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Vasco da Gama» Forums » Reviews

Subject: A very negative, german review rss

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Tyler Durden
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Über Vasco da Gama hört man nur Gutes. Auf der Messe in Essen 2009 war es ziemlich angesagt und hat sehr gute Kritiken bekommen. Auch in der Spielebox hat es viermal die 9 abgesahnt, was eigentlich schon fast einer Heiligsprechung nahe kommt. Und auch in den Boardgamegeek.com-Foren liest man immer wieder, das Vasco da Gama ein heißer Anwärter auf den Deutschen Spielepreis 2010 sein dürfte. Mit diesem Vorwissen weckt Vasco da Gama natürlich hohe Erwartungen. Geht hier tatsächlich einen neuen Stern am Strategiehimmel auf?

Wie spielt sich Vasco da Gama?
Schlichtweg: Zunächst einmal gar nicht. Wer nicht das Glück hat Vasco da Gama von einem Spieler, der es schon kennt erklärt (wir hatten dieses Glück nicht) muss sich nämlich zunächst einmal durch eine der schlechtesten Anleitungen kämpfe, die ich bisher gelesen habe. Scheint ein Fluch komplexer Spiele zu sein, unter dem schon Agricola litt. Meine Vasco da Gama Runde bestand aus vier Vielspielerd, einer davon Mitarbeiter in einem Gesellschaftsspielfachgeschäft, ein anderer ein Mitarbeiter in diesen Laden und wir haben dennoch ca. 1 1/2 Stunden für die Anleitung gebraucht und mussten auch während des Spiel ständig wieder Dinge nachschlagen die unklar geblieben sind, und es auch manchmal nach dem Lesen der Anleitung noch waren. An manchen Stellen wie z.B. der Platzierung des Handelsschiffes widersprechen sich der Regeltext und das direkt nebenstehende Beispiel eindeutig. Allein auf Grund dieser wirklich grauenhaften Anleitung muss das Spiel schon deutlich abgewertet werden. Klar, komplexe Spiele haben komplexe Anleitungen und man muss sich ein wenig mit ihnen auseinander setzen. aber Vasco da Gama schießt hier echt den Vogel ab.

Hat man sich dann erst einmal durch die Anleitung gekämpft und überrissen was zu tun ist, findet an und für sich ein klassisches Arbeitereinsetzspiel mit einem relativ neuartigen Mechanismus. Es gibt zwar in jeder Runde einen Startspieler, darf dieser seine Aktionen nicht zuerst ausführen. Auf dem Spielfeld finden sich Holzsteine im Wert von 1-20. Der Startspieler darf sich nun zuerst einen davon aussetzen und zusammen mit einem von seinen vier Spielsteinen in einen Bereich des Spielbrettes suchen. Die Zahl die er wählt entscheidet wann diese Aktion ausgeführt wird. Nimmt man die 1 wird die Aktion zuerst ausgeführt, nimmt man die 20, ist man garantiert der letzte. Warum sollte man nun nicht jedesmal als Startspieler die 1 nehmen? Niedrige Aktionsnummer können recht teuer werden. Jede Runde wird nach dem Setzen der Aktionssteine ein zufälliger Wert ermittelt der zwischen 1 und 15 liegen kann.

In der jetzt folgenden Aktionsphase muss man nun eine Aktion die man nutzen möchte auch bezahlen, falls sie etwas kostet. Liegen die Kosten z.B. bei 15 und ich habe Aktion 1 gewählt, muss ich die Differenz dieser beiden Werte, als 14 Reales zahlen. Aktion 14 würde noch 1 Real kosten, die Aktionen 15-20 wären umsonst. Daher gilt es Abzuwägen wie früh man eine Aktion ausführen möchte. Wähle ich eine frühe Aktion kann es sein, dass ich sie günstig und umsonst machen kann, sie kann aber auch viel zu teuer sein, so dass ich auf die Aktion verzichten und mir stattdessen einen sehr geringen Geldbetrag nehmen muss.

Was für Aktionen sind nun möglich? Da wir Seefahrer sind dreht sich natürlich alles um Schiffe. In dem einen Bereich können Matrosen und Kapitäne erworben werden, in dem andere Bereich Schiffe gebaut, welche im Nächsten bereich zu Wasser und auf Fahrt geschickt werden können. Schließlich kann man noch eine Rollenkarte nehmen, die einem gewisse Boni bringt, oder statt dessen Geld, falls noch welches da ist.

Dabei muss man tatsächlich aufpassen, was man gerade mache. Wenn ich im Bereich in dem man die Schiffe losziehen kann einen Aktionsstein mit dem Wert 8 lege, der mich evtl. Geld kosten könnte, welches immer absolute Mangelware ist, und nehme später einen Aktionsstein mit einem höheren Wert und lege ihn in den Rekturiterungsbereich kann es passieren dass ich das Schiff gar nicht zu Wasser lassen kann, weil ich die dafür benötigten Matrosen erst später bekomme.

Fazit
Diese Kritik ist eigentlich keine wirkliche Rezension. Ich hatte selten so wenig Spass bei einem Spiel, wie bei meiner ersten Partie Vasco da Gama. Ich denke, dass dieses Spiel durchaus unterhaltsamer ist, wenn man mit den Mechanismen vertraut ist und auch vorne um den Sieg mitspielt. Wobei ich das Spiel sicher nicht schlecht finde, weil ich verloren habe, ich finde auch spiele großartig, bei denen ich laufend verliere, einfach weil sie rundum gelungen sind. Wer bei Vasco da Gama allerdings einmal mit ein wenig Abstand hinten liegt, hat weniig Chance, dies wieder aufzuholen. Für mich ist das Spiel ein ziemlicher Flopp. Das vor zwei Tagen zum erste Mal gespielte Le Havre z.B. zeigt wie es richtig geht. Hochkomplexes Spiel mit sehr einfachen Mechanismen bei dem man auch wirklich planen kann.
Für Freunde hochkomplexer Eurogames ist Vasco da Gama sicher ein gefundenes Fressen, wenn man die Zeit investieren mag, das Spiel wirklich kennenzulernen. Ich mag spiele wie Puerto Rico, Le Havre, Agricola, Loyang, Age of Steam, etc. Vasco da Gama mag ich nicht.
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ode.
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Also, diese Meinung über ein Spiel nach einer Partie zu haben finde ich völlig okay. Ich hatte eine noch viel schlechtere Meinung über VdG, als ich es letztes Jahr beim Spieletreff in Willingen gespielt hab (hab es gut erklärt bekommen, die Regel erst nachher gelesen - finde du übertreibst ein wenig... aber das Fragen ungeklärt bleiben ist sicherlich so...). Am nächsten Tag wurde ich von meiner, nun anders zusammengesetzten, Spielergruppe zu einer weiteren Partie genötigt (da ich das Spiel als einziger kannte, oblag es mir es zu erklären - die Regel war keine sonderlich gute Hilfe dabei). Danach hat sich meine Meinung schon ein wenig geändert. Ich wagte eine dritte Partie und es war um mich geschehen!!!

Wirklich: Gib dem Spiel einfach noch eine Chance! Vielleicht funkt es ja!

Übrigens: Ich finde das Spiel wirklich gut, aber nicht so absolut-mega-hammer-genial wie es bei vielen anderen den Anschein hat. Ist ist von den guten Spielen ein sehr Gutes! An Klassiker wie Caylus, PR, Agricola (ja, jetzt schon...) kommt es aber nicht ganz ran...

LG...ode.

BTW: Du schreibst überhaut nicht, was dir genau an dem Spiel nun nicht gefällt. Du scheinst es einfach nur nicht zu mögen. Wenn du konkreter wirst, kann ich dir vielleicht sagen, das es wirklich so ist, oder du dich irrst...
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Frank Strauss
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toerck wrote:
... einer davon Mitarbeiter in einem Gesellschaftsspielfachgeschäft, ein anderer ein Mitarbeiter in diesen Laden
Was nun nicht unbedingt was heißen muß wie sicher viele bestätigen können whistle
toerck wrote:
und wir haben dennoch ca. 1 1/2 Stunden für die Anleitung gebraucht
Das ist bei einem etwas komplexeren Spiel beim ersten mal noch völlig im Rahmen, ausgehend von den Spielen die Du so besitzt ist es aber sicher eines der Spiele die Euch etwas mehr abverlangt haben als die meisten anderen. Bei uns dauerte die Erklärung nachdem ich die Regeln studiert hatte, ca. 20 Minuten und es lief alles sehr flüssig. Da gibt es eben Unterschiede von Spieler zu Spieler.
toerck wrote:
An manchen Stellen wie z.B. der Platzierung des Handelsschiffes widersprechen sich der Regeltext und das direkt nebenstehende Beispiel eindeutig.
Ich hatte die Ehre die Regel zu übersetzen ( von englisch in deutsch ) und der einzige Fehler ist das ich aus Calicut Kalkutta gemacht habe. Ich nehme an Du beziehst Dich auf folgende Stelle: Wenn er sich entscheidet es sofort auszusenden,
nimmt er sich das oberste, aufgedeckte Handelsschiff vom Stapel im Charakterbereich und legt es auf ein Schiffsfeld mit einem entsprechenden Wert, in einem beliebigen Hafen.
Das Bild zeigt das Schiff mit dem Wert 7 auf einem Feld mit dem Wert 4, aber der Text geht ja noch weiter: Es kann auf ein leeres Schiffsfeld gelegt werden, dessen Wert gleich hoch oder niedriger ist, als das Navigationslimit des Handelsschiffs. Damit stimmt das Beispiel mit dem Text überein.
toerck wrote:
Allein auf Grund dieser wirklich grauenhaften Anleitung muss das Spiel schon deutlich abgewertet werden. Klar, komplexe Spiele haben komplexe Anleitungen und man muss sich ein wenig mit ihnen auseinander setzen. aber Vasco da Gama schießt hier echt den Vogel ab.
Ich kann jetzt nicht wirklich viel für die Struktur der Anleitung da ich sie nur übersetzt habe und an der Struktur nichts ändern konnte, aber sooooooo schlecht ist sie nun wirklich nicht.
toerck wrote:

Hat man sich dann erst einmal durch die Anleitung gekämpft und überrissen was zu tun ist, findet an und für sich ein klassisches Arbeitereinsetzspiel mit einem relativ neuartigen Mechanismus.

Dieser Mechanismus war es wohl auch hauptsächlich der diesem Spiel zu seiner Popularität verholfen hat, natürlich hat auch dieses Spiel nicht das Rad neu erfunden, deswegen verstehe ich z.B. auch nicht den Hype um Reiner Knizia und co.
toerck wrote:
Es gibt zwar in jeder Runde einen Startspieler, darf dieser seine Aktionen nicht zuerst ausführen. Auf dem Spielfeld finden sich Holzsteine im Wert von 1-20. Der Startspieler darf sich nun zuerst einen davon aussetzen und zusammen mit einem von seinen vier Spielsteinen in einen Bereich des Spielbrettes suchen. Die Zahl die er wählt entscheidet wann diese Aktion ausgeführt wird. Nimmt man die 1 wird die Aktion zuerst ausgeführt, nimmt man die 20, ist man garantiert der letzte. Warum sollte man nun nicht jedesmal als Startspieler die 1 nehmen? Niedrige Aktionsnummer können recht teuer werden. Jede Runde wird nach dem Setzen der Aktionssteine ein zufälliger Wert ermittelt der zwischen 1 und 15 liegen kann.

In der jetzt folgenden Aktionsphase muss man nun eine Aktion die man nutzen möchte auch bezahlen, falls sie etwas kostet. Liegen die Kosten z.B. bei 15 und ich habe Aktion 1 gewählt, muss ich die Differenz dieser beiden Werte, als 14 Reales zahlen. Aktion 14 würde noch 1 Real kosten, die Aktionen 15-20 wären umsonst. Daher gilt es Abzuwägen wie früh man eine Aktion ausführen möchte. Wähle ich eine frühe Aktion kann es sein, dass ich sie günstig und umsonst machen kann, sie kann aber auch viel zu teuer sein, so dass ich auf die Aktion verzichten und mir stattdessen einen sehr geringen Geldbetrag nehmen muss.

Klingt doch gut und hat auch vielen gefallen ( Außer vielleicht Tom Vasel ) aber das ist natürlich Geschmackssache, wie eigentlich bei jedem Spiel, niemand wird alles mögen.
toerck wrote:

Was für Aktionen sind nun möglich? Da wir Seefahrer sind dreht sich natürlich alles um Schiffe. In dem einen Bereich können Matrosen und Kapitäne erworben werden, in dem andere Bereich Schiffe gebaut, welche im Nächsten bereich zu Wasser und auf Fahrt geschickt werden können. Schließlich kann man noch eine Rollenkarte nehmen, die einem gewisse Boni bringt, oder statt dessen Geld, falls noch welches da ist.

Dabei muss man tatsächlich aufpassen, was man gerade mache. Wenn ich im Bereich in dem man die Schiffe losziehen kann einen Aktionsstein mit dem Wert 8 lege, der mich evtl. Geld kosten könnte, welches immer absolute Mangelware ist, und nehme später einen Aktionsstein mit einem höheren Wert und lege ihn in den Rekturiterungsbereich kann es passieren dass ich das Schiff gar nicht zu Wasser lassen kann, weil ich die dafür benötigten Matrosen erst später bekomme.

Das ist der Reiz an der Sache, auf die richtige Planung kommt es an.
toerck wrote:

Fazit
Diese Kritik ist eigentlich keine wirkliche Rezension. Ich hatte selten so wenig Spass bei einem Spiel, wie bei meiner ersten Partie Vasco da Gama. Ich denke, dass dieses Spiel durchaus unterhaltsamer ist, wenn man mit den Mechanismen vertraut ist und auch vorne um den Sieg mitspielt.

Da hast Du sicher recht, aber das geht den meisten bei vielen Spielen so, zumindest wenn es sich um die etwas komplexeren Vertreter handelt.
toerck wrote:
Wobei ich das Spiel sicher nicht schlecht finde, weil ich verloren habe, ich finde auch spiele großartig, bei denen ich laufend verliere, einfach weil sie rundum gelungen sind. Wer bei Vasco da Gama allerdings einmal mit ein wenig Abstand hinten liegt, hat weniig Chance, dies wieder aufzuholen. Für mich ist das Spiel ein ziemlicher Flopp. Das vor zwei Tagen zum erste Mal gespielte Le Havre z.B. zeigt wie es richtig geht. Hochkomplexes Spiel mit sehr einfachen Mechanismen bei dem man auch wirklich planen kann.
Für Freunde hochkomplexer Eurogames ist Vasco da Gama sicher ein gefundenes Fressen, wenn man die Zeit investieren mag, das Spiel wirklich kennenzulernen. Ich mag spiele wie Puerto Rico, Le Havre, Agricola, Loyang, Age of Steam, etc. Vasco da Gama mag ich nicht.

Das ist Dein gutes Recht, aber gerade Puerto Rico z.B. krankt doch bei Vielspielern daran das schon die Sitzposition über Sieg und Niederlage entscheiden kann. Bei VdG kann man schonmal einem Spieler die Aktionen wegscnappen und es ist sicher nicht leicht aufzuholen wenn man hinten liegt, aber ich finde die Mechanismen nun auch nicht komplizierter als bei den von Dir genannten Spielen.

Wie
ode.
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schon geschrieben hat: gib VdG noch eine Chance, Du könntest es mögen. Und wenn nicht, auch gut, es gefällt Dir nicht und das ist ok so.
Vielleicht kannst Du ja in einem Trade was anderes dafür bekommen.
Nimm aber bloß nicht Return of the Heroes denn da bekommst Du ein wirklich mieses Regelwerk laugh

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Troy Keenan
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Das spiel ist der suckenhausen!
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Manuel Pasi
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Ka Ora Ka Ora
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Sehr gut Deine Meinug vertreten und nachvollziehbar aufgeschriebenthumbsup

Inhaltlich könnten wir zwar kaum weiter auseinanderliegen, da ich das Spiel sehr spannend und schön finde und auch Deinen absoluten Horror mit der Anleitung nicht teile (2mal durchlesen und ich war bereit das Siel zu erklären).

Bin allerdings der Meinung, dass Spielen Spass sein sollte und rate daher eher ab, VdG noch weiterzuverfolgen, wenns doch auch andere schöne Sachen gibt
Ich für meinen Part werde es aber immer wieder gerne hervornehmen.
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ode.
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PasiMax wrote:
Sehr gut Deine Meinug vertreten und nachvollziehbar aufgeschriebenthumbsup


Findest du? Ich finde den Beitrag auch gut, ich kann ihn nachvollziehen, weil ich nach meiner ersten Partie ähnlich dachte. Aber ich finde nicht, dass er die Gründe gegen dieses Spiel sonderlich anschaulich darstellt.

Regelschelte? Okay.
Vergleich mit anderen Spielen, die es nach seiner Meinung besser machen? Okay.

Aber was genau ihm am Spiel, am eigentlichen Spiel, nicht gefallen hat, außer,dass es ihm, aus welchem Grund auch immer, keinen Spaß gemacht hat, lese ich nirgends.

Mir hat nach der ersten Partie der Mechanismus mit den Zahlensteinen nicht gefallen, weil wir recht oft hoch für die Aktionen zahlen mussten oder gar Aktionen ausfallen lassen mussten. Ich fragte mich,was das soll? Bei insgesamt ca. 20 Aktionen pro Spieler pro Partie fand ich das super hart, dass man manchmal einfach passen muss um dann 1-2 Geld zu bekommen. Das lag auch daran, dass wir unerfahreren Spieler unglücklicherweise in einer 4er-Partie den Zahlenverwalterpöppel auf der 12 stehen hatten und nach der Einsetzphase dann noch auf die 15 stellen mussten! Das war gleich superteuer und hat auch dazu geführt, dass sofort Aktionssteine ungenutzt zurückgenommen werden mussten!

Nachfolgepartien zeigten dann, dass das Geldmanagement in dem Spiel so gut durchdacht und reizvoll ist, dass man das durchaus hinbekommt. Es ist einer der Reize des Spiels mit dem Geld klar zu kommen.

Mir war nach Partie 1 der zentrale Mechanismus um die Aktions- und Zahlensteine zuwider. Ich hab nicht verstanden, warum das so doll sein soll und es funmktionierte auch nicht sonderlich gut. Das wertete das ganze Spiel für mich ab. Später hab ich erkannt, dass es wirklich das Sahnestück des Spiels ist.

Man kann dem Spiel sicherlich eine schlecht strukturierte Regel, verzahnte Mechanismen, die recht abstrakt bleiben und viele komplizierte Detailregeln, die den Spielverlauf unrund erscheinen lassen vorwerfen. Und wenn man ein Spiel spielt und es nicht gleich "Klick" macht, und es einem gar total gegen den Strich geht, dann muss man das auch nicht wieder anpacken. Wie ich z.B. bei DER PALAST VON ESCHNAPUR. Das Spiel liegt mir einfach nicht, das brauch ich kein zweites Mal anpacken.

Aber ich finde auch, dass es in Essen 2010 wenig Spiele der Klasse von Vasco da Gama gab. Und wenn man sonst auf diese Art Spiel steht, dann sollte man ihm nochmal eine Chance geben. Denn ganz unbegründet ist es nicht, dass das Spiel so abgefeiert wird...
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Gunnar Johannsen
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...ich finde deine Kritik nach einer einmaligen "Kennenlern"-Partie eines eher komplexeren Spiels schon sehr überhastet.
Nach einer Partie VdG habe ich jedenfalls zunächst mal herausgefunden worauf es überhaupt bei dem Spiel ankommt und wie die Aktionen zusammen funktionieren und wie man Aktionen aufeinander abstimmen sollte.

Es bedarf schon einiger Partien, um die Mechanismen des Spiels wirklich zu beherrschen und selbst dann birgt der Glücksmonent des Spiels, der in der etwas glücksabhängigen Positionierung des Auktionsmarkers liegt noch unkalkulierbare Risiken. Aber genau das Quäntchen Glück mag ich persönlich auch...

@Frank: Ich finde deine Übersetzung übrigens echt klasse! Vor allem, dass sie schon lange verfügbar war, bevor die deutsche Version erschienen ist! thumbsup

Also Tyler, gib dem Spiel, wie Ode bereits sagte, noch eine Chance!



P.S.: ...aber dein Lob für Le Havre teile ich (finde die Mechanismen aber nicht unbedingt weniger Komplex als bei VdG)
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Adrian V.
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f-p-p-m wrote:
(...)Nimm aber bloß nicht Return of the Heroes denn da bekommst Du ein wirklich mieses Regelwerk laugh

Oder Midgard: Das Brettspiel aus der Feder des selben Autors; das Regelwerk treibt selbst den geübten Leser schier zur Verzweiflung.
 
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Frank Strauss
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ferox77 wrote:

@Frank: Ich finde deine Übersetzung übrigens echt klasse! Vor allem, dass sie schon lange verfügbar war, bevor die deutsche Version erschienen ist! thumbsup


Danke erstmal für das Lob, das die Regel schon so früh verfügbar war lag aber zumindest nicht in meiner Verantwortung sondern ist einzig und allein dem Verlag What's Your Game? zu verdanken in dessen Auftrag ich die Übersetzung anfertigte.

 
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Grzegorz Kobiela
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Die Rezi finde ich jetzt nicht besonders aussagekräftig. Du regst dich mehr über die Anleitung auf als detailliert darzulegen, was dir am Spiel wieso nicht gefällt. Außerdem scheinst du den Einsetzmechanismus entweder falsch gespielt oder nur falsch erklärt zu haben.

Ich fand das Spiel nach einer Partie nicht schlecht, aber auch nicht sonderlich gut. Ich halte es auch nicht für sonderlich thematisch. Abwechslungsreich ist es auch nicht sonderlich. Jede Runde macht man exakt dieselben langweiligen Dinge und es entwickelt sich gar nichts - außer vielleicht mein Siegpunktekonto. Langweiliger geht es kaum. Den Einsetzmechanismus empfand ich allerdings äußerst spannend und finde, er tut dem Spiel gut. Nur der Rest war irgendwie belanglos.

Die Regel gelesen habe ich nicht, das Spiel wurde mir nur erklärt (ich hoffe, richtig, aber es stimmte irgendwie alles).

Als Highlight empfinde ich VdG daher absolut nicht und hoffe, es gewinnt nicht den DSP. Allerdings sehe ich keine gute Alternative. Irgendwie fand ich den letzten Spielejahrgang generell nicht so berauschend.
 
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hey @ all
schön mal so viel feedback zu einem review zu bekommen wobei es ja wie man liest auch weniger ein vollständiges review darstellt, sondern eher einen ersteindruck.


in der tat haben wir es im endeffekt dann doch falsch gespielt und zwar haben wir den mechanismus mit den aktionssteinen falsch gespielt (erst die variable aufgedeckt und erst dann die zahl die den preis vorgibt).
dadurch wären sicher einige der punkte die mich gestört haben ausgeräumt worden.
allerdings kann ich mich meinem vorredner nur anschließen:
es passiert jede runde exakt das gleiche, das Spiel entwickelt oder verändert sich überhaupt nicht. wobei ich gar nicht so sehr weiß wieso das bei diesem spiel so stört, bei Puerto Rico ist es ja im Grunde genommen genau so. und wie hier schon gesagt wurde, ist bei PR die sitzreihenfolge viel entscheidender, dieses problem wird ja eigentlich durch den aktionssteinmechanismus aufgehoben.
aber trotzdem werde ich mit dem spiel nicht warm, werde es vermutlich nicht weiter spielen und bezweifle stark dass es in ein oder zwei jahren noch groß im gerede sein wird.
dennoch freue ich mich natürlich für alle, denen das spiel gefällt und die spass dran haben. glaubt mir, ich liebe spiele und ich hätte ebenfalls gerne gefallen daran gefunden. wer weiß, vlt. einen fernen tages, wenn irgendjemand mit VdG auf einem Spieleabend ankommt und es unbedingt spielen will ....
 
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Ich vermute mal stark, wir beide stören uns nicht an Puerto Rico, weil man bei Puerto Rico im Endeffekt was aufbaut. Bei Spielende kannst du auf dein Tableau blicken und sagen: Hier, das habe ich erreicht! Bei Vasco kannst du lediglich sagen: Hier, das sind meine Siegpunkte. Äußerst langweilig, wie ich finde. Außerdem passiert bei PR mehr - durch die Gebäude. Außerdem habe ich es mit echten Waren zu tun und nicht mit farbigen Pöppeln.
 
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Ja, stimmt... Bei PR hat man echten Mais, Tabak, Kaffee... usw... Vielleicht im Salat, den man nebenbei isst, oder der Fluppe, die man danach raucht... Aber das kann man doch bei VdG auch haben!
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bayerbube wrote:
Ja, stimmt... Bei PR hat man echten Mais, Tabak, Kaffee... usw... Vielleicht im Salat, den man nebenbei isst, oder der Fluppe, die man danach raucht... Aber das kann man doch bei VdG auch haben!


Ich weiß, worauf du hinaus willst, aber du hast Unrecht: Bei PR habe ich Mais, denn als solcher wird der gelbe Holzzylinder bezeichnet. Bei Vasco habe ich zusammenhanglose bunte Pöppel. Ich kann sogar ein Schiff komplett ohne Mannschaft erhalten - sehr thematisch.
 
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Nö. Ich habe Recht. Das können wir gerne so weiter spielen. Denn bei VdG habe ich einen betenden Matrosen (gut für das Seelenheil und es wäre noch herauszufinden, ob Schiffe, die mit Priester-Matrosen fahren nicht unter einem göttlichen Schutz stehen und weiter kommen!), einen, der das Deck schrubbt und einen Koch mit an Bord. Es steht bloß nicht in der Regel, dass sie so heißen. Und ob du dir die Mühe machst, die richtige Mannschaft anzuheuern oder eine Agentur zu bezahlen, dass sie mir welche stellt... Im Grunde seh ich da nicht viel Unterschied, außer, dass ich kein Quartier bauen muss, um daraus Koch-Matrosen zu ernten.

Ich weiß natürlich auch, worauf du hinaus willst und am Ende haben wir beide Recht. Denn VdG hat ganz wenig Bezug zum Thema. Aber Puerto Rico ist auch ein ziemlich abstraktes Ding. Wenn, dann nimm (wie immer) Agricola als Vergleich, wo ich wirklich Getreide anpflanze und ernte und wo die Meeples auch wie Getreide aussehen...Wenn man sie dann hat...
 
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Auch wenn du den Pöppeln "Berufe" zuordnest, ist es immer noch recht willkürlich, warum ich beispielsweise irgendwelche 3 verschiedenen für ein Schiff brauch soll. Ich wette mit dir, dass ein Mönch und ein Koch kein Schiff in See bringen können - vermutlich hat sich daher auch niemand ob der Farben Gedanken gemacht. So oder so bleibt es willkürlich, unthematisch und letztendlich rein mechanisch. Wenn man krampfhaft darauf besteht, kann man jedes Spiel auf seine Mechanismen reduzieren und damit abstrakt machen, auch Agricola. Der Unterschied ist nur der, ob die mechanischen Abläufe auch thematisch in Einklang gebracht werden können und das eine das andere stützt oder nur pure Willkür ist. Und da trumpft PR weit mehr als Vasco. Gut, warum jetzt ein Bürgermeister dafür zuständig ist Sklavennachschub zu bringen, verstehe ich auch nicht zu 100%, aber es passt zum Thema, dass ich ein paar braune Männer für meine Plantagen und Gebäude brauche, die den Dreck für mich erledigen. Ups, sorry, natürlich handelt es sich dabei nur um Kolonisten.

Bei Vasco vermisse ich einfach irgend einen thematischen Anhaltspunkt. Das macht das Spiel belanglos für mich. Da ist Schach spannender - da passiert immerhin was.
 
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gefällt VdG,
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nicht.
Ich habe noch nie verstanden warum manchmal so heftig darüber diskutiert wird ob ein Spiel gut ist oder nicht.
Letztendlich kann man doch gar nicht erwarten das ein Spiel jedem gefällt und damit ist doch schon alles gesagt.
Ich mag Zug um Zug auch nicht, obwohl es Spiel des Jahres war und sicher vielen Leuten gefällt, gleiches gilt für Dominion....na und ?

Einer meiner Spieleabend Gefährten mochte Runewars auch nicht, dann werde ich es halt mit ihm nicht mehr spielen, dafür sind dann andere da.
Ich werde mich jedenfalls nicht auf einen Kreuzzug begeben um die Lehre des einzig wahren Spiels zu verbreiten, denn so etwas gibt es nicht.

Also Leute, lasst die Kirche im Dorf und jedem sein Lieblingsspiel und dann kehrt Frieden ein
 
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Frank, Du diskutierst doch selber mit. Also, ich lese Diskussion wie diese aufmerksam mit, weil ich es immer sehr interessant finde zu erfahren, was dem einen oder anderen an Spielen gefällt, und was nicht, sei es nun im Anschluss an einen Spieleabend, oder auf dieser Webseite. Dass über VdG hier in den letzten Tagen hier so viel geredet wurde, hat vermutlich nur damit zu tun, dass TV den Mob aufgescheucht und so das Spiel in den Fokus gerückt hat. Ansonsten ist doch alles im Rahmen. Oder?
 
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nicht.
Ich habe noch nie verstanden warum manchmal so heftig darüber diskutiert wird ob ein Spiel gut ist oder nicht.
Letztendlich kann man doch gar nicht erwarten das ein Spiel jedem gefällt und damit ist doch schon alles gesagt.
Ich mag Zug um Zug auch nicht, obwohl es Spiel des Jahres war und sicher vielen Leuten gefällt, gleiches gilt für Dominion....na und ?

Einer meiner Spieleabend Gefährten mochte Runewars auch nicht, dann werde ich es halt mit ihm nicht mehr spielen, dafür sind dann andere da.
Ich werde mich jedenfalls nicht auf einen Kreuzzug begeben um die Lehre des einzig wahren Spiels zu verbreiten, denn so etwas gibt es nicht.

Also Leute, lasst die Kirche im Dorf und jedem sein Lieblingsspiel und dann kehrt Frieden ein


Es geht doch gar nicht mehr darum, ob die Spiele gut sind oder nicht. Und PR gefällt mir viel besser als VdG. Es geht mir nur darum, dass ich PR nicht thematischer finde als VdG, nur weil die Holzklötzchen in PR Namen haben... Aber ich finde auch, dass (sogar!!!) PR mehr Thema hat als VdG...

Trotzdem finde ich VdG nicht langweilig sondern sehr gut, weil mir die Mechanismen gefallen. Und SP krieg ich immer gerne, auch, wenn es mir beim Spielen gar nicht unbedingt darum geht. (Ihr wisst schon... Weg = Ziel und so weiter... blablablubb!)...

LG...ode.
 
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Frank, wir diskutieren gar nicht heftig. Ist doch klar, dass jeder seine Präferenzen hat. Ich habe halt versucht meine Sicht der Dinge nahezulegen, weshalb ich Puerto Rico bei weitem thematischer finde als VdG und weshalb letzteres langweilig ist. Ich habe nirgends gesagt, es sei ein schlechtes Spiel - ist es auch nicht. Mechanisch ist es interessant, aber vom Spielgefühl her einfach langweilig.
 
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Asche auf mein Haupt, da habe ich wohl etwas mehr hineininterpretiert als wirklich drin war.

Die Sache mit den "pasted on themes" hatten wir hier ja auch schon öfter und da gebe ich Euch schon recht, schließlich war das einer der Gründe für mich, warum ich für Agricola damals die Fimo Welle losgetreten habe, Holzklötzchen sind einfach keine Kühe, Schafe usw. da leidet das Thema schon drunter. Hätte es damals gleich die Animeeples usw. gegeben, dann wäre Fimo heute hier nicht so populär ( geliebt / gehasst wie jeder will ).

Viele meiner Spieleupgrades dienen hauptsächlich dazu das Thema / Spielgefühl zu unterstützen und ich freue mich über jedes Spiel bei dem dies nicht nötig ist.

Zuletzt hatte mich Runewars dahingehend etwas enttäuscht, da machen sie schon die Berge in 3D und die Städte sind doch bloss wieder Pappscheiben.
Etwas mehr Konsequenz im Design würde ich mir da schon wünschen.

Das erstmal für heute, mal sehen ob es hier noch weiter geht whistle
 
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Jau, deine Fimogeschichten sind schon echt Hammer. Modellierte Figuren unterstützen das Thema eines Spiels ungemein. So konnte ich damals zum Beispiel all die Puristen bei Siedler nicht verstehen, die gegen Plastikfiguren waren. Damit kommt doch erst Leben ins Spiel! Und Agricola spielt sich mit den Holzfigürchen nun schon anders als mit abstrakten Klötzen und Scheiben.

Um beim alten Nebenthema zu bleiben: Puerto Rico wäre um einiges schöner, wenn die Gebäude Abbildungen hätten wie in San Juan. Ich glaube die polnische Version ist so gebaut - das macht sicher gleich mehr Spaß. Irgendwo habe ich ja auch auf BGG jemand gesehen, der Fimorohstoffe für PR gebastelt hat. Ich wünschte ich wäre so begabt und hätte die Zeit für sowas!
 
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Frank Strauss
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Das hat mich bei Puerto Rico auch am meisten gestört, irgendwo habe ich die Marker aber auch mal mit Abbildungen gesehen.

Auch bei Betayal at House on the Hill gibt es ja nur Namen auf den Marken für die Monster, eine "sehr stimmungsvolle" Lösung shake

Abgesehen davon, das ich SvC nie viel abgewinnen konnte, fand ich auch die Version mit dem Plastik schöner, das Auge spielt halt mit.
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ode.
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Ich muss ehrlich sagen, dass PR kaum noch Thema für mich hat. Daher fehlen mir die Abbildungen auf den Gebäuden auch nicht. Trotzdem finde ich das bei San Juan sehr hübsch. Und ich würd mich sicherlich nicht beschweren, wenn es irgendwann mal eine PR-Version geben würde, die ein wenig mehr das Thema rausarbeitet und etwas zeitgemäßer ist. Denn ich finde neuere Spiele haben da etwas mehr zu bieten. Ob es Agricola, Loyang oder die ganzen Spiele von Eggert, die superschönes Spielmaterial verwenden (man denke nur an Hamburgum!) ist. Bei PR ist es meiner Ansicht nach auch der Mechanismus, der so stark den Spielfluß bestimmt und wo wenig thematisches Spielgefühl über kommt.

Ich habe das letzte Mal PR in Willingen im November 09 gespielt. Eine 5er-Runde, alles alte PR-Hasen (und Häsinnen). Das machte nur Klatsch, klatsch, klatsch... Da wurde nur selten noch lange nachgedacht, das Spiel sitzt einfach. Man weiß, was in welcher Situation zu tun ist, was nötig ist, was gemacht werden muss. Bei mir geht das aus dem Bauch, andere haben da tatsächlich nen Masterplan im Hinterkopf. Daher empfinde ich das so, dass bei PR die Mechansimen das Thema nach hinten rücken.

Aber diese Mechanismen!!! Immer noch ein Hammerspiel!!!

LG...ode.

P.S. DSvC hab ich in meinem Leben erst einmal gespielt. Und ich vermisse nichts...
 
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Grzegorz Kobiela
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Irgendwann spielt man jedes Spiel runter, wenn man es in und auswendig kennt. Da rückt dann bei allen Spielen zwangsläufig das Thema in den Hintergrund. Le Havre und Dominion spiele ich auch nur noch runter. Dennoch hat Le Havre immer noch viel Thema (ich achte bloß aus Gewohnheit nicht mehr drauf). Aber sowas wie Vasco, das gleich ohne irgend einen Ankerpunkt (Thema) startet... ich weiß nicht.

BTW, Dominion hat auch kein Thema. Wer anderes behauptet ist ein Lügner. Aber es ist ein Kartenspiel, da ist das OK.
 
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