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Einleitung

Der Entwickler von Dungeon Lords, Vlaada Chvatil, gehört derzeit zu den aktivsten, kreativsten und erfolgreichsten Spieleautoren. Von ihm sind Hits wie Galaxy Trucker, Im Wandel der Zeiten, die allesamt ihr Genre neu definierten. Nun präsentiert er uns sein neuestes Werk, Dungeon Lords. Dabei schlüpft der Spieler in die Rolle eines Dungeon Lords, der zur Aufgabe hat ein Dungeon zu errichten, welches vor Fallen, Monstern und Kammern nur so strotzt. Doch so ein Dungeon hat natürlich auch Unterhaltungskosten. Die Monster und Goblins wollen mit Nahrung versorgt werden, Kammern und Fallen müssen bezahlt werden, und auch die eigentlich Währung des Spiels, Bosheit, muss ständig im Auge behalten werden. Ein ganzes Jahr, bestehend aus vier zu spielenden Jahreszeiten, hat der Nachwuchs-Dungeon Lord Zeit, seine Höhle auf die kommenden Gefahren vorzubereiten, nach zwei Jahren steht fest, wer erfolgreich wer, und vom Ministerium für Verliesangelegenheiten eine Lizenz für sein Dungeon bekommt. Und wem das ganze jetzt sehr bekannt vorkommt: Ja, wenn ihr 1997 das PC Spiel Dungeon Keeper gespielt habt, wisst ihr, worum es in diesem Spiel geht. Chvatil hat es geschafft, dieses Spiel absolut Stimmung als Brettspiel zu designen.


Komponenten
Wie bei allen Chvatil Spielen sind die Komponenten eine Augenweide. Die Spielpläne sind absolut liebevoll gezeichnet. Der Hauptspielplan ist zwar sehr zweckmäßig eingerichtet, aber sehr bunt und mit vielen kleinen Details versehen. Im Goblinhort sehen wir ein paar Golbinwohnhöhlen und können in einer einen Golbin beobachten, der auf dem WC sitzt und Zeitung liest, während seine Frau am Herd steht und kocht, auf dem Platz, wo die Fallenkarten abgelegt werden, sehen wir einige Goblins, wie sie gerade eine Steinfalle präparieren. In der Monstetaverne finden sich allerhand bösartige Viecher, die einen Drink nehmen bevor sie von euch angeheuert werden. Auf dem Jahreszeitenspielplan kitzelt ein Yeti einen Schneemann und im Sommer machen einige Trolle einen idyllischen Ausflug zum Fluss, während auf eurem eigenen Spielplan ein Monster in eurem eigenen Monsterhort gerade ein Nickerchen hält. Kurzum, es gibt viel zu entdecken und allein das Betrachten der Spielpläne macht schon Spass. Dazu kommen noch die sehr schön dargestellten Monster. Der Vampir ist eindeutig an Nosferatu angelegt, und das böseste, bzw. nützlichste Monster ist direkt vom "Titelmonster" von Dungeon Keepr abgeguckt. Dieses Monster ist übrigens so böse, dass man es nicht eifnach mit Nahrung oder Bosheit bezahlen muss, nein es möchte mit einem anderen Monster gefüttert werden, bevor es sich in euren Dienst stellt. Die Goblinarbeiter sind kleine, fein herausgearbeitete Plastikfiguren, und das Gold, die Nahrung und die Diener sind komplett aus Holz gefertigt. Für die Diener kann man sich übrigens Aufkleber runterladen, von denen man sich gewünscht hätte, dass sie dem Spiel direkt beigelegt worden wären. Im Bereich Spielmaterial erzielt Dungeon Lords somit schon einmal Höchstnoten.



Spielablauf
In seinem Herzen ist Dungeon Lords ein Arbeitereinsetzspiel, allerdings fühlt es sich immer wie sehr viel mehr an. Man spielt zwei Mal ein Jahr, aufgeteilt in vier Jahreszeiten, beginnend im Winter. Während des Jahres baut man sein Duneon auf um der Heldengruppe, die jeden Herbst einfällt, schlagen zu können. Man ist ja ein Fürst des Bösen und es wäre nicht gut für die eigene Reputation wenn ein Heldentrupp einfach so durch das eigene Dungeon marschieren und es verwüsten könnte.
Jede Jahreszeit besteht aus mehreren Phasen, die, ähnliche wie bei Space Alert, auf einer extra Zeittafel abgearbeitet werden.
1. Phase: Neue Runde
Hier werden die Kleinigkeiten für die nächste Befehlsphase vorbereitet. Zwei neue Kammren werden aufgedeckt und auf dem Spielplan platziert, drei neue Monster kommen in die Monstertaverne, das erste Ereignis für die folgende Jahreszeit wird aufgedeckt, und die ersten Helden aus den fernen Landen werden aufgedeckt, und ihrer Stärke nach auf der Zeittafel ausgelegt.

2. Phase: Befehle
Diese Phase ist das eigentliche Herzstück des Spiels und unterteilt sich in zwei Unterphasen.
Es gibt ingesamt acht verschiedene Aktionen, die man mit den Befehlen ausführen lassen kann: Nahrung sammeln, Reputation verbessern, Tunnel graben, Gold schürfen, Kobolde einstellen, Fallen kaufen, Monster (oder Geister) anwerben und Kammern bauern
a) Befehle auswählen: In jeder Runde wählt man drei Befehle aus. Am Ender der Befehlsphase schiebt man die Befehle 2 und 3, auf dem Spielplan hoch, so dass man diese zwei Befehle in der nächsten Runde nicht zur Verfügung hat. In der nächste Befehle auswählen Phase legt man dann drei neue Befehle aus, nimmt am Ende die Befehle, die gerade nicht verfügbar waren, und schiebt die jetztigen letzten beiden Befehle hoch. Somit sieht man immer, welche Befehle die Mitspieler nicht zur Verfügung haben, und kann somit seinen Zug versuchen zu planen.
b) Befehle aufdecken: Nun deckt beginnend mit dem Startspieler jeder Spieler seinen ersten Befehl aus, und beginnend mit dem Startspieler setzt jeder seine Figur auf das erste freie Feld für den jeweiligen Befehl auf dem Spielplan. Haben zwei Spieler etwa den Befehl Nahrung ausgewählt, so setzt der erste seinen Diener auf die I, der zweite seinen Diener auf die II. So geht es reihum, bis jeder seine drei Diener platziert hat.
b) Nun werden die Befehle ausgeführt. Das interessante dabei ist, dass die Position I meistens die sichere ist. Man muss nicht viel Ressourcen geben, und bekommt was man wollte. Die Position zwei ist in so gut wie allen Fällen die interessanteste, weil man hier sein Ressourcen optimal einsetzen bzw. ausbauen kann. In manchen Fällen bekommt man etwas umsonst, z.b. Fallen, Monster, Reputation, und auch beim Tunnelgraben oder Goldschürfen ist der Faktoreinsatz meistens besser. Die dritte Position ist hingegen in fast allen Fällen die teuerste Variante. Man bekommt zwar, was man haben wollte, muss jedoch auch sehr viel dafür geben.



3. Phase: Produktion und Befehle zurückerhalten
Wenn man in der Befehlsphase Kammern bauen konnte, können diese nun produzieren, wenn man entsprechend Goblins zur Verfügung hat. In einer Kammer können etwa zwei Goblins mit einer Nahrung bei einem romantischen Candle-Light-Dinner einen neuen Goblin zeugen, der fortan als arbeiter zur Verfügung steht. In einer anderen Kammer können sich vier Goblins Vergnügen und somit die Reputation verbessern, usw. Außerdem erhält man wie in 2a) beschrieben seine Befehle zurück.

4. Phase: Ereignisse
In den letzten drei Jahreszeiten tritt jeweils ein Ereignis ein. Zum einen muss man Steuern zahlen, für zwei Plättchen in seinem Dungeon muss man 1 Gold bezahlen, wobei aufgerundet wird. Beim Zahltag müssen die Monster bezahlt werden, und die Spezialereignisse können nochmal für zusätzlichen Ärger sorgen und kommen auch erst in der Vollversion des Spiels zum Einsatz

5. Phase: Helden
Ab dem Frühling werden hier zum ersten Mal die Helden unter den Spielern verteilt. Dabei bekommt der netteste Spieler den schwächsten Helden, und der stärkste Held macht sich auf in den Dungeon des bösesten Spielers. Der Grad der Bosheit bzw. Nettigkeit wird auf dem Bös-O-Meter festgehalten. Bosheit ist gewissermaßen die Währung des Spiels. In der Befehlsphase muss man manche Ressourcen, wie etwa Nahrung oder bestimmte Monster mit Bosheit bezahlen. Bei den Monstern kommt erschwerend hinzu, dass man sie beim Zahltag nochmal mit der Ressource bezahlen muss, die sie beim Kauf erfordert hat, also wird hier doppelt die Bosheit gesteigert. Somit kommt man zwar an starke Monster, muss allerdings auch mit starken Helden rechnen, wenn man seine Reputation nicht ausreichend verbessert. Man muss auch aufpassen, nicht zu böse zu sein, denn wenn man auf dem Bös-O-Meter einen bestimmten Wert überschreitet, macht sich der mächtige Paladin auf den Weg in das eigene Dungeon. Ein Paladin ist eine Ein-Mann-Armee. Er hat massig Trefferpunkte, kann Fallen entschärfen, Zaubern, Heilen und wird immer jede Heldengruppe anführen. Sprich, man möchte den Paladin nicht in seinem Dungeon haben, da er meistens die ganze Planung über den Haufen wirft. Und man wird ihn auch nicht wieder los, außer ein anderer Spieler überschreitet ebenfalls das Paladinfeld auf dem Bös-O-Meter und wird noch böser als man selbst. In dem Fall macht sich der Paladin sofort auf, um diesem neuen mächtigen Unhold das Handwerk zu legen. In der Praxis werden sich die anderen Spieler allerdings davor hüten, jetzt noch irgendwas zu tun, was zu mehr Bosheit führt.

6. Phase: Rundenende
Hier wird der Startspielerstein weitergegeben, und die eingesetzen Kobolde kommen zurück in ihr Kabuff und können in den nächsten Runde wieder eingesetzt werden.

Hat man ein Jahr komplett duchgespielt kommt es zur Kampfphase. Hierzu wird die Zeittafel umgedreht, es werden vier Kampfzauber verdeckt ausgelegt und der Kampf beginnt. Der Kampf geht immer über vier Runden. Hat man diese Überstanden verlassen die Helden das Dungeon wieder, welches sie vorher allerdings stark verwüstet haben dürften. Schafft man es vorher sie alle auszuschalten, hat man zum einen seinen guten bzw. in dem Fall eher bösen Ruf verteidigt, und bekommt zum anderen massig Siegpunkte am Spielende.
Der Kampf besteht aus zwei Phasen, der Planung und der Schlacht. Im wesentlichen ist die Kampfhase ein einziges großes Puzzelspiel. Man weiß genau welche Helden man in seinem Dungeon hat, welche Fähigkeiten sie haben, ob sie Heilen können, Fallen entschärfen oder Zaubern können und wieviele Trefferpunkte sie haben. Man weiß, welche Fallen man hat und wieviel schaden sie auf welchen Helden verursachen und weiß, mit welchen Monstern man angreifen kann. Wenn man sich in der Befehlsphase außerdem Zauber ansehen durfte, weiß man auch, welche Zauber auf einen zukommen, und wieviele Trefferpunkte die Helden nach jeder Kampfphase durch Erschöpfung zu sich nehmen.
Mit all diesen Informationen überlegt man nun, wie man seine Ressourcen ideal einsetzen kann, um den Heldentrupp am effektivsten ausschalten kann. Hat man also im Laufe des Jahres optimal gewirtschaftet und gute Falle und Monster in sein Dungeon gelockt, sollte man nun eignetlich mit den meisten Bedrohungen gut klar kommen. Da jedoch meistens in den Befehlsphasen nicht alles so läuft, wie man es gerne hätte, muss man versuchen den Schaden zu minimieren. Immer wenn nach einer Kampfrunde noch mindestens ein Held am Leben ist, wird das Dungeonplättchen auf dem gerade gekämpft wurde unbrauchbar und umgedreht, es gilt als erobert und kann künftig nicht mehr zum Goldschürfen benutzt werden und eroberte Kammern produzieren nichts mehr. Außerdem verbessert sich die Reputation, da es sich für einen Fürst des Bösen nicht sonderlich gut macht, wenn ein Heldentrupp einfach so durch das eigene Dungeon marschiert und es verwüstet. Sollten die Helden es schaffen, mehr Plättchen zu erobern, als man in seinem Dungeon hat, muss man bereits gefangene Helden wieder aus seinem Gefängnis freilassen.

Spätestens nach vier Runden endet der Kampf und das zweite Jahr beginnt.
Im Prinzip durchläuft man nun einfach ein gesamtes Jahr nochmal, nur dass man es nun mit stärkeren Helden und stärken Monstern zur Verfügung hat. Die Fallen bleiben zwar gleich stark, jedoch darf man jedesmal beim Erwerb einer Falle zwischen zwei gezogenen aus einer auswählen. Die Kammern des zweiten Jahres produzieren zwar nichts, sorgen aber für Kampfboni bzw. geben Siegpunkte. Hat man auhc das zweite Jahr durchgespielt und auch die Kampfphase überstanden, kommt es zur Endabrechnung. Hier gibt es Punkte für quasi alles. Es gibt Punkte für uneroberte Kammern, für jedes Monster, für jeden Helden den man gefangen hat, man verliert Punkte für eroberte Plättchen und wenn man die Steuern nicht bezahlen konnte, werden nun Punkte abzogen. Außerdem bekommt man Punkte für Titel. Wer am bösesten ist wird der Lord des Bösen, wer die meisten Kammern hat darf sich Lord der Kammern nennen, ebenso bei den Tunnel, es gibt den Lord der Monster, den Lord der Kobolde, den Lord der Reichtümer und den Lord des Kampfes. Wer nach vergabe aller Titel die meisten Punkte hat, gewonnen.



Fazit:
Was bei Dungeon Lords einfach einschlägt wie eine Bomde ist das absolute Aufgehen des Spielthemas in den Mechaniken. Dazu sei jedem dringend empfohlen, die Anleitung zu lesen. Das kaufen von Fallen wird etwa mit folgendem Flavortext beschrieben "Ein paar geschäftstüchtige Kobolde haben eine Fallenschmiede am rande der Stadt eröffnet. Und so machen sie ihre Geschäfte: Sie bieten ihre erste Falle für 1 Gold an. Der Verkauf ihrer ersteN fallen macht sie so aufgeregt, dass sie die zweite zum Schnäppchenpreis anbieten. Erst nach Verkaufsabschluss stellen sie fest, dass die Falle kostenlos abgegeben haben. Um ihren Verlust wieder reinzuholen, bietet sie die nächste Falle für 2 Gold an, worauf natürlich keiner eingeht, daher beschließen sie ein "kauf Eins, krieg ein Zweites geschenkt"-Angebot. Nach dem Verkauf schließen sie den Laden. das Geschäftsleben ist furchtbar stressig. Zur Entspannung basteln sie noch mehr Fallen, verpacken sie in unbeschrifteten Kartons und vergessen sofort, welche Falle in welchem Karton ist". Bei der Vergabe des Titels Lord des Bösen heißt es etwa "Nein, man bekommt keine Punkte, wenn man am niedrigsten auf der Skala steht. "Lord des Küssens von Städterhintern" ist nichts, wessen man sich rühmen sollte...". Auf diese Art ist fast jede Mechanik des Spiels beschrieben und dies sorgt für eine dichte Atmosphäre, gerade in Zusammenhang mit den weiter obenen beschriebenen Komponenten. Ich kenne eigentlich kein anderes Spiel, bei dem das Thema jemals besser zum Spiel gepasst hätte, als bei Dungeon Lords. Dadurch ist es eben kein trockenes, anstrengendes komplexes Euro-Spiel, sondern macht einfach Spass, ohne daruch an Komplexität zu verlieren.
Das Spiel basiert, wie auch schon Galaxy Trucker, zu einem hohen Maß an Schadenfreude. Zum einen erlebt man sie, wenn man in der Befehlsphase seinem Mitspielern, die optimale Position abluchsen konnte, und sie somit evlt. in Bedrägnisbringen kann, und sie zu böse werden, oder ihre Steuern nicht bezahlen können, und auch später, wenn die Helden das Dungeon des anderen auseinander nehmen. Wobei man in der Phase eigentlich eher mitfiebert, ob sie es schaffen oder nicht, aber in der Befehlsphase ist die Konkurrenz nunmla sehr groß, schließlich gilt es, die besten Monster anwerben zu können, und sich die besten Kammern zu sichern.
Sehr stimmig ist auch der Bös-O-Meter. In einem Spiel, in dem man in die Rolle eines Lord des Fisternis schlüpft, Bosheit als Währung zu nehmen, fast schon logisch. Mit Bosheit kommt man vermeintlich günstig an Ressourcen und Monster, allerdings sollte man schon versuchen die Waage zu halten, da starke Helden das eigene Dungeon ganz schön auseinander nehmen können, ganz zu schweigen vom Paladin.
Dadurch, dass man sich eigentlich nur mit seinem eigenen Dungeon beschäftigt, ist die Interaktivität bei diesem Spiel natürlich sehr gering. Man muss zwar die Bosheit der Mitspieler im Blick behalten, und auch abwägen, wer welche Befehle wählt, man agiert allerdings nie direkt miteinander. Was aber zu keinem Zeitpunkt stört bei diesem Spiel, da man sich in der Befehlsphase genug in die Quere kommt.
Wie eingangs schon erwähnt, und wie eigentlich immer bei Chvatil-Spielen mit einem lustigen Grundthema, ist auch die Anleitung mal wieder absolut vorbildlich und lesenswert und führt selbst komplett neue Spielgruppen in kürzester Zeit an das Spiel heran. Zwar hat man nicht alles nach einem ersten Erklären der Regeln sofort verinnerlicht, aber spätesten ab der zweiten Partie hat man alle Mechanismen verstanden, und hat trotzdem schon ab der ersten Partie sehr viel Spass.
Am tollsten ist das Spiel ganz klar zu viert, funktioniert aber auch absolut hervorragend in jeder anderen Besetzung. Zu zweit wird das Spiel zwar etwas taktischer, aber im Grunde geht nichts vom Spielgefühl zu viert verloren. Ich habe selten ein Spiel erlebt, dass in jeder Beseztung so gut spielbar ist. Zwar war ich gerade in der Hinsicht anfangs skeptisch, nachdem meine erste Partie zu viert stattfand und ich mich ernsthaft gefragt habe, wie das zu zweit oder dritt so gut funktionieren soll, aber die Sorgen sind absolut unberechtigt.
Sehr schön ist, auch das das Spiel bereits Teile für die erste Erweiterung enthält, auch wenn es dafür noch keine Regeln gibt. Die wird es aber vermutlich, wie üblich bei Czech Games, später auf der Homepage geben.
Wie man lesen kann, bin ich sehr begeistert von diesem Spiel, es ist für mich schlicht die beste Neuerscheinung 2009, ein Spiel, bei dem einfach alles passt hat, jeder Spass hat, selbst wenn man auf die Mütze bekommt und das einen großartigen Humor hat. Thema, Spiel und Humor harmonieren perfekt und sorgen für ein wunderbares Spielgefühl. Vom Komplexitätsgrad her würde ich es nicht unbedingt für Gelegenheitsspieler empfehlen, wer jedoch Dungeon Keeper früher einmal gespielt hat, weiß ungefähr, was auf ihn zukommt, und ist meistens sehr empfänglich dafür, dass Spiel zu lernen. Wie bei allen neueren, größeren Spielen von Vladaa Chvatil gilt auch bei Dungeon Keeper: Unbedingt spielen !
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Chad Lensch
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Ausgezeichnet!

That's all the German I know...

To our German friends: this looks like a heck of a review! ; )

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Manuel Pasi
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mbmbmbmbmb
Danke für Deine ausführlich Rezi!
Ich bin auch einmal mehr völlig von Vlaada begeistert :D
Nur bin ich der Meinung, dass das Spiel am besten zu zweit funktioniert, da die down time sehr viel kleiner und die Taktik noch wichtiger ist
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You found our Geekbadge Overtext. Congratulations! :-)
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Gaming is fun. And this is a hypercube. The sun is shining
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Jetzt muss ich das aber auch ma probieren...
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Tyler Durden
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mbmbmbmbmb
definitiv
und auch nicht davon abschrecken lassen wenn jemand sagt dass es ähnlich wie galaxy trucker ist und man nicht beide spiele haben müsste. davon habe ich mich auch lange zeit abschrecken lassen.
beide spiele haben ein komplett anderes Spielgefühl und sind vollkommen eigenständig
 
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KJ Mustermann
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Moin,

ich kann grad nicht nachvollziehen, wie man behaupten kann, dass Galaxy Trucker und Dungeon Lords ähnlich seien, und man nur eins von beiden bräuchte.

Abgesehen von Autor, Verlag und dass es in zwei wesentlichen Phasen abläuft sehe ich eigentlich keine Gemeinsamkeiten.

Naja wie auch immer, gute Rezension vielleicht etwas Lang

schöne Grüße

KJ
 
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ich hab das in einigen reviews hier kurz nach der messe gelesen.
keine ahnung wie die darauf gekommen sind ^^
 
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