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Die Realität wird durchscheinend!

aus den Aufzeichnungen von Lightning, einer Spruchweberin der Orchid

Kapitel 5: Burning Mountain (82) – Der Flammende Berg – verbrannte Heimat

Eines Abends saßen Tinker Bell und ich wieder im Sleeping Lion und spielten Würfel. Mücke und Scibbler waren seit einigen Tagen verschwunden, und wir wollten lieber gar nicht wissen, ob sie bei einem ihrer Diebstähle erwischt worden waren, oder was sonst der Grund für ihre Abwesenheit war. „Kennt Ihr einen Inox, der Mücke genannt wird?“, unterbrach da eine Stimme unser Vergnügen. „Wisst ihr, wo er ist? Ich habe gehört, dass er sich des Öfteren in sonderbarer Gesellschaft im Sleeping Lion aufhalten soll.“ Verdutzt schauten wir auf und in das Gesicht eines jungen Inox. „In 'sonderbarer Gesellschaft'?“, fragte Tinker. „Das musst Du gerade sagen“, meinte sie, und deutete vielsagend auf einen Steinherz-Savvas, der direkt neben dem Inox stand. „Und überhaupt: Wer will das wissen und warum?“ Der Inox wirkte erstaunt darüber, wie seine Worte gewirkt hatten, und sagte: „Ich bin Gorskull. Ich bin groß. Ich bin stark. Man kann mich kaufen“, sagte er. „Anheuern“, raunte der Savvas ihm zu. „Wächst Du noch?“, fragte der Inox an Tinker Bell gewandt. Ich hörte sie mit den Zähnen knirschen. Dann fuhr er fort: „Ich habe kürzlich den Schamanen meines Heimatdorfes wiedergetroffen. Er hat mir erzählt, dass die Bestie erwacht ist und dass der Berg, an dem mein Dorf liegt, in Flammen steht. Alle Dorfbewohner sind geflohen, und auf ihrer Flucht hat ihnen ein Inox geholfen, der sich Mücke nannte und sich in ungewöhnlicher Gesellschaft befand. Der Schamane meinte, Mücke sieht so aus, als ob er sich vor nichts fürchten würde, daher wollte ich ihn fragen, ob er wohl mit mir und Kragarat“, er nickte zu dem Savvas hinüber, „zu dem Berg reisen und der Sache auf dem Grund gehen würde. Kragarat hat entfernte Verwandte, die den Berg bewohnen, und er will sich vergewissern, dass es ihnen gut geht.“
Tinker Bell und ich sahen uns an. Dann antwortete ich: „Wir wissen nicht, wo sich Mücke zur Zeit aufhält, aber wir fürchten uns auch vor nichts, und würden Euch wohl begleiten.“ Schließlich hatten wir gerade nichts Besseres zu tun. Ich war noch immer auf der Suche nach dem Bösen in der Welt, und Tinker Bell hätte sicher nichts dagegen, sich in der Gegend, in der wir auf die Überbleibsel des Handbohrers gestoßen waren, weiter umzusehen.
Zunächst wirkte der Inox nicht begeistert von der Idee – schließlich waren wir ja „sonderbare Gesellschaft“, aber dem Savvas gelang es schließlich, ihn umzustimmen. So kam es, dass wir uns auf den Weg zum flammenden Berg machten.

Wir waren noch nicht weit gekommen (noch nicht einmal bis zur Stadtmauer), da sahen wir einen alten, drahtigen Valrath, der eine riesige, aufwändig verzierte Vase aus einer Tür trug. Als wir näher heran kamen, erkannten wir, wie sehr er sich mit der Vase abmühte. Der Schweiß tropfte ihm vom Gesicht. Unter ihrem Gewicht strauchelte er plötzlich und verlor das Gleichgewicht. Wie in Zeitlupe sah ich die zerbrechliche Vase fallen, während der Valrath laute Flüche ausstieß. Blitzschnell rannten wir los, um die Vase möglichst noch zu retten – ein reiner Reflex. Genau wie der Gedanke „Hoffentlich ist nicht der Savvas als erster da, dem könnte es bei besten Absichten versehentlich passieren, dass er die Vase zerstört“, der mir durch den Kopf ging. Tatsächlich war Kragarat derjenige, der die Vase auffing, bevor sie am Boden zerschellte. Und erstaunlicherweise zerdrückte er sie auch nicht in seinen steinernen Pranken. Für einen Savvas schien er eine außerordentlich gute Koordination und Körperbeherrschung zu haben. Da hörte ich den Valrath auch schon erleichtert „Danke, danke!“ ausstoßen. Er bot uns an, uns zu bezahlen, wenn wir die Vase noch bis zu ihrem Bestimmungsort tragen würden. Wir nahmen das Angebot an, das uns schließlich 5 Gold einbrachte.

Es kostete uns allerdings auch mehr Zeit als erwartet, und als wir die Stadttore erreichten, rief eine der Wachen uns zu: „Es ist schon ein bisschen spät, um jetzt noch vor die Stadtmauern zu gehen, meint ihr nicht?“ Das war wirklich keinen Kommentar wert, und so gingen wir einfach weiter. „Niemand wird nach Euren Leichen suchen, wenn ihr nicht zurückkehrt!“, rief uns der Wachmann nach. „Das tut doch sowieso keiner“, murmelte Kragarat ein wenig verbittert.
Wir erreichten die Straße Richtung Süden viel später als erhofft, aber als die Dämmerung herabsank, waren wir zuversichtlich, mit jeder möglichen Bedrohung fertig werden zu können.
Und dann begann das Heulen von Wölfen, bösartigen, widerlichen Viechern, und der zunehmenden Lautstärke nach zu urteilen kamen sie näher. „Pah, sollen sie nur kommen“, dachte ich laut. „Schlimmer als diese fürchterlichen Hunde aus der Schwefelmine können sie auch nicht sein.“ Tinker Bell stimmte mir zu, während Gorskull und Kragarat unschlüssig stehen blieben. Da waren sie auch schon heran. Zottig und hungrig schlichen sie aus der Dunkelheit näher und kreisten uns ein. Es waren doch einige mehr, als wir erwartet hatten – aber natürlich nicht genug, um gegen uns gewinnen zu können. Wir bekamen ein oder zwei Bisse ab, aber schließlich hatten wir die meisten Wölfe erledigt, und die übrigen flohen in die Dunkelheit. Wir fluchten und versorgten unsere Wunden, waren uns aber einig, unsere Heiltränke und die heilende Magie für dringendere Fälle aufzusparen.

So folgten wir dem Weg, den die flüchtenden Inox damals genommen hatten, in umgekehrter Richtung, und Gorskull und Kragarat wussten auch, welche Pfade wir nehmen mussten, nachdem wir die Hauptstraße schließlich verlassen hatten. Schließlich erreichten wir die Ruinen des Inox-Dorfes. Ein trauriger Anblick: Die Hütten waren verbrannt und zum Teil von einer riesigen Erdspalte verschlungen worden. Gorskull weinte fast bei dem Anblick, und Kragarat begann, sich ernsthafte Sorgen um seine Verwandten zu machen. Eine dunkle Wolke hing über dem Berg, der sich direkt hinter dem Dorf erhob. Auf Kragarats Geheiß hin folgten wir einer alten Steinstraße, die unberührt von dem ganzen Schrecken dalag. Sie wand sich das verbrannte Gelände hinauf und endete schließlich an einer Klippe in mehreren hundert Metern Höhe. Dort sahen wir ein Paar steinerner Türen, die in die Flanke des Berges eingepasst waren und sich bei Berührung warm anfühlten. Zögernd öffneten wir sie. Sie führten in eine Halle, die von dem Flackern flüssigen Feuers, das in großen Becken brannte, in einem unheimlichem roten Licht glühte. Überall lagen verkohlte Savvas-Körper auf dem Boden. Die Erde bebte gewaltig, und einige Dämonen richteten ihren starren Blick auf uns.
„Ach Du Scheiße“, stieß Kragarat hervor. „Ich fürchte, ich weiß, was hier passiert ist: Sie dachten, sie könnten es mit dem Geist des Berges selbst aufnehmen – und haben sich dabei übernommen. Wir können das nur auf eine einzige Art stoppen: Wir müssen den Helm des Berges oder den Kriegshammer des Berges, zwei machtvolle Artefakte, finden und mindestens eines davon dem Schlund des Berges in der Mitte dieser Anlage opfern.“

Noch während er sprach, ließ Gorskull ein provozierendes Brüllen hören und griff mit aller Macht einen Erddämon auf der linken Seite der Halle an. So groß war seine Wucht, dass er diesen in einen Haufen von Waffen auf dem Boden stieß und ihn schwer verwundete. Und dann begann der Kampf – wie oft habe ich diesen Satz nun schon niedergeschrieben?
Gorskull wütete zwischen drei Erddämonen wie ein Berserker. Ich rief ihm zu, er solle seine Kräfte schonen, man wisse nie, was noch passieren werde. Aber er schlug meinen Rat in den Wind. Wie sehr erinnerte er mich da an Mücke! Zum Glück beschloss Tinker Bell, sich seiner ein wenig anzunehmen und ihn zu unterstützen. Währenddessen sahen Kragarat und ich uns drei Feuerdämonen gegenüber. „Ich hasse Dämonen!“, schoss es mir eingedenk unserer Niederlage im Tempel der Finsternis durch den Kopf. Reflexartig begrüßte ich die drei mit einer Feuerexplosion – und richtete so gut wie keinen Schaden an. Was war das auch für eine dumme Idee, Feuer mit Feuer zu bekämpfen?! Aber auch Kragarat hatte mit seinen Angriffen wenig Erfolg. Die Feuerdämonen schienen unglaublich viel wegstecken zu können. Und nachtragend zu sein, wie ich merkte, als sie ihrerseits Feuerkugeln warfen. Kragarat und ich wurden schwer getroffen, und zu unserer Linken hörten wir auch Tinker Bell und Gorskull aufgrund der Treffer der Erddämonen aufstöhnen. „Komm zu mir, Kleine, ich heile Dich!“, rief Kragarat Tinker Bell zu, die ihn nur misstrauisch ansah. Man wusste ja, dass es bei Steinherz-Savvas' immer mal wieder zu Kollateralschaden kommen konnte. Kragarat schien zu ahnen, was in ihr vorging, und sagte: „Keine Sorge, ich werde Dich nicht verletzten.“ Tinker Bell war noch nicht völlig überzeugt, aber eine Heilung wollte sie auch nicht ausschlagen. Tatsächlich war der Savvas sehr vorsichtig, und Tinker bedankte sich bei ihm für die schnelle Heilung, indem sie ihn mit in die Sicherheit hinter ihrem Flammenwerfer nahm. Indes wurde Gorskull von den drei Erddämonen hart angegangen, aber es gelang ihm schließlich mit Kragarats und Tinkers Hilfe, den größten von ihnen zu erledigen. Doch in diesem Augenblick ging hinter den beiden verbliebenen Erddämonen eine Tür auf, durch die drei Steingolems zu sehen waren, die sich schwerfällig auf uns zu bewegten. Gorskull fluchte laut, aber Kragarat sagte: „Kein Problem, mit Stein kenne ich mich aus!“

Es war aber doch ein Problem, denn es wurde immer deutlicher, dass ich mit meiner Magie bei den verbliebenen zwei Feuerdämonen nicht viel ausrichten konnte. Insbesondere der größte von ihnen schien kaum geschwächt. Daher versuchte Kragarat erneut sein Glück, aber wieder richteten auch seine Angriffe wenig aus. Deshalb beschlossen Kragarat und Gorskull, ihre Plätze zu tauschen, so dass Gorskull sich mit seinen enormen Kräften den Feuerdämonen widmen konnte. „Kein Problem, überlasst die nur mir!“, sagte Gorskull, und bei diesem Satz schwante mir Böses. Aber er ließ dann tatsächlich Taten folgen und stapfte los in Richtung der Feuerdämonen. Währenddessen hatte Tinker Bell ihre Harpune gezückt und den ersten der Steingolems damit erwischt. Der Haken war – wie erhofft – in einem Vorsprung seiner Oberfläche hängengeblieben, und Tinker zog und zerrte den Steingolem über alle Hindernisse hinweg zu sich heran. „Ups“, sagte sie dann, „so dicht wollte ich ihn gar nicht haben.“ Dabei funkelte sie – aus welchem Grund auch immer – mich böse an, und sah so den Hieb des Steingolems nicht kommen. Wieder kam ihr Kragarat heilend zu Hilfe.

Wenig später hörten wir Gorskull triumphierend aufschreien: „Die Feuerdämonen sind Geschichte!“ und sahen gerade noch, wie er das Feuer des letzten Dämonen austrampelte. Dann rief er plötzlich: „Scheiße!“. „Der passt eben doch gut zu Mücke“, ging es mir durch den Kopf, als Gorskull fortfuhr: „Gerade ging hier eine Tür auf, und aus dem Raum dahinter schieben sich jetzt auch Steingolems auf mich zu!“.

Einen kurzen Augenblick hielten wir inne, um uns unsere Möglichkeiten zu vergegenwärtigen. Sollten wir einfach fliehen? Tinker Bell schien nicht abgeneigt. Ausgerechnet Tinker Bell?!?
Oder sollten wir doch nach dem Helm und dem Kriegshammer suchen? Und falls wir sie fanden? Was dann? Versuchen, sie dem Schlund des Berges zu opfern? Dem Schlund, den wir noch gar nicht gesehen hatten? „Der ist hinter der linken Tür in dem ersten Raum mit den Steingolems“, warf Kragarat hilfsbereit ein. Letztlich entschlossen wir uns, nicht zu fliehen. Jedenfalls nicht sofort. Wir wollten doch versuchen, die Artefakte zu finden. Ob wir sie dann opfern oder mitnehmen würden, konnten wir ja dann immer noch entscheiden.

„Ich werde die Steingolems auf der rechten Seite beschäftigen“, entschied Gorskull. Er war jedoch noch nicht lange weg, als wir ihn röcheln hörten: „Mehr kann ich nicht mehr tun. Ich habe mich mit meinen Kräften wohl doch verschätzt.“
„Ich übernehme das“, rief Kragarat und verschwand in Gorskulls Richtung. Dort hörten wir mehr als wir sahen, wie er die Steingolems alle der Reihe nach anrempelte.

Tinker Bell beschloss, nun ihren neuesten Trick vorzuführen: „Halt Dir die Augen zu!“, rief sie gerade noch rechtzeitig, bevor sie den beiden verbliebenen Steingolems einen grellen Blitz entgegenschleuderte. Die beiden waren so geblendet, dass sie orientierungslos stehen blieben. Während ich den angriff, der mir am nächsten war, stürzte sich Tinker Bell mit ihrem Flammenwerfer auf den größeren der beiden, und unter der Hitze bröselte er langsam auseinander. Wir wollten schon aufatmen, doch in diesem Augenblick öffnete sich die Tür in der gegenüberliegenden Wand. Seufz.

In den dahinter liegenden Raum hatten sich die verbliebenen Savvas wohl für ihr letztes Gefecht zurückgezogen. Überall auf dem Boden lagen ihre Leichen, die Körper zerquetscht und verbrannt. In der Mitte des Raumes stand ein Thron, auf dem der reglose Körper eines majestätischen Savvas saß, der einen Helm auf dem Kopf und einen schweren Kriegshammer auf den Knien hatte. Rund um den Thron lagen die Leichen weiterer getöteter Savvas, und in die Wand hinter ihm waren die folgenden Worte eingebrannt: „Was für eine Torheit! Die Bestie ist erwacht. Es ist unmöglich, die Kräfte des Berges zu kontrollieren. Bring es zurück, und sie wird erneut schlafen.“
Das passte zu dem, was Kragarat vorhin hervorgestoßen hatte. Nur: Wie sollte uns das gelingen? Zwischen dem Helm und dem Kriegshammer und uns standen noch ein Steingolem und – in dem neu geöffneten Raum – drei Erddämonen. Was das rötliche flackernde Licht rechts von dem Thron besagte, wollte ich mir gar nicht erst ausmalen. Doch es half ja nichts: Zum Fliehen war es – zumindest für einige von uns – zu spät. Hinter mir, dort wo Kragarat gegen die Steingolems kämpfte, hörte ich neben Kragarats Schreien und Stöhnen immer wieder ein Krachen und Rieseln. Zum Glück schienen die Golems nicht sehr bruchfest zu sein.

Vor uns glimmten die Augen der Erddämonen auf, und der vorderste, größte bewegte sich auf Tinker Bell und mich zu. Er ließ sich auch nicht von den Waffentrümmern abhalten, die direkt vor der Tür lagen und ihn verwundeten. Tinker und mir kam er jedoch gerade recht: So angeschlagen, wie er war, wurde er ein leichtes Opfer. „Haltet mir den Rücken frei“, rief ich Kragarat und Tinker Bell zu. Tinker nickte nur, und Kragarat rief: „Ich kümmere mich um die Steingolems. Ich bin eh' gleich tot.“ „Das klingt gut“, dachte ich, bis klar wurde, dass er nicht „Die sind eh' gleich tot.“ gesagt hatte.
Aber darum konnte ich mich jetzt nicht kümmern, denn jetzt galt es: Während ein zweiter Erddämon nachrückte, beschwor ich ein weiteres Mal Bruder Wind herauf und flog auf seinen Schwingen an zwei Erddämonen vorbei direkt bis zum Thron. Dort griff ich sofort nach Helm und Hammer und wagte einen schnellen Blick in die Runde. Mich schauderte: Rechts vom Thron lauerten mehrere Feuerdämonen, die von meinem Auftauchen zwar überrascht worden waren, sich von ihrer Überraschung aber schnell wieder erholten. Wie sollte ich aus dieser Gruft nur wieder hinaus gelangen? Dann durchzuckte es mich: Wie hatte ich ihn nur solange vergessen können? Oder es gar dem Eingreifen einer höheren Macht zu verdanken, dass ich den Unsichtbarkeitszauber meines Umhanges noch nicht angewendet hatte? Jetzt war definitiv der richtige Zeitpunkt dafür. Und so verschwand ich direkt vor den irritierten Feuer- und Erddämonen. Lange hielt der Zauber nicht an, aber ich kam immerhin fast bis aus der Halle hinaus. Den Erddämonen, der neben der Tür stand, verwirrte ich, als ich den Zauber des erbeuteten Kriegshammers nutzte und den Geist eines Kriegers herbei zauberte. Den anderen Erddämonen hielt Tinker Bell noch immer beschäftigt, und so gelang es mir mit letzter Kraft durch die zum Glück inzwischen offene Tür hindurchzutaumeln, die zum Schlund des Berges führte. „Nimm diese Gabe und sei besänftigt!“, rief ich, während ich den Helm des Berges in die immer größer werdende, mit flüssigem Feuer gefüllte Grube schleuderte. Das Feuer spritzte und flammte gierig auf, um den Helm zu erfassen. Das Grollen und Beben, das bisher allgegenwärtig gewesen war, wurde schwächer. Die Golem stellten ihre Bewegung ein, und die restlichen Dämonen schienen verschwunden zu sein. „Es ist vorbei“, flüsterte ich erleichtert. „Noch nicht ganz“, sagte Tinker Bell, und plünderte seelenruhig die neben ihr liegende Leiche.

Als wir uns schließlich auf den Weg zurück nach Gloomhaven machten, hing noch immer eine riesige Rußwolke am Himmel, aber der Berg schien zu schlafen. Vorerst jedenfalls.

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Ein Teil des Textes ist eine (an unsere Gruppe) angepasste Übersetzung der Texte aus dem Scenario-Book bzw. der City- und Road-Events.

Edit:
City-Event 25, Road-Event 1


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Wie alles begann (mit Verweisen auf die nachfolgenden Kapitel):

Kapitel 1: Black Barrow (1) – Wie ich Tinker Bell, Mücke und Scibbler kennenlernte.


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