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Helvetia» Forums » Reviews

Subject: [German] Helvetia - Eine ausführliche, bebilderte Übersicht rss

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Tyler Durden
Germany
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Helvetia ist der Name des neuesten Spiels von Matthias Cramer, welches zur Spiel 2011 in Essen erscheint. Jeder Spieler vewaltet dabei ein abgelegenes Schweizer Bergdorf kurz nach der napoelonischen Besatzung. Anders als aus anderen Spielen dieser Art gewohnt verwaltet nicht einfach nur jeder Spieler sein eigenes Dorf sondern kann man den Dörfern und somit den anderen Spieler interagieren in dem er seine Dorfbewohner in die fremden Dörfer verheiratet und somit auch Aktionen in diesen Dörfern ausführen kann. Gemäß der Schweizer Tradition wird das Spiel gegen den Uhrzeigersinn gespielt. Wie in Spielen dieser Art sammelt man Siegpunkte, wer zuerst 20 hat gewinnt. Dabei schafft es Helvetia Produktionsketten wie man sie z.B. aus dem Siedler-PC-Spiel kennt in einem Brettspiel umzusetzen, ohne das dies viel Verwaltungsaufwand erfordert.
Matthias Cramer ist bisher unter anderem für Glen More und Lancaster bekannt. Während ich Lancaster noch nicht gespielt habe, ist Glen More ein sehr feines, kleines, nicht allzu teurers Strategiespiel, das das Herz eines jeden Eurogamers höher schlagen lässt. Da Lancaster für das Kennerspiel des Jahres nominiert war und auch beim Deutschen Spielepreis nicht schlecht abgeschnitten hat, dürfte es sich ebenfalls um ein sehr gutes Spiel handeln, so das man durchaus mit hohen Erwartungen an sein neuestes Werk Helvetia gehen kann.

In diesem Review werde ich sehr detailliert auf die Komponenten und Abläufe eingehen. Bilder sollen einen besseren Eindruck vermitteln und dem Leser die Möglichkeit geben herauszufinden ob das Spiel etwas für sie ist, wobei ich versuche im allgemeinen Teil meine eigene Meinung im Hintergrund zu halten, auch wenn dies natürlich nie komplett möglich ist. Im Meinungsteil gibt es dann schließlich meine persönlichen Gedanken zu dem Spiel. Leser von Boardgamegeek werden den Stil dieses Reviews natürlich sofort wiedererkennen. Ender Wiggins verfasst dort seine “Comprehensive Pictorial Overviews” nach diesem Muster. Seine Reviews sind genial und werden oftmals noch durch Artikel ergänzt in denen er ausführlich einen kompletten Spielzug durchspielt oder in zusätzlichen Artikeln besondere Problemstellungen detailliert bespricht. Da meinen Reviews bisher immer ein wenig Struktur und Übersicht gefehlt hat, habe ich mich an den hervorragenden Reviews von Ender orientiert und versucht einmal selbst solch ein Review zu erstellen. Die sind natürlich von der detailverliebtheit nicht mit Enders eigenen Reviews zu vergleichen. In so einem Review steckt unglaublich viel Zeit, daher meine große Bewunderung für Ender für seine zahlreichen, detaillierten Reviews. Sollte ich bei diesem Stil bleiben werde ich natürlich keine Spiele in dieser Art rezensieren die bereits von Ender rezensiert wurden. Höchsten vlt. auf deutsch, da kommt bisher nur der Brettspielreport in die Nähe dieser Qualitativ hochwertigen Reviews.

Doch genug persönliches, kommen wir zum Spiel selbst und schauen uns zunächst die Komponenten an:

Komponenten

Spielschachtel



Das Design der Spieleschachtel ist sehr schlicht gehalten. Man sieht die Sillouette eines Berges als Hintergrund der Schweizer Flagge. Damit weiß auf jeden Fall jeder sofort, welches Thema das Spiel hat: Ein Schweizer Bergdorf. Der Untertitel “Dörfer bauen – Paare trauen” beschreibt die grundlegenden Mechanismen des Spiels



Die Rückseite der Spielschachtel zeigt ganz klassisch einen typischen Spielaufbau. Dieser sieht dabei wie bei vielen Eurogames zunächst sehr abstrakt aus. In der kosmostypischen Infobox erfahren wir noch für wen das Spiel geeignet ist. 2-4 Spieler ab 12 Jahren, Dauer ca. 60-90 Minuten, mehr für Strategen als für Glückspilze, außerdem sowohl für Schweizer als auch für Nicht-Schweizer absolut geeignet.



Das Inlay macht nicht den Eindruck als wäre es speziell für dieses Spiel hergestellt worden. Da diese Inlays den Preis eines Spiels immer sehr in die Höhe treiben wurde vermutlich ein bereits vorhandenes Inlay aus einem anderen Spiel verwendet. Man kann alle Bestandtteile des Spiels in diesem Inlay unterbringen und wenn der Deckel geschlossen ist fällt auch nichts durcheinander, wobei man unbedingt für die zahlreichen Spielfiguren die mitgelieferten Zipbeutel verwenden sollte.


Spielmaterial

Hier eine Übersicht der Materialien die man findet nachdem man die Schachtel öffnet:

- 1 Spielpan
- 1 Aufkleberbogen mit 72 Aufklebern “Kinder” (davon 8 als Ersatz)
- 54 quadratische Gebäudeplättchen
- 24 Münzen (je 6 in 4 Farben)
- 68 Liefersteine (Würfel, je 17 in 4 Farben)
- 6 quadratische Sonderplättchen
- 5 quadratische Personenplättchen
- 5 rechteckige Plättchen “Dorfmitte”
- 1 Startspielerplättchen (mit der schweizer Nationalflagge)
- 64 Spielfiguren Dorfbewohner (je 16 in 4 Farben, zur Hälfte männlich, zur Hälfte weiblich)


Spielregel
Die Spielregeln sind acht Seiten lang. Davon beschäftigen sich 1 1/2 Seiten mit dem Spielaufbau, ca. 4 Seiten mit dem Rundenablauf und die letzten 2 1/2 Seiten sind Anhang. In diesem werden Gebäude näher erläutert, außerdem wird noch einmal eine Übersicht gegeben was man mit den Dorfbewohnern genau machen kann bzw. was nicht. Vor allem wird erklärt wo sie wie genutzt werden können. Außerdem findet sich noch die zwei Spielerregel im Anhang.
Die Regeln sind sehr klar und deutlich beschrieben. Es gibt viele Bilder und vor allem viele Beispiele, die die einzelnen Möglichkeiten erklären. Möchte man etwas Nachschlagen kann man es sehr schnell wiederfinden und es bleiben keine Fragen offen.



Spielbrett
Der Hauptspielplan ist sehr übersichtlich und aufgeräumt. Er zeigt eine außenliegende Siegpunktleiste von 0 – 25- Darüber hinaus gibt es ein Feld “Schule”, fünf Felder für die Personen die man im Spiel nutzen kann, und außerdem zeigt es die verschiedenen Produktionskreisläufe. Im Spielverlauf kann man die entsprechenden Waren liefern und dies hier markieren und dadurch Siegpunkte erlangen. Das Spielbrett ist als relativ übersichtlich und dient nur um die Siegpunkte festzuhalten bzw. um zu zeigen wer welche Personen wie oft in einer Runde aktiviert hat. Der Spielplan ist viereckig und so groß wie die Schachtel, muss daher nicht gefaltet werden.


Dorfbewohner
Jeder Spieler erhält 16 Dorfbewohner in seiner Farbe. Davon sind 8 männlich und 8 weiblich. Vor dem ersten Spiel muss man unter jede Spielfigur einen Aufkleber kleben. Die Spielfiguren können drei verschiedene Zustände haben die sich durch die Position ausdrücken: Wach = Figur steht normal. Schlafend = Figur liegt flach auf dem Spielbrett. Kind = Figur liegt auf der Seite so das man den Aufkleber “Kind” sieht.


Münzen
Diese runden Holzplättchen zeigen an wieviele Aktionen ein Spieler noch zur Verfügung hat. Man kann wenn man eine Aktion ausführt so viele davon benutzen wie man möchte bzw. nutzen kann. Daher zeigen sie auch das Ende einer Runde an, sobald nur noch ein Spieler Münzen hat ist die Runde vorbei und dieser Spieler wird Startspieler.


Startspielerplättchen
Die Schweizer Nationalflagge zeigt an, welcher Spieler eine Runde beginnt. Außerdem ist ihr Besitz einen Siegpunkt wert. Gemäß der schweizer Tradition spielt man das Spiel nicht im Uhrzeigersinn sondern dagegen, wobei es natürlich jeder Spielerunde freigestellt ist ob sie diese Tradition befolgt oder nicht.


Personenplättchen
Zu Spielbeginn liegen dieser Personenplättchen auf dem entsprechenden Feld auf dem Hauptspielplan. Immer wenn ein Feld genutzt wurde erhält derjenige Spieler der die meisten Münzen in einer Runde hier abgelegt hat das entsprechende Plättchen. Daher liegen sie nur einmal zu Spielbeginn auf dem Hauptspielplan, danach sind sie im Besitz eines Spielers und wechseln zwischen den Spielern hin und her. Jedes von ihnen ist einen Siegpunkt wert. Außerdem ermöglichen sie dem Besitzer des Personenplättchens die entsprechende Funktion einmal mehr zu nutzen, wenn er sie nutzt. Danach wird das Plättchen bis zum Ende der Runde umgedreht und kann nicht mehr benutzt werden.


Liefersteine
Jeder Spieler erhält 17 Stück. Jede Ware kann einmal pro Spiel in die nächste Stadt geliefert und gibt dann Siegpunkte. Um anzuzeigen das man in diesem Spiel eine Ware bereits geliefert hat und nicht wieder liedern darf platziert man einen dieser Liefersteine auf dem entsprechenden Platz auf dem Hauptspielplan.


Quadratische Güterplättchen
Dieser Güterplättchen werden auf dem Hauptspielplan. Sie sind zwischen 1 und 2 Siegpunkten Wert. Immer wenn ein Spieler als erster ein Gut liefert, auf welchem ein solches Güterplättchen ist erhält er es und behält es bis zum Spielende.


Quadratische Sonderplättchen
Es gibt zwei verschiedene Arten von Sonderplättchen:
a) Dorfumbauungsplättchen
Der erste Spieler der seine Dorfmitte komplett umbaut hat, erhält das Plättchen mit 4 Siegpunkten, der zweite Spieler erhält das Plättchen mit zwei Siegpunkten. Die Dorfmitte ist komplett umbaut wenn sie an jeder freien Seite ein Gebäude liegen hat.


b) Produktionskettenplättchen
Es gibt in dem Spiel verschiedene Produktionsketten die durch diese Plättchen angezeigt werden. Sobald ein Spieler zuerst jedes Gut einer solchen Produktionskette liefern konnte erhält er dieses Sonderplättchen welches Sondersiegpunkte gibt und ihm nicht mehr weggenommen werden kann.


Dorfplättchen
Es gibt fünf rechteckige Dorfplättchen, die so breit wie zwei Gebäudeplättchen sind. Diese sehen auf der Vorderseite bei allen Spielern absolut gleich aus und dienen im Spiel nur dazu ungenutze Figuren abzustellen und das eigene Dorf in Viertel einzuteilen. Dazu denkt man sich einfach ein Kreuz auf diesem Dorfplättchen und erhält somit vier Viertel in die das Dorf später unterteilt wird. Auf der Rückseite der Gebäudeplättchen sind Buchstaben. Spielt man eine vereinfachte Version geben diese Buchstaben an, wer welche Gebäude am Anfang erhält.


Gebäudeplättchen
Die Gebäude sind das eigentliche Herz des Spiels. Hier können waren produziert werden die für das Bauen von Gebäuden oder für die Lieferung von Gütern benötigt werden. Die Produktion erfolgt dabei Just in Time: Wird eine Ware benötigt produziert sie der Arbeiter in dem entsprechenden Gebäude und geht anschließend schlafen. Bevor man ein Gebäude erneut nutzen kann, muss das Viertel in dem Arbeiter liegt vom Nachtwächter geweckt werden. Die Kosten für die Gebäude stehen immer oben links. Es können bis zu drei Güter sein. Oben links in der Ecke steht immer das Gut, welches dieses Gebäude produzieren kann, wenn man einen wachen Arbeiter hier stehen hat. Dabei gibt es vier Unterschiedliche Gebäudearten:

a) Basisgebäude
Diese Gebäude liefern die Basisgüter Stein, Wasser, Ziegel, Stroh und Holz. Das Gut das sie produzieren ist durch ein Symbol in der rechten oberen Ecke angeziegt. In der normalen Version wählen die Spieler der Reihe nach je ein Gebäude bis jeder Spieler drei hat, so das drei Gebäude nicht mitspielen bei vier Spielern. Bei drei Spielern wird von jedem Gebäudetyp eines entfernt so das es immer “Mangelgüter” gibt, die entweder gar nicht vorhanden sind, oder nur einmal. Außerdem hat jedes Gebäude einen Buchstaben auf der Rückseite. Spielt man die Einstiegsversion erhält einfach jeder Spieler die Gebäude die dem Buchstaben auf der Rückseite seiner Dorfmitte entsprechen.


b) 1er Gebäude
11 Gebäude tragen eine 1 auf der Rückseite. Diese werden im Spielverlauf zuerst aufgedeckt, immer fünf neue pro Runde. Die 1er Gebäude enthalten dabei dreimal Ziege, dreimal Erz, dreimal Vieh, sowie zwei Tauschgebäude. Die Gebäude mit dem Ziegen und dem Kuh Symbol führen das Prinzip der Produktionsketten erstmalig ein. Möchte man einen Arbeiter auf diesem Gebäude erschöpfen, um eine Kuh zu produzieren muss man voher mit einem anderen Arbeiter Stroh produzieren – und zwar im gleichen Vorgang. Kann man kein Heu produzieren wenn man die Kuh produzieren will, kann man die Kuh nicht produzieren.


c) 2er-Gebäude
2er Gebäude die Güter produzieren haben immer eine Vorbedingung, sprich auch hier müssen vorher im gleichen Zug, sogar mit der gleichen Aktion die vorangestellten Güter produziert werden. Beispielsweise muss ich Wasser produzieren können, um Bier zu produzieren. Außerdem gibt es nun auch erstmalig Siegpunktgebäude. Diese erfüllen keinen weiteren Zweck außer dem Spieler permanent drei Siegpunkte zu geben. Siegpunktgebäude müssen nicht mit Arbeitern besetzt werden, sie sind permanent aktiv.


d) 3er-Gebäude
Hier kommen keine großartigen Neuerungen hinzu. Es gibt wieder Siegpunktgebäude, Tauschgebäude und Produktionsgebäude. Die Produktionsketten werden jetzt länger, da auch hier die Güter wieder Vorbedingungen haben, sprich man muss drei Gebäude benutzen um letztlich ein Gut zu erhalten.

Spielablauf

Spielablauf: Aufbau
Zunächst wird der Spielplan in der Tischmitte platziert. Anschließend werden die Gebäudeplättchen gemäß den Zahlen auf der Rückseite (123) in die ensprechenden Stapel sortiert. Die Gebäude mit der 1 auf der Rückseite werden nach Gebäudeart sortiert offen ausgelegt. Anschließend erhalten die Spieler ihre Startgebäude. Die fünf Personenplättchen und die 10 Güterplättchen werden auf die entsprechenden Felder auf dem Spielplan gelegt. Die 6 Sonderplättchen werden beiseite gelegt. Jeder Spieler erhält das komplette Spielmaterial in seiner Farbe, jeder stellt einen Lieferstein auf das Feld Null der Siegpunktleiste. Jeder Spieler erhält ein Plättchen Dorfmitte, welches er vor sich auslegt. Die drei Startgebäude platziert man so in dem Dorf, das sie ein Viertel bilden.
Anschließend nimmt jeder Spieler drei Paare seiner Spielfiguren . Das erste paar wird auf zwei beliebige eigene Gebäude verteilt. Vom zweiten paar wird eine Figur auf da freie Gebäude gestellt, die andere auf das Feld Schule auf dem Hauptspielplan. Eine Figur des letzten Paares wird in das Dorf des linken Nachbarn “verheiratet”/gestellt, natürlich muss auch hier das Geschlecht passen (Mann zu Frau bzw. Frau zu Mann). Der letzte Dorfbewohner wird schließlich in die Dorfmitte gestellt. Daraufhin legt man zwei Münzen in die Dorfmitte seiner beiden rechten Nachbarn. Damit sind die Spielvorbereitungen abgeschlossen.



Spielablauf: Rundenablauf
Jeder Spieler besitzt einen Satz von bis zu sechs Münzen. Mit diesen Münzen kann er wenn er am Zug ist eine der fünf Personen auf dem Hauptspielplan aktivieren. Je nachdem wie oft man die Aktion der Person nutzen möchte oder maximal nutzen kann legt man entsprechend viele Münzen auf das Feld der Person und führt die Aktionen dann so oft aus. Anschließend ist der nächste Spieler dran und nutzt seine Münzen für eine Aktion, dies kann auch dieselbe sein die der Spieler vor einem genutzt hat. Eine Runde ist zu Ende sobald nur noch ein Spieler Münzen hat. Das kann sogar dazu führen das ein Spieler ein einer Runde gar nicht an die Reihe kommt, auch wenn dies eher die Ausnahme ist. Dieser Spieler wird dann sofort zum Startspieler und bekommt den Startspielermarker, welcher einen Siegpunkt wert ist.


Güterproduktion
Zunächst muss man verstehen wie Güter produziert werden. Die meisten Gebäude zeigen oben rechts in der Ecke ein Gut. Wenn ich dieses Gut benötige um ein Gebäude zu bauen oder eine Ware zu liefern, dann muss auf dem Gebäude eine meiner Spielfiguren sein. Dabei ist es vollkommen egal in welchem Dorf das der Fall ist. Ich kann also auch Güter in fremden Dörfern produzieren und nutzen, solange ich dort eine meiner Spielfiguren stehen habe. Wenn man das Gut benötigt legt man einfach die entsprechende eigene Spielfigur hin, hat das Gut produziert und die Spielfigur ist erschöpft, kann also so lange sie liegt kein Gut mehr produzieren. Manche Güter haben eine Vorbedigung. Z.b. benötigt man für Bier Wasser. Also muss man eine Figur auf einem Gebäude haben das Wasser produzieren kann, diese hinlegen, und dann noch eine Figur auf einem Gebäude haben das Bier produzieren kann, und auch dies dann hinlegen. So kann es passieren das zur Produktion eines einziges Gutes bis zu drei Dorfbewohner erschöpft werden müssen.

Güterproduktion: Beispiel 1

In dem obigen Beispiel ist gelb der aktive Spieler. Er hat die Aktion Baumeister genutzt um das ganz linke Gebäude zu errichten. Die Kosten die er dafür zahlen muss stehen oben links auf dem Plättchen, in dem Fall also Ziegel und Stein. Er erschöpft die beiden Arbeit auf den Gebäuden die dieses Gut herstellen können, hat somit die Kosten bezahlt und kann das Geäbude in sein Dorf legen. Anschließend dürfte er sogar den freien Gelben Dorfbewohner auf das Gebäude stellen, womit er es im nächsten Zug schon nutzen kann. Steht ein freier Dorfbewohner in einem Dorf wenn ein Gebäude errichtet wird kann er dieses immer sofort besetzen.

Güterproduktion: Beispiel 2

In dem obigen Beispiel möchte der gelbe Spieler Gut C herstllen. Dazu muss er zu nächst den Arbeiter auf Gut A hinlegen, damit er dieses Gut dann auf Feld B benutzen kann, wo er ebenfalls den Arbeiter erschöpfen muss. Anschließend kann er das in B erstellte gut in C benutzen um das Gut herzustellen. Die Güter in A und B können für nichs anderes in diesem Zug mehr benutzt werden.

Die Personen im Einzelnen:


Der Baumeister :
Mit der Baumeisteraktion kann man ein Gebäude aus der Auslage nehmen und in seinem Dorf platzieren. Dazu muss man die angegebenen Kosten wie oben beschrieben bezahlen. Für jede Münze die man hier liegen hat, darf man ein Gebäude errichten, jedoch darf man jedes Gebäude nur einmal im eigenen Dorf haben. Die Gebäude werden so platziert das sie einen Ring um die Dorfmitte bilden. Sobald dieser Ring geschlossen ist, beginnt man einen zweiten, äußeren Ring. Die Lage der Gebäude ist dabei absolut unrelevant.

Darüber hinaus sind auf dem Baumeisterfeld die Grundgüter Stein, Holz und Ziegel abgebildet. Für eine Münze pro Gut kann man diese zum Errichten von Gebäuden nutzen, selbst wenn man auf andere Weise keinen Zugang zu ihnen hätte. Jedoch jedes Gut nur ein Mal pro Zug erworben werden, man kann also nicht zwei nicht vorhandene Ziegel mit dem Baumeister durch zusätzliche Münzen ersetzen sondern nur einen.


Der Fuhrmann:
Mit dem Fuhrmann werden die Waren aus dem Dorf in die nächste größere Stadt geliefert, welche durch das Hauptspielbrett repräsentiert wird. Man kann jede Ware pro Spiel genau einmal liefern. Liefert man eine Ware, legt man einen Holzwürfel auf das entsprechende Feld auf dem Hauptspielplan um anzuzeigen, das man das Gut bereits geliefert hat. Außerdem ist jeder Würfel hier permanent einen Siegpunkt wert. Pro Münze die man auf den Fuhrmann legt kann man genau ein Gut liefern. Wenn auf dem entsprechenden Feld eine Siegpunktmarke für das Gut liegt nimmt man sich diese und hat somit weitere permanente Siegpunkte. Um ein komplexes Gut liefern zu können muss man die Güter die vor ihm in der Produktionskette nicht geliefert haben. Man muss sie nur produzieren können um das komplexe Gut liefern zu können.


Der Nachtwächter:
Mit dem Nachtwächter weckt man alle Dorfbewohner eines Dorfviertels auf. Man kann sich dabei Aussuchen in welchem Dorf das Viertel liegt, also nicht nur im eigenen Dorf. Pro Münze auf dem Nachtwächter kann man ein Viertel Aufwecken.


Der Pfarrer:
Mit dem Pfarrer kann man seine eigenen ungebundenen Dorfbewohner in die Dörfer anderer Spieler verheiraten. Ein Dorfbewohner ist ungebunden wenn er in der Dorfmitte steht oder wenn er in der Schule ist. Pro Münze auf dem Pfarrer kann man eine eigene ungebundene Figur zu eine Figur des anderen Geschlechts in ein fremdes Dorf stellen. Dabei ist unbedingt zu beachten das nur Männer und Frauen in einem Gebäude stehen dürfen, homosexuelle Bindungen sind in der Schweiz zu dieser Zeit tabu. Liegt in dem Dorf in das man einheiratet eine Münze der eigenen Farbe (nur zu Spielbeginn möglich) erhält man diese nun in seinen eigenen Vorrat.


Die Hebamme:
Mit der Hebamme kommt Nachwuchs ins Spiel. Pro Münze auf der Hebamme kann ein paar im eigenen Dorf ein Kind bekommen. Dazu nimmt man sich eine seiner Spielfiguren und stellt sie mit der Kindseite nach oben in das entsprechenden Gebäude. Wichtig ist, das nur paare im eigenen Dorf ein Kind bekommen können. Man darf sich allerdings selber aussuchen ob man lieber einen männlichen oder weiblichen Nachfahren hätte. Pro Zug kann jedes paar nur ein Kind bekommen, kommt man in der selben Runde allerdings wieder an die Reihe kann ein paar weitere Kinder bekommen, wenn man erneut die Hebamme nutzt.

Rundenende:
Am Rundenende werden verschiedene admistrative Vorgänge absolviert.
Zuerst werden die Personenplättchen vergeben. Wie oben beschrieben erhält derjenige das Personenplättchen, der in dieser Runde am meisten Münzen auf dem entsprechenden Feld platziert hat, bei Unentschieden bleibt das Plättchen wo es ist. Anschließend nimmt man sich seine Münzen wieder. Hat man nun Dorfbewohner in der Schule stehen kommen diese ins Dorf, sprich sie werden auf die Dorfmitte gestellt und können Gebäude besetzen. Anschließend kommen die Kinder in die Schule. Anschließend werden die Siegpunkte angepasst und es werden fünf neue Gebäude aufgedeckt. Darauf hin beginnt der Startspieler mit der nächsten Runde


Spielablauf: Punktewertung
Die Punkte werde nicht gesammelt sondern sind immer eine Momentaufnahme. Gibt man z.B. ein Personenplättchen wieder ab verliert man einen Siegpunkt pro Personenplättchen, wird man Startspieler bekommt man einen zusätzlichen Punkt. Gibt man den Startspielermarker wieder ab, verliert man diesen Punkt wieder. Gebäude geben einem fixe Siegpunkte, dieser bleiben permanent. Auch gelieferte Waren oder erfüllte Produktionsketten geben Siegpunkte die nicht miteinander verrechnet werden. Somit muss nach jeder Runde neu gerechnet werden bzw. man muss die abgegebenen oder hinzugewonnen Siegpunkte ab- oder dazu rechnen



Spielablauf: Spielende
Das Spiel endet sofort, sobald ein oder mehr Spieler mehr als 20 Siegpunkte erlangt haben. Der Spieler mit den meisten Punkten siegt, bei Gleichstand zählen die wachen Dorfbewohner.


Das Spiel für zwei Spieler
Helvetia leidet unter einem leider weitverbreiteten Problem bei Spielen. Eigentlich ist es ideal für drei oder vier Spieler geeignet und auf Grund der Mechaniker her überhaupt nicht mit weniger Spielern spielbar. Da man immer mindestens zwei Dörfer andere Dörfer benötigt in die man seine eigenen Dorfbewohner verheiraten kann benötigt man zwingend drei Spieler. Viele Spieler spielen aber auch gerne zu zweit und eine Beschränkung der Spielerzahl auf mindestens drei würde viele potentielle Käufer abschrecken. Daher entwickelt man eine Version die es auhc zu zweit möglich macht, meistens mit Hilfe eines Dummy-Spielers. Zu dieser Variante gibt es unterschiedlichste Meinungen. Mir selbst behagt sie nicht wirklich. 7 Wonders ist auch ein Beispiel für ein Spiel das mindestens drei Spieler benötigt und in der Variante für zwei Spieler einen Dummy-Spieler einführt. Diese Varianten mögen funktionieren, und auch Helvetia ist mit dieser Variante hervorragend zu zweit Spielbar. Jedoch nimmt sie viel Dynamik und Interaktion aus dem Spiel und macht ein eher dynamisches Spiel deutlich taktischer als es in der optimalen Spielerbesetzung ist. Ich persönlich hätte es im Fall von Helvetia besser gefunden wenn es für drei – fünf Spieler ausgeschrieben wäre und man auf die Zweispielerdummyversion verzichtet hätte.

In der Variante für zwei wird eine dritte Dorfmitte als neutrales Dorf ausgelegt. Dieses neutrale Dorf erhält die übrigen vier Gebäudeplättchen so das von jedem Gebäudetyp zwei im Spiel sind. Diese Gebäude werden abwechselnd von den Spieler mit ingesamt zwei Paaren besetzt, die übrigen Dorfbewohner werden in der Dorfmitte platziert, außerdem wird eine neutrale Münze vor die Dorfmitte gelegt.Diese Münze kann pro Zug von einem Spieler genutzt werden um entweder den Pfarrer zu nutzen um einen neutralen Dorfbewohner in das eigene Dorf zu verheiraten. Alternativ kann man den Baumeister nutzen um ein Gebäude im neutralen Dorf zu errichtigen und dieses sofort mit einem neutralen Dorfbewohner zu besetzen. Dabei müssen für dieses Gebäude keine Kosten bezahlt werden. Darüberhinaus haben die neutralen Dorfbewohner keine Funktion, sie produzieren nicht, sie werden nie müde, bekommen keine Kinder, usw. Sollte beim Rundenende nur noch die neutrale Münze im Spiel sein, wechselt der Startspieler.



Meine Meinung zu dem Spiel
Helvetia ist ein klassisches Eurogame, natürlich auch wieder mit der klassischen außenliegenden Siegpunktleiste. Beim ersten Blick auf die Rückseite der Spielschachtel war ich noch ziemlich abgeschreckt, das ganze sieht ziemlich abstrakt aus. Aber das Zeugen von Nachwuchs, das Heiraten in fremde Dörfer und das Aufwecken von Dorfvierteln ist erfrischend, lediglich der Bau von Gebäuden und das Liefern von Gütern fühlen sich sehr, sehr klassisch euromäßig an. Obwohl ich persönlich in letzter Zeit kein großer Fan von Eurogames bin, weil es irgendwie wenig neues in dem Bereich gibt hat mir Helvetia sehr gut gefallen. Es zählt auf jeden Fall zu den Spielen, die ich in dem Spieleladen in dem ich häufiger bin durchaus Kunden empfehlen würde, die auf Strategiespiele in dieser Richtung stehen. Einige Kommentare zu Helvetia:

Mechanismen
Für ein Eurogame spielt sich Helvetia erstaunlich thematisch. Die Dorfbewohner bekommen Kinder, heiraten, gehen zur Schule, wenn man in fremde Dörfer eingeheiratet hat bringt einem dies Vorteile. Wenn man sich ein wenig in das Thema das Spiels hineindenkt kommt beim Spiel doch zumindest etwas Atmosphäre auf. Auch das Erschöpfen der Dorfbewohner nachdem sie eine Aktion gemacht haben wirkt zunächst recht thematisch, wenn man aber darüber nachdenkt müssten sie eigentlich automatisch nach einer Runde wieder aufwachen. Daher behält das Spiel dennoch einen abstrakten Grundcharakter den leider viele Eurogames haben. Aber das haben Spiele dieser Art bzw. Spiele allgemein ja oft an sich, vieles muss nun einmal abstrahiert werden um spielbar zu werden

Interaktion
Interaktion in diesem Spiel wird vor allem durch zwei Dinge ausgelöst
1.) Nutzen des Nachtwächters. Man weckt immer alle Bewohner in einem Stadtviertel. Das hat zur Folge das man meistens auch Dorfbewohner der Mitspieler weckt, wovon diese dann profitieren. Da kann es gerade mit mehreren Spielern passieren das ein Spieler den Nachtwächter lange Zeit nicht nutzen muss, weil andere Spieler immer seine Figuren mitgeweckt haben. In den meisten Fällen dürfte aber jeder Spieler den Nachtwächter gleichoft nutzen müssen
2. ) Heiraten. Sobald man ein neues Gebäude errichtet bietet man einem Mitspieler die Möglichkeit dieses Gebäude ebenfalls nutzen zu können, in dem in das Dorf einheiratet, ein passender ungebundener Dorfbewohner vorausgesetzt. Hier kann es wichtig sein darauf zu achten, welches Geschlecht der Dorfbewohner hat, mit dem ich ein Gebäude besetze, weil ich so evlt. einen Mitspieler zwei Runden davon abhalten kann dieses Gebäude mitbenutzen zu können, wenn er gerade keinen vom Geschlecht her passenden Dorfbewohner hat.
Die Interaktion in diesem Spiel führt somit in Fall 1) dazu das man in den meisten Fällen seinen Mitspielern gutes tut und hilft, in dem man ihre Bewohner aufweckt, während man in Fall 2) versuchen kann, Mitspieler gezielt von bestimmten Gütern abzuhalten.

Übersicht
Ein großes Problem ist die Übersichtlichkeit, gerade bei mehreren Spielern. So interessant das Konzept der in fremde Dörfer verheirateten Dorfbewohner auch ist, es ist gerade anfangs kompliziert den Überblick zu behalten, welche Güter man nun eigentlich überhaupt produzieren kann und welche nicht. Dann muss man noch im Blick haben ob man die betreffenden Güter überhaupt gerade herstellen kann um das Gebäude zu errichten oder ob die betreffenden Dorfbewohner gerade erschöpft sind. Darunter leidet der Spielfluß ein wenig, allerdings dürfte sich dieses Problem legen, wenn man Helvetia häufiger spielt.

Cleveres Bauen
Ein Tipp für Einsteiger: Achtet darauf das Gebäude einer Produktionskette bzw. Gebäude die Basisgüter liefern in einem Viertel liegen. Somit kann man mit nur einer Nachtwächteraktion eine gesamte Produktioskette wieder aktivieren. Nichts ist ärgerlicher als drei verschiedene Viertel aufwecken zu müssen, nur um ein Gut herstellen zu können.

Zielgruppe
Das Spiel ist definitiv kein Familienspiel, dazu ist es zu komplex und die Erklärung dauert zu lang. Auf der andere Seite ist es auch kein Hardcorestrategiespiel, da man im Grunde nur die fünf Aktionen kennen muss, die einem die Personen ermöglichen und auch hier sind die Möglichkeiten recht überschaubar, so das jeder Spieler ab der zweiten Partie von Anfang an eine gezielte Strategie verfolgen kann. Die Mechanismen dürften nach ein paar Runden des ersten Spiels sitzen. Damit ist dieses Spiel wunderbar für alle diejenigen geeignet die Strategiespiele ohne hohen Glücksanteil mögen. Es wird nicht gewürfelt, man hat in der Regel sein Glück selbst in der Hand und muss seine Aktionen und Dorfbewohner optimal nutzen

Spieldauer
Die Spieldauer von 60 bis 90 Minuten ist absolut realistisch sobald alle das Spiel kennen. Damit eignet sich Helvetia hervorragend für alle die gerne fordernde Aufbaustrategiespiele spielen, die nicht stundenlang gehen

Wiederspielbarkeit
Ich würde die Wiederspielbarkeit als normal einordnen. Durch das Interaktive Spielgeschehen verläuft jede Partie anders, obwohl man immer fast die gleiche Ausgangsbedingung vor sich hat. Das einzige was sich ändert von Spiel zu Spiel sind die Gebäude mit denen man anfängt, die Gebäude die jede Runde aufgedeckt werden und in den meisten Fällen wohl die Mitspieler.

Tischgeflüster
Das Spiel verleitet geradezu Sprüchen. Immerhin werden hier Kinder gezeugt, Paare verheiratet und Kinder aus der Schule heraus in fremde Dörfer verkauft. Homosexuelle könnten, wenn sie bei so etwas eigen sind, ein wenig pikiert sein, das gleichgeschlechtliche Bindungen nicht erlaubt sind, wahrscheinlich war damals aber auch das Adoptionsrecht noch nicht so weit.

Semi-Dynamische Siegpunktvergabe
Viele Siegpunkte sind fix, aber speziell die Siegpunkte für den Startspieler und für den Besitz eines Personenplättchens können oftmals über den Sieg entscheiden, so das man in der letzten Runde beim Planen seiner Aktionen auf jeden Fall darauf achten sollte, wohin am Rundenende die Plättchen wandern, damit man keine böse Überraschung erlebt. Da dieser Mechanismus nochmal eine zusätzliche Dynamik zwischen den Spieler erzeugt gefällt er mir sehr gut.



Die Meinung anderer zu Helvetia
Das Spiel zum aktuellen Zeitpunkt (September 2011) noch brandneu und in den meisten Geschäften noch überhaupt nicht zu erhalten ist, sind die Stimmen zu diesem Spiel noch sehr überschaubar, es gibt bisher genau eine auf Boardgamegeek.

“Helvetia is an excellent game. Every decision is important for your next turn. The system of marrieing into other villages is very interesting. The Rating of only 8 is because of a 3 player game in which a player built his village not attractive enough for the other players. With that he shoot himself out of the game in the third round and the rest of the game was boring for him. I don’t understand why Kosmos does’t decide to add a 5th player to Helvetia.”

Wenn im Laufe der Zeit mehr Stimmen zu diesem Spiel laut werden, werde ich diese Liste hier noch erweitern. Die Wertung von 8 und eine bisherige durchschnittliche Wertung von 7.32 sprechen für eine hohe Akzeptanz des Spiels



Empfehlung
Wer bis hierher gelesen hat, der weiß sicher schon ob das Spiel etwas für ihn ist oder nicht. Da manche aber auch alles überfliegen und direkt hierherspringen eine kurze Empfehlung:
Helevtia dürfte allen Freunden von Strategiespielen ohne hohen Glücksanteil gefallen. Wer gerne plant und baut und effizient Siegpunkte sammelt wird hier bestens bedient. Für den vollen Spielspass empfehle ich aber das vorhanden sein einer Spielerunde die aus wenigstens drei Personen besteht, das zweier Spiel funktioniert zwar, das Spiel gewinnt aber deutlich von mehr Spielern. Im bisherigen Spielejahrgang in der Kategorie: Strategie – Eurogame zählt Helvetia für mich zu den besseren Spielen, so dass ich jedem zu einer Probepartie raten möchte. Man sollte auf keinen Fall den Fehler machen und sich von dem Titel, der Aufmachung, dem Thema oder gar wie bei mir der Fall von der Schachtelrückseite abschrecken lassen.
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Nicolai Broen Thorning
Denmark
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Ganz großartige Arbeit.

Excellent review. I have only had time to read the 2 player section, which is slightly disappointing news to a player like me, but will look forward to reading the full review when I get home from work.

It takes a little while longer with my rusty German.
 
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Jörg Frauenhoffer
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Sehr schönes Review, vielen Dank dafür!
 
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Benjamin Schoenheiter
Germany
Heusenstamm
Hessen
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Also ich fand das review sehr sehr ausführlich, wobei ich auch gerne Kritik üben möchte. Die Beschreibung der Vorderseite, der Rückseite und anderen visuellen Kleinigkeiten hättest du dir sparen können. Jeder hat Augen im Kopf und die, die es nicht selbst sehen können, können es auch kaum lesen.

Auch bewertest du die Anleitung als hervorrangend geschrieben, und wunschlos glücklich machend. Ich finde die Anleitung ist ein kleiner Graus und damit stehe ich nicht alleine da. Vielen Fragen bleiben offen, die Begrifflichkeiten sind unklar und nicht einheitlich (Gebäudetypen/Sorten)

Aber wie gesagt. Ein sehr schön geschriebenes und mit viel Aufwand übersichtlich gestaltetes review. (die Bilder könnten aber ruhig kleiner sein)
 
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Manuel Pasi
Switzerland
Zürich
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Ka Mate Ka Mate
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Ka Ora Ka Ora
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mbmbmbmbmb
for some odd reason this is close to a must-have (even with the somewhat clunky sounding 2p variant)
 
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Tyler Durden
Germany
Goettingen
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mbmbmbmbmb
benji_online wrote:
Also ich fand das review sehr sehr ausführlich, wobei ich auch gerne Kritik üben möchte. Die Beschreibung der Vorderseite, der Rückseite und anderen visuellen Kleinigkeiten hättest du dir sparen können. Jeder hat Augen im Kopf und die, die es nicht selbst sehen können, können es auch kaum lesen.

Auch bewertest du die Anleitung als hervorrangend geschrieben, und wunschlos glücklich machend. Ich finde die Anleitung ist ein kleiner Graus und damit stehe ich nicht alleine da. Vielen Fragen bleiben offen, die Begrifflichkeiten sind unklar und nicht einheitlich (Gebäudetypen/Sorten)

Aber wie gesagt. Ein sehr schön geschriebenes und mit viel Aufwand übersichtlich gestaltetes review. (die Bilder könnten aber ruhig kleiner sein)
danke
jeder kann auch die regeln selbst lesen und trotzdem meckert keiner wenn man sie nochmal beschreibt und erläutert. zu einem kompletten review gehört halt alles. das mit den bildern muss ich nochmal herausfinden wie das genau geht, ich hab einfach die aus meinem blog verlinkt, da sind die deutlich kleiner.
die kritik bei der anleitung kann ich nicht verstehen. wir haben sie einmal gemeinsam durchgelesen, dann im ersten spiel von zeit zu zeit vereinzelt dinge nachgeschlagen die unklar geblieben sind und konnte auf alle fragen problemlos eine antwort finden. sehr schön ist z.b. die Übersicht am Ende nochmal was man wann wo mit welchem Dorfbewohner machen kann.

Alles in allem gibt es aber sicher noch viel Verbesserungsbedarf an so einer Rezension, es war meine erst wirklich ausführlich lange und strukturierte. Daher finde ich jede Anregung und Kritik toll
Aber gerne auch Diskussionen oder Fragen zum Spiel.
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Benjamin Schoenheiter
Germany
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Hessen
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Da hast du natürlich recht, wobei man ja nur mit einem "bild" der regel kaum weiter käme ;-) Aber wie gesagt, ich finde das war ein sehr schönes review, das vorallem in aufwand und umfang seinesgleichen sucht.
 
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Maarten D. de Jong
Netherlands
Zaandam
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Nettes Review, Dank dafür. Dieses Spiel steht auf meiner Liste von Probeversuchen während Spiels: ich möchte herausfinden wie es sich verhält zu Glen More. Ja, ich weiß, ist bloß kein Glen More, aber trotzdem erkenne ich viele Sachen mit denen ich mich schnell vertraut machen kann. Was mir leider nicht so gefällt ist die sehr aufwendige Grafik. Sie is schön gestaltet mit Airbrush, Schatten und sanften Blenden, aber für die Übersicht wäre es besser indem die Ressourcen und Aktionen einen besseren Kontrast aufwiesen... Hast Du das als problematisch erfahren?

Und dazu: sehe ich da recht dass die Plättchen alea-artig dünn sind?
 
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Benjamin Schoenheiter
Germany
Heusenstamm
Hessen
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Also: GameDev&Editor
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Ich finde die Plättchen haben eine ordentliche Dicke
 
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Tom Hilgert
Germany
Unspecified
Bavaria
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Tolle Beschreibung des Spiels,deswegen bin ich dafuer, dass Dich Kosmos naechstes Mal bittet (das ist ernstgemeint) fuer so ein Spiel die Regel zu schreiben, denn die ist wirklich grausig, Man sollte deine Review jedem Exemplar beilegen, so dass vielleicht überforderte Spieler verstehen worum es geht.
 
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Nick Bornschein
Germany
Frankfurt
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Super Review, schade dass es für 2 Spieler nicht so zu funktionieren scheint.

Great review. Too bad that the game does not work so well for 2 player.
 
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Jan Richter
Germany
Siegen
Unspecified
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A little rudeness and disrespect can elevate a meaningless interaction to a battle of wills and add drama to an otherwise dull day.
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Verflucht, war eigentlich als Geschenk für Ostern gedacht - jetzt kann ich mir was neues ausdenken, denn es wäre hauptsächlich als 2 Spieler-Spiel am Start.

Dennoch vielen Dank für die Arbeit.
 
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Nick Bornschein
Germany
Frankfurt
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Kann es nach eigener Erfahrung nur bestätigen: definitiv kein Spiel für zwei Spieler.
 
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Michael Poplawski
Canada
Victoria
British Columbia
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Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
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Sind die Bilder wirklich weg?
 
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