleicht.


Danke, Carsten! Da kann ich nichts mehr hinzufügen.
 
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