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Subject: Pingu-Party - German Review rss

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Marcel Lademann
Germany
Osnabrück
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Gerade Kinder- und Familienspiele handeln häufig von Tieren. Dabei trifft man auf Hornochsen, Hühner, Mäuse oder auch Pinguine wie bei Reiner Knizias Pingu-Party, das vom Amgio Spiele Verlag angeboten wird. In diesem kleinen Kartenspiel für Zwischendurch bauen 2-6 Spieler eine Pyramide aus verschiedenfarbigen Pinguinen und versuchen dadurch all ihre Handkarten loszuwerden.


1. Material



In der kleinen Schachtel findest du neben der Amigo-üblichen Spielanleitung 36 Pinguin-Karten in fünf Farben sowie 36 (Minus-)Punktechips aus Plastik. An der Qualität der Materialien gibt es nichts zu kritisieren.


2. Ziel

Lege möglichst viele deiner Handkarten ab, denn diese zählen am Ende jeder Runde Minuspunkte. Wer nach der letzten Runde (Anzahl der Spielrunden entspricht der Spielerzahl) am wenigsten Minuspunkte hat, ist Sieger!


3. Spielaufbau

Der Aufbau ist so simpel, dass ich auf ein Foto verzichtet habe: Mische alle Karten und verteile sie gleichmäßig an alle Spieler. Bei 5 Spielern bleibt eine übrig, die schonmal als Basis in die Mitte gelegt wird. Bei 2 Spielern bekommt jeder nur 14 Handkarten pro Runde. Der Rest wird verdeckt an die Seite gelegt. Die Chips sollten in greifbarer Nähe liegen. Schon kann es losgehen.


4. Spielablauf

Wer zuletzt einen echten Pinguin gesehen hat, beginnt damit eine seiner Handkarten abzulegen. Dies kann zu Beginn nur in der untersten Reihe geschehen. In einem Spiel zu zweit kann diese Basisreihe maximal 7 Karten lang sein, mit mehr Spielern maximal 8 Karten lang.

Im Uhrzeigersinn folgen die anderen Spieler. Sobald mindestens 2 Karten in einer unteren Reihe liegen, kann mittig über ihnen eine Karte platziert werden. Dafür muss die neue Karte eine der beiden Farben ihrer unteren Basiskarten haben.



Beispiel:

Im Bild ist unten die Basisreihe mit bisher 4 Karten zu sehen. Daher könnte man links neben dem blauen oder rechts neben dem lila farbenen Pinguin eine beliebige Karte ablegen. Alternativ könnte man aber auch in die nächste Ebene gehen und über die 4 Pinguine eine weitere Reihe starten. Die oberen Karten im Foto zeigen welche Karten an den 3 offenen Schnittstellen angelegt werden könnten.

So baut sich nach und nach eine Pyramide, auf an deren Spitze ein einzelner Pinguin steht. Jedoch wird häufig nicht die gesamte Pyramide gebaut, da den Spielern vorher schon die passenden Kartenfarben fehlen.



Rundenende:

Sobald man keine seiner Handkarten mehr anlegen kann, legt man sie offen vor sich ab und der nächste Spieler ist an der Reihe bis keiner mehr Karten an die Pyramide anlegen kann. Dann bekommt jeder einen Strafpunkt (kleiner Chip) pro Karte, die er noch übrig hat. Hat man es geschafft alle seine Handkarten loszuwerden, darf man (falls vorhanden) zwei seiner vorher gesammelten Strafpunkte wieder in den Vorrat legen.


5. Meine Meinung

Solch ein simples Spielprinzip habe ich selten gesehen. Im Grunde ist auf jeder Karte nur eine Information und es gibt nur eine Art von Aktion, die man ausführen muss.

Jedoch wurde mir nach 3 oder 4 Partien klar, dass schon einige taktische Möglichkeiten da sind. Es ist zwar nicht immer offensichtlich, aber mit ein bisschen überlegen kann man Gegner ganz gut blocken und Farben, die man selbst nicht hat, ausschließen.

Trotzdem ist Pingu-Party "nur" eine Viertelstunde seichte Unterhaltung, die für Kinder ab 6 Jahre bestens geeignet ist. Erwachsene können an einer gelegentlichen Partie durchaus Gefallen finden, aber viel mehr auch nicht, da sich die Abwechslung in Grenzen hält.


6. Bewertung


6/10 Punkte

>> Originally written for www.yesbo.de/gedankenspiel
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