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Subject: Die Realität wird durchscheinend [Spoilers] Kapitel 1: Black Barrow (1) rss

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Die Realität wird durchscheinend!

aus den Aufzeichnungen von Lightning, einer Spruchweberin der Orchid

Kapitel 1: Black Barrow (1) – Wie ich Tinker Bell, Mücke und Scibbler kennenlernte.

Schon im Alter von wenigen hundert Jahren erkannte ich, dass ich anders war als viele meines Volkes. In Meditationen kam ich schnell zu Erkenntnissen, unter anderem zu der, dass mein Volk nicht nur reifliches Nachdenken und fruchtbare Diskussionen benötigte, sondern auch ganz handfesten Schutz vor den Gefahren der Welt. So kam es, dass ich bereits früh in den Orden der Spruchweber aufgenommen wurde und lernte. Und lernte. Und lernte. Aber nach ungefähr 250 oder 300 Jahren war ich es Leid, darauf zu warten, dass die Gefahren zu uns kamen. Ich beschloss, ihnen stattdessen entgegen zu gehen – und so gelangte ich schließlich nach Gloomhaven, einer Stadt, in der Verzweiflung und Gefahr an der Tagesordnung waren. Hier in Gloomhaven fiel mir erstmals auf, dass die Realität durchscheinend zu werden schien. Als ob auf der anderen Seite etwas darauf wartete, durchzubrechen und zu entkommen. Mir wurde klar, dass darin meine Bestimmung lag: Ich musste herausfinden, was es damit auf sich hatte. Vielleicht konnte ich so verhindern, dass die Realität noch dünner wurde.

Während der Tage und Wochen, in denen ich darüber nachdachte, wie ich meinem Ziel näher kommen konnte, verbrachte ich einige Zeit im Sleeping Lion. Dort konnte ich die Völker und Rassen unserer Welt studieren.
Wie es dazu kam, dass ich an einem Abend Würfel spielte mit einer kleinen Quatryl, Tinker Bell genannt, und einem Inox, der sich vorstellte als: „Als ich herkam, um im Hafen zu arbeiten, konnten die Leute meinen Namen nicht aussprechen, also nannten sie mich 'Mücke'. Ich bin ihnen wirklich dankbar für meinen neuen Namen. Haha. Hahaha.“, weiß ich nicht mehr.
Doch plötzlich trat eine Frau der Valrath an unseren Tisch, die einen roten Umhang trug und ausreichend Juwelen, um einen ganzen Stamm Sterblicher Jahrzehnte lang zu ernähren. Sie stellte sich als „Jekserah“ vor, eine Händlerin aus Gloomhaven. „Seid Ihr an einem Auftrag interessiert?“, fragte sie. „Die Leute, die ich normalerweise mit so etwas betraue, stehen zur Zeit leider nicht zur Verfügung. Aber Mombart, der Wirt des Sleeping Lion, sagte mir, dass Ihr möglicherweise Arbeit sucht.“ „Arbeit? Für Gold?“, fragte Mücke. „Ja, ich gebe Euch 10 Gold, wenn Ihr den Auftrag erfüllt.“, sagte Jekserah. „Nun,“, meinte ich, „das kommt darauf an, worum es sich bei diesem Auftrag handelt.“ „Ach was,“, mischte sich Mücke ein, „10 Gold sind 10 Gold, wir machen das!“.
„Ein Dieb hat mir einige wichtige Dokumente gestohlen“, erklärte die rothäutige Händlerin, während ihr Schwanz aufgeregt auf und ab wippte. „Es ist mir egal, was ihr mit dem Dieb macht, Hauptsache, Ihr bringt mir zurück, was mir gehört!“ Während Mücke wieder „10 Gold sind 10 Gold“ murmelte, überlegte ich. Diebstahl war nicht recht. Vielleicht konnte man den Dieb nicht wirklich als Gefahr bezeichnen, aber dennoch. „Einverstanden!“, sagte ich, während ich glaubte, Tinker Bell „Irgendwo muss das Gold fürs Essen ja herkommen“, murmeln zu hören.
„Aber“, sagte Jekserah, „ich denke, es wäre besser, wenn Ihr zu viert wäret. Ich schätze, der Dieb wird nicht allein sein.“ Tinker Bell und ich grübelten, wo wir einen Vierten herbekämen, und Mücke sagte: „Wozu einen Vierten? Ich bin stark für zwei!“ Da meldete sich plötzlich ein raues Stimmchen: „Nehmt mich mit. Ich bin Scibbler. Ich werde Euch von Nutzen sein!“. Mein Blick fiel auf einen Vermling. „Der sieht nicht besonders nützlich aus“, meinte Mücke abfällig. Doch Jekserah entschied anders: „Gut, damit gilt der Handel“, meinte sie. „Wenn Ihr meine Dokumente wieder erlangt habt, trefft mich im Sleeping Lion.“

So machten wir uns am nächsten Tag auf, um das Versteck des Diebes herauszufinden. Das war einfach, denn, wie Mücke sagte: „Du überlebst nicht als Söldner in Gloomhaven, wenn Du nicht weißt, wie Du ein paar Köpfe einschlagen kannst.“ Und genau das tat er auch in den dunklen Gassen, in denen wir etwas über den Dieb herauszufinden suchten. Der Ort, an dem er sich befinden sollte, nannte sich das „Black Barrow“, das schwarze Hügelgrab - wirklich sehr anheimelnd.

Auf dem Rückweg zum Sleeping Lion gingen wir über den Markt, um ein paar Dinge loszuwerden, die Mücke zusätzlich zu den Informationen von den Befragten erhalten hatte. Leider waren die meisten Stände schon geschlossen, doch ein in eine Robe gekleideter Savvas hatte noch mehrere seltsame Artefakte in seiner Auslage liegen. Wahrscheinlich hatte er kein großes Interesse an den Dingen, die Mücke den Schurken abgenommen hatte, aber ein Versuch war es wert. Tatsächlich fischte er aus der Beute einen Gegenstand heraus, der ihn interessierte. Dann wühlte er aus seinem Beutel eine einzelne rechteckige, schwarz-weiße Münze heraus, die er uns reichte. Das sollte wohl unsere Bezahlung sein – nahmen wir jedenfalls an, denn der Savvas sagte kein Wort.
„Das ist doch kein Gold! Ich will echtes Gold!“, ereiferte sich Mücke, und Scibbler echote: „Das ist doch kein Gold!“ Ich jedoch entgegnete: „Er ist ein Savvas-Meister. Ich glaube nicht, dass er uns betrügen wird. Diese Münze wird von Wert sein.“ Tinker Bell griff nach der Münze und sagte: „Sie ist auf jeden Fall von wissenschaftlichem Wert. Ich bin schon sehr gespannt darauf, mehr über ihren Ursprung herauszufinden. Wir sollten sie behalten.“ Und Scibbler wiederholte: „Wir sollten sie behalten!“ Und so kam es, dass Mücke überstimmt wurde und wir die Münze im Tausch akzeptierten. Tinker Bell und ich machten uns auf zur Universität, um mehr über die Münze herauszufinden, aber so viele Bücher und Schriftrollen wir auch wälzten: Es war vergeblich. Nirgends wurde eine derartige Münze erwähnt.
Mücke und Scibbler waren sehr niedergeschlagen, als wir uns später im Sleeping Lion trafen und wir ihnen berichteten. „Ich habe ja gesagt, wir sollten Gold verlangen“, meinte Mücke und Scibbler stimmte ihm zu.
„Dieses Muster ist sehr interessant“, hörten wir da plötzlich eine Stimme. Hinter uns stand ein Aesther und sah uns über die Schultern. „Es beschreibt einen ganz bestimmten Treffpunkt“, meinte er, „und ich kann Euch auch sagen, wo der liegt. Es handelt sich um den „Temple of the Eclipse“, den Tempel der Finsternis.“ Da wurde ich aufmerksam. Das klang nach einem Ort, genau wie ich ihn suchte!

Am nächsten Tag aber machten wir uns zunächst auf zum Black Barrow. Wir verließen Gloomhaven über das Tor am neuen Markt, und nach einigen Stunden Weges kam uns eine Gruppe niedergeschlagener Inox entgegen getrottet. Einige zogen Karren, die mit den unterschiedlichsten Dingen beladen waren, zumeist aber mit Fellen und grob gearbeiteten handwerklichen Gütern. Andere Inox trugen dergleichen Dinge selbst. Es war offensichtlich, dass das alles war, was sie besaßen – die Habseligkeiten ihres ganzen Lebens in ihren Händen und auf ein paar Karren. Sie alle schienen mit Ruß bedeckt. Der Schamane am Kopf der Gruppe rief uns zu: „Die Bestie ist erwacht! Der Berg steht in Flammen! Reizt sie nicht!“
Am Horizont konnten wir schwarzen Rauch über einem weit entfernten Gipfel aufsteigen sehen.
Noch bevor ich wusste, wie mir geschah, rief Mücke: „Meine Leute! Wir müssen ihnen helfen! Wir dürfen sie nicht im Stich lassen!“ Wir übrigen sahen das zwar etwas anders, aber Mücke war unser stärkster Mann. Wir würden ihn sicher brauchen, wenn es gegen mehrere Diebe ging. Also ließen wir ihm seinen Willen und halfen den Inox. Eine Weile blieben wir bei ihnen, versorgten ihre Wunden und halfen ihnen, ihre Last zu tragen. Als wir uns schließlich verabschiedeten, dankte uns der Schamane und überreichte uns ein Amulett. „Wir können nicht in unsere Heimat zurück, bevor die Bestie nicht ruht. Ich sorge mich darum, was das alles für uns bedeuten wird. Bitte nehmt das Amulett, es soll Euch beschützen.“ Zusätzlich drückte er uns noch 10 Gold in die Hand. Ich fand ja, dass dieses Gold bei den heimatlos gewordenen Inox besser aufgehoben wäre, wurde aber überstimmt. Und kaum waren die Inox außer Sicht, fingen meine drei Mitreisenden an darüber zu streiten, wie das Gold zu verteilen sei.

Nachdem die Verteilung letztlich geklärt war (jeder bekam drei Gold, außer mir, ich bekam nur eines – und auch darauf hätte ich verzichtet, wenn ich nicht ab und zu meine Ausrüstung reparieren lassen müsste), versuchten wir, die verlorene Zeit wieder einzuholen. Schließlich sahen wir einen dunklen Hügel über die Bäume des Corpse Wood, des Leichenwaldes, hinausragen. Er sah ein bisschen aus wie eine Ratte unter einem Teppich. Als wir näher heran kamen, erkannten wir, dass das Hügelgrab aus schwarzer Erde aufgeschüttet worden war. Ein kleiner überwachsener Eingang offenbarte eine Reihe abgenutzter steinerner Stufen, die hinunter in die Dunkelheit führten.
Als wir diese hinab stiegen, sahen wir dankbar ein Licht von unten herauf schimmern. An eine Fackel hatten wir nicht gedacht. Leider wurde das Licht vom unverkennbaren Gestank des Todes begleitet. Ich meinte Scibbler „Lecker, es riecht nach Essen“ murmeln zu hören, aber da musste ich mich wohl getäuscht haben.
Was für eine Art von Dieben würde ihr Lager an einem so schrecklichen Platz aufschlagen?

Die Antwort bekamen wir schnell genug, als wir das Ende der Treppe erreichten: Eine raue Gruppe von Halsabschneidern stand an der gegenüberliegenden Wand, und sie schienen nicht glücklich darüber, uns zu sehen. Einer, der im Hintergrund stand, passte auf die Beschreibung, die Jekserah uns gegeben hatte. „Nehmt Euch dieser Unglücklichen an“, sagte er, bevor er durch eine rückwärtige Tür den Raum verließ. Wir konnten nur noch seine Silhouette ausmachen, als er in einen Gang zurückwich und schließlich durch eine Tür auf der linken Seite verschwand.
„Nun“, grinste einer der größeren Banditen und zog eine rostige Klinge, „es passiert nicht jeden Tag, dass Leute dumm genug sind, ihre Wertsachen direkt bei uns abzuliefern. Wir werden Euch nun töten!“ „Was für ein Blödsinn“, murmelte Tinker Bell, „wenn wir Wertsachen hätten, wären wir doch gar nicht hier.“ Dann zückten auch die anderen Schurken ihre Waffen und hoben ihre Schilde, und der Kampf begann.

Sechs Banditen standen uns gegenüber, und ich beschloss, ihnen gleich zu zeigen, was Sache ist, und ihnen eine Feuerkugel entgegen zu schleudern. Ha – was haben die geguckt! Während Tinker Bell und ich uns um die Banditen auf der rechten Seite des Raumes kümmerten, beschäftigten sich Mücke und Scibbler mit denen auf der linken. Plötzlich materialisierte sich direkt neben Scibbler eine Rattenmeute. Da wurde mir klar, mit was wir es hier zu tun hatten: Scibbler war ein Gedankendieb! Erstaunlich nur, dass er nicht verrückt geworden war, allein in der Gesellschaft von Ratten. Nun ja, zumindest nicht völlig verrückt. Gerade wuselte er durch die Gegend und verwirrte die Gegner. War das jetzt Berechnung oder reine Kopflosigkeit? Währenddessen legte der Inox alle Kraft in jede einzelne Attacke und erledigte einen der Banditen sogar mit einem einzigen Hieb.
Und so kämpften wir: Ich mit der Magie dieser Welt, Mücke mit reiner Muskelkraft, Tinker Bell mit vergifteten Bolzen und betäubenden Schüssen und Scibbler mittels Gedankenkontrolle.

Erstaunlich schnell hatten wir alle Banditen erledigt, und während die anderen kurz Atem holten, öffnete ich die Tür, durch die der von uns Gesuchte verschwunden war. Allerdings war das keine gute Idee: Ich sah mich weiteren drei Banditen mit Schwertern gegenüber, und am Ende des Ganges standen zudem drei Bogenschützen. Wie gut, dass mein Mantel mich unsichtbar machen konnte! Die Wirkung hielt zwar nicht lange an, aber in dieser Situation konnte sie mir das Leben retten. Und das tat sie auch! Als ich schließlich wieder sichtbar wurde, hatten mich die anderen drei eingeholt, und gemeinsam nahmen wir den Kampf auf. Ab und zu schien Tinker Bell etwas verwirrt, dann hörte ich sie rufen: „Wo seid Ihr denn alle, warum steht ihr denn nicht neben mir?“ Der Vermling zeigte eine weitere Probe seines Könnens und brachte einen der Banditen dazu, seinen Kameraden anzugreifen. Ich war beeindruckt. Unterdessen teilte Mücke Schlag um Schlag aus, warf einen Dolch – und taumelte dann in eine der Fallen, die sich vor der Tür auf der linken Seite befanden. Er schrie auf, murmelte noch: „Ich habe es für Euch getan. So müsst Ihr den Schaden nicht nehmen“, und brach zusammen. Der Vermling stürzte daraufhin an seine Seite und murmelte: „Das muss ich mir genauer ansehen.“ – und ich könnte beschwören, dass ich auch hörte: „Und wenn er tot wäre, würde ich ihn auch sezieren.“

Schließlich hatten wir auch den letzten Bogenschützen erledigt und wagten uns zur Tür auf der linken Seite des Ganges vor. Als wir sie öffneten, wurde uns klar, warum die Banditen ausgerech-net diese Höhlen als ihr Versteck gewählt hatten. Direkt vor unserer Nase standen Living Bones, lebende Knochen, belebte Skelette – die unheiligen Ergebnisse nekromantischer Macht. Und ganz offensichtlich waren sie den Banditen zu Diensten, denn hinter den Skeletten standen erneut Bogenschützen der Bande. Es war klar, was wir zu tun hatten: Die Skelette neben den Überresten dieses Lumpengesindels zur ewigen Ruhe zu betten. Wir gaben unser Bestes, aber ich spürte meine Kräfte schwinden, und auch Scibbler sah aus, als ob er nicht mehr lange durchhalten würde. Lediglich Tinker zeigte keine Anzeichen der Erschöpfung – zäh wie Leder, die kleine Quatryl.
In einer Ecke des Raumes sah ich eine Truhe stehen, und mir war klar, dass diese etwas Wichtiges enthielt. Ich wusste auch, langsam und stetig würden wir uns nie bis zu ihr durchkämpfen können, die Zeit hatten wir nicht mehr. So rief ich den Wind herbei und flog auf seinen Schwingen direkt bis zur Truhe. Und ich hatte recht: In der Truhe befand sich eine Karte, auf der eine Schwefelmine eingezeichnet war. Einige lose Seiten, wahrscheinlich aus einem Tagebuch herausgerissen, wiesen darauf hin, dass dort etwas Böses vor sich ging. Meine Aufgabe hatte mich gerufen!

Aber zurück zum Kampf: In einem letzten Aufbäumen schafften wir es mit vereinten Kräften, auch den letzten Bogenschützen und das letzte Skelett in diesem Raum zu erledigen. Während der Vermling und ich danach erschöpft zu Boden sanken, wuselte die Tinker Bell durch den Raum und plünderte die Leichen. 20 Gold fand sie auf diese gruselige Weise – irgendwie hatte sie es auch während des Kampfes immer wieder geschafft, die Taschen ihrer und anderer Leute Opfer zu leeren.
Nachdem wir uns erholt hatten, suchten wir den Dieb unter den Toten, fanden ihn aber nicht. Noch erfüllt von dem Grauen der lebenden Skelette schauderten wir bei dem Gedanken, welche Schrecken uns wohl in den tieferen Ebenen des Hügelgrabes erwarten würden.

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Edit: Der Text ist nicht komplett von mir, ein Teil ist eine (an unsere Gruppe) angepasste Übersetzung der Texte aus dem Scenario-Book bzw. der City- und Road-Events.

City-Event 17, Road-Event 24


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Edit: Hier die Links zu den nachfolgenden Kapiteln (werde ich fortlaufend ergänzen):

- Kapitel 02: Barrow Lair (2) – Der Schlupfwinkel im Hügelgrab
- Kapitel 03: The Temple of the Eclipse (81) – Der Tempel der Finsternis
- Kapitel 04: Sulfur Mine (65) – Die Schwefelmine
- Kapitel 05: Burning Mountain (82) – Der Flammende Berg – verbrannte Heimat
- Kapitel 06: Inox-Encampment (3) – Das Lager der Inox-Räuber – Oder?
- Kapitel 07: Gloomhaven Warehouse (8) – Jekserahs Lagerhaus in Gloomhaven
- Kapitel 08: Crypt of the Damned (4) – Die Krypta der Verdammten – Sind wir gemeint?
- Kapitel 09: Toxic Moor (68) – Das giftige Moor vergiftet unsere Beziehung
- Kapitel 10: Crypt of the Damned (4) – Ein zweiter Versuch
- Kapitel 11: Ruinous Crypt (5) – Noch eine Krypta ...
- Kapitel 12: Plane of Elemental Power (10) – Die vier stürzen sich ins Nichts
- Kapitel 13: Decaying Crypt (06) – Wir tun, was wir am besten können.
- Kapitel 14: Frozen Hollow (14) – Lightning greift in das Geschehen ein

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Sascha Klein
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48151 Münster
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Grossartig geschrieben, wie wär es mit einem Buch zum Spiel ?
Macht richtig lust auf das Spiel und ich freu mich wenn ich es ab Sommer etwa auf den Tisch bekomme.
 
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UlliM UlliM
Germany
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Freut mich, wenn es Dir gefällt.
Ich muss allerdings gestehen, dass der Text nicht komplett von mir ist: Ein Teil ist eine Übersetzung der Texte im Scenario-Book und der Road- bzw. City-Events - angepasst an unsere Gruppe.
Aber ich erlebe beim Spielen tatsächlich eine Geschichte, und die wollte ich gerne festhalten.
 
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Hagen Munsch
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Bochum
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Sehr toll geschrieben, wirklich. Bin auf mehr gespannt.

Ich versuche mich auch gerade daran, unsere Kampagne als Geschichte zu erzählen.
Ich poste hier mal den Link und hoffe das ist ok.

Wie handelst du das denn mit verlorenen Szenarien, die wiederholt werden?
Wir mussten ein Szenario wiederholen, weil wir die Regeln noch nicht richtig verinnerlicht hatten. Und zweimal in die selben Gewölbe ziehen und den Hauptmann, der schon beim ersten Mal besiegt wurde, noch einmal bekämpfen, hört sich irgendwie blöd an.
Ich habe jetzt beschlossen, nur das Szenario zu beschreiben, das auch erfolgreich war. Jedenfalls wenn wir es direkt danach wiederholen werden.

Wie würdest du das tun?

Bin schon gespannt wie es hier weitergeht.

Hier der Link zu meiner Kampagne, wenn es interessiert.
http://www.semper-ludens.info/gloomhaven-kampagne/
 
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Sar Athas
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Danke für diesen Bericht. Ist wirklich sehr schön geschrieben. Ein wahrer Pageturner.
Ganz besonders gut finde ich die Übertragungen aus dem Szenariobuch und die Übersetzung der Stadt- und Straßenereignisse. Da wir mit unserer Gruppe genau diese schon erlebt hatten, gibt es hier einige Momente des Wiedererkennens, die einen gleich weiter lesen lassen.
Auch die Motivation des Vermlings kommt mir bekannt vor
Alles in allem macht der Bericht echt Lust auf mehr. Danke!
 
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UlliM UlliM
Germany
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Hallo Hagen und Sarathas,

danke für Eure Kommentare. Ich freue mich sehr, dass Euch die Geschichte gefällt. Ich hatte viel Spaß dabei, sie zu schreiben, aber noch schöner ist es, wenn man es nicht nur für sich selbst macht.

Es ist das erste Mal, dass ich mich an einem Session-Report bzw. an einer solchen Geschichte versucht habe, aber ich finde, das Spiel schreit geradezu danach. Teil 2 habe ich auch schon hochgeladen (bereits am Samstag), aber er ist noch nicht freigegeben worden.

Meint Ihr, es wäre ein gute Idee, die weiteren Teile / Fortsetzungen in diesen Thread zu schreiben, statt jeweils neue Session-Reports anzulegen?

Hygrom wrote:

Ich poste hier mal den Link und hoffe das ist ok.


Klar ist das ok! Ich habe mir Eure Geschichte gleich durchgelesen und Einiges (auch einige Spiel-Fehler) sofort wiedererkannt.

Ich frage mich nur, wie unser Inox reagieren würde, wenn ihm unser Quatryl mal eben eine Spritze in die Seite jagen würde - ich bin nicht sicher, dass wir das wirklich ausprobieren sollten.

Hygrom wrote:

Wie handelst du das denn mit verlorenen Szenarien, die wiederholt werden?
Wir mussten ein Szenario wiederholen, weil wir die Regeln noch nicht richtig verinnerlicht hatten. Und zweimal in die selben Gewölbe ziehen und den Hauptmann, der schon beim ersten Mal besiegt wurde, noch einmal bekämpfen, hört sich irgendwie blöd an.
Ich habe jetzt beschlossen, nur das Szenario zu beschreiben, das auch erfolgreich war. Jedenfalls wenn wir es direkt danach wiederholen werden.
Wie würdest du das tun?


Wir sind an unserem dritten Szenario gescheitert, und dazu habe ich (so wie Du mit Deinem ersten Bericht) ganz normal eine Geschichte geschrieben. Aber Du hast schon recht, dass es blöd ist, wenn die gleichen Gegner im nächsten Versuch wieder auftauchen. Uns war das verlorene Szenario zu schwer, und wir haben beschlossen, erst einmal an einer anderen Stelle weiter zu machen.
Deine Idee, nur das gewonnene Szenario zu beschreiben, finde ich gut, aber andererseits fände ich es auch schade, lustige oder bemerkenswerte Momente aus den verlorenen Szenarien dadurch nicht festzuhalten. Daher tendiere ich im Augenblick dazu, alles niederzuschreiben. Mal sehen, wie ich das nach einigen weiteren verlorenen Szenarien sehe. whistle

Grüße

Ulli

 
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Hagen Munsch
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Also ich fände es besser, wenn die komplette Geschichte in einem Thread bleibt, dann verstreut sie sich nicht über das Ganze Forum. Gerade Leute, die deine Geschichte erst später finden, finden wahrscheinlich zuerst das neueste Kapitel und müssen dann das ganze Forum nach dem ersten und den folgenden Kapiteln durchsuchen.

Hier könnte man die Story in einem Rutsch lesen, in der richtigen Reihenfolge und ohne lange zu suchen.
 
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UlliM UlliM
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Ich hatte ja Teil 2 schon submitted und habe daher jetzt beschlossen, beides zu machen:
Ich werde neue Kapitel einzeln submitten und dann in diesem Thread am Ende des ersten Posts verlinken. Und in den neuen Threads auf diesen Thread hinweisen. Dann hat man alles zusammen, und auch wenn man erst später auf einen Eintrag stößt, findet man schnell den Anfang.
 
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Hagen Munsch
Germany
Bochum
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Ja, die Lösung ist auch gut. Schade, ich kann erst weiter lesen, wenn wir die entsprechenden Szenarien durch haben

Wir spielen heute weiter (alle zwei Wochen Mittwochs). Und wie es aussieht, werden wir nicht der Story folgen, sondern erstmal ein Side-Szenario spielen (Aus der Truhe vom 1. Szenario)
 
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UlliM UlliM
Germany
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Bei welchem Szenario seid Ihr denn am Mittwoch letztlich gelandet?
Ich kann gut verstehen, dass Du Dich nicht spoilern willst.
Ich lese Deine Kampagnen-Posts sehr gerne (Die Einführung von Verne dem Vermling hat mir sehr gut gefallen!), aber wenn Ihr zu Abenteuern kommt, die wir noch nicht hatten, werde ich diese ebenfalls nicht lesen. Später dann.

Cool, dass Ihr jeden zweiten Mittwoch nach Gloomhaven kommt! Wir haben jetzt (in etwas anderer Besetzung) unser 6. Abenteuer erlebt. Leider ist es bei uns nicht so einfach, regelmäßig die Leute dafür zusammen zu bekommen.
 
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Nicole Lehmann

35037 Marburg
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<--- Bewertung (5/5)

Wow! Ulli, das ist wirklich großartig geschrieben und macht Lust auf mehr. Toll, dass Du auch andere deine Geschichte lesen (und erleben) lässt. Mach bitte weiter!



P.S. Bei manchen Kapiteln habe ich fast den Eindruck, dabei gewesen zu sein... Ach ja, war ich ja auch! whistle
Naja, Barbaren sind ja auch nicht die Hellsten, insbesondere, wenn Sie auch noch das Vermächtnis der Runenherrscher erforschen... https://boardgamegeek.com/boardgame/133038/pathfinder-advent...
 
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